Genre: Shooter
Spieleranzahl: 1 - 2
Regionalcode: PAL
Auflösung / Hertz: -
Onlinefunktion: -
Verfügbarkeit: 01. September 1997
Vermarkter: Sony

Wertung

8

Userwertung

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Der Mensch träumte schon immer davon den Weltraum zu erforschen, neue Planeten zu besetzen und sich die Schätze der ganzen Galaxie eigen zu machen. Im Jahre 2219 nach Christus war dieser Traum schon seit 100n Jahren Wirklichkeit geworden und die Rasse Mensch besiedelte weite Teile des Universums - regiert von der Militätaristokratie der Erde. Die Kolonisten lehnten sich aber gegen die Unterdrückung der alten Heimat auf: Der Planet Secillia war der neue Stützpunkt der Kolonisten geworden und von dort aus starteten sie ihren Feldzug gegen die Erde. 24 Stunden nach der Kapitulation der Erde starten die Menschen der alten Welt ihren letzten verzweifelten Versuch den Krieg für sich zu gewinnen indem sie das streng geheime Raumschiff ’’R-Gray’’ auf ein Himmelfahrtskommando schicken, dass besser unter den Namen ’’Operation Ray Storm’’ bekannt war, um den Frieden in der Galaxis zu sichern.
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Und wieder liegt es an den Besitzern der PlayStation die Secilia-Förderation in ihre Schranken zu weisen, was euch zum Start erst ins Optionsmenü bringt,,, Hier solltet ihr Parameter wie Steuerungseinstellungen, Anzahl der Leben oder Memory Card-Verwaltung konfigurieren. Hier darf sich Taito wahrlich selbst auf die Schulter klopfen denn die Struktur und die Funktionalität des Optionsmenü ist äußerst komfortabel. Ein Beispiel ist die individuelle Einstellung der acht Schwierigkeitsgradstufen in jeder der acht Levels. So dürften selbst Shooterrookies schnelle Erfolge verzeichnen. Im Landedock angekommen muss eine schwere Wahl getroffen werden, mit welcher der zwei Kriegsmaschinen der Spieler vorlieb nimmt. Natürlich sind die Unterschiede mehr als deutlich: Der R- Gray 1 ist mit einem leichten Standardlaser ausgestattet und mit dem wichtigen Lock On- Feature kann das Schiff 8 Ziele aufschalten, was eher für Einsteiger gedacht ist. Der R- Gray 2 ist wiederum für die ganz Harten unter uns geeignet und besticht durch zwei leistungsstarke Twinlaser und einer Aufschaltung von 16 Zielen zugleich was das 256-Fache der normalen Punktzahl ermöglicht - bei korrekten Abschüssen.

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Kaum habt ihr das Landedock mit eurer fliegenden Festung verlassen, kommen schon die ersten Flugobjekte, Panzer und andere futuristische Vehikel entgegen, die natürlich euch um jeden Preis aufhalten wollen. Mittels des Standardschusses sollte es kein großes Problem sein die Gegner schnell vom Bildschirm zu pusten, die Verstärkung lässt allerdings nicht lange auf sich warten. Eine (damals) neue Innovative ist eindeutig die Lock On-Funktion der beiden Gleiter, womit es euch möglich ist, Ziele unter euch ins Visier zu nehmen. Dazu fliegt ihr mit dem Fadenkreuz (das sich knapp vor eurem Schiff befindet) über ein Ziel und markiert es mit der Laseraufschaltung. Im Optionsmenü könnt ihr diese Funktion auch der PlayStation überlassen. Ist das Ziel markiert, feuert euer Schiff eigenständig auf die Ziele im Hintergrund, was mehr Punkte auf euer Konto bringt und die Special Attack-Leiste am oberen linken Bildschirmrand füllt. Diese wird wiederum verwendet um dicke Brocken wie Endgegner oder Zwischengegner ins PSone-Walhalla zu schicken.



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Einer der großen Pluspunkte von Raystorm sind die detaillierten 3D-Hintergründe und Objekte, die gekonnt zeigen, welche Polygonschleuder Sonys 32 Bitter war. Ist die Gegneranzahl in den ersten Levels noch verhalten, geht es ab Mitte des Spiels so richtig zur Sache und selbst wenn der Bildschirm vollgestopft mit Mechs, Weltraumkreuzern, Meteoriten oder Geschossen ist, gibt sich die Hardware keine Blöße. Dazu kommen noch verspielte Lichteffekte, üppige Details an Objekten und fette Explosionen. So lobenswert wie die Grafik ist, hätte ich auch gerne positive Worte über die Hintergrundmusiken verloren, die wohl zum unpassendsten Soundtrack der letzten Jahren zählt. In keinster Weise unterstützt das Gedudel die Action auf dem Bildschirm. Zum Glück steht es dem Spieler frei die Musik im Optionsmenü runterzuschalten, was dann gleich für mehr Erheiterung sorgt. Die Sprachausgabe und die Soundeffekte gehen leider bei dem Japangedudel zu schnell unter und sollten eindeutig mehr im Vordergrund stehen.

Dominic meint:

Dominic

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Von der technischen Seite kann ich nur lauthals schreien ’’Wow!!!’’ Raystorm ist eindeutig ein grafischer Orgasmus für Shooterfreaks der des Weiteren mit vielen unterschiedlichen Gegnern und Hintergründen punktet. Auch dank des neuen Lock On-Features wird spielerisch gehaltvolle Kost geboten. Dank der perfekt angepassten Schwierigkeitsstufen pro Level ist selbst Neulingen der Weg zum Highscorethron möglich. Einziger Kritikpunkt ist der üble Soundtrack und die fehlende Übersicht bei hohem Gegneraufkommen. In kurzen Worten: Raystorm ist ein meisterlicher Shooter der von seiner 3D-Umgebung lebt und sie auch sinnvoll ausnutzt!

Positiv

  • Krasse Grafik und Effekte!
  • Gutes Balancing dank individueller Schwierigkeitsgrade
  • Lock On-Feature bringt frischen Wind

Negativ

  • Soundtrack unter aller Kanone
  • Bei hohem Gegneraufkommen Übersichtsmängel
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