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Final Fantasy IV

PlayStation1

Die größte Neuerung in Final Fantasy IV gegenüber seinen drei Famicom-Vorgängern war sicherlich die erstmals fundiert ausgeprägte Storyline. Die Protagonisten verfügten jetzt einen wirklichen Charakter und eine eigene, individuelle Persönlichkeit, durch die man tiefer in die Hintergrundgeschichte abtauchen konnte.

Final_Fantasy_IV_11Neben einer vernünftigen Geschichte erhielt in Teil 4 auch zum ersten Mal das FF-typische Active Time Battle System (ATB) Einzug in die Serie. Anstatt den passenden Befehl in Ruhe und ohne Zeitdruck auszuwählen, verfügt jeder eurer streitbaren Kämpfer jetzt über einen eigenen Zeitbalken. Sobald dieser gefüllt ist, kann der entsprechende Held eine Attacke ausführen. Dadurch lockerte Square die alte, etwas dröge rundenbasierte Art, auf und bringt neben mehr Action auch einen höheren strategischeren Wert. Ansonsten besetzen die Protagonisten je eine, spezifische Berufsklasse (Kämpfer, Magierin), die sich leider nicht wie in FF III austauschen und wechseln lässt. Des Weiteren verfügt jeder der Vielfalt wegen über eine besondere Spezialattacke. Mit dem Unterschied, das die Party bei dem vierten Ausflug in die Final Fantasy-Welten jetzt fünf Krieger umfasst, (anstatt 3 bzw. 4), blieb alles beim Alten. Man erkundet Dörfer und mächtige Dungeons, die durch eine schicke Weltkarte verbunden sind - FF-typisch natürlich ebenso per Chocobo-Reitvogel oder Luftschiff. Die PAL-Playstation Version basiert im Übrigen auf der japanischen »Hard Type Fassung«, die neue Ortschaften und einen deutlich härteren Schwierigkeitsgrad beinhaltet. Auch die englische Übersetzung ist im Gegensatz zum amerikanischen SNES-Original äußerst gelungen und verständlich.

Final_Fantasy_IV_3Die Grafik war schon zum ursprünglichen Erscheinungsdatum des Games dezent veraltet. Heute wenden sich jüngere Zocker der Playstation-Generation angewidert davon ab. Die 2D-Darstellung unterteilt sich in einzelne Kacheln und erinnert daher enorm an den NES-Vorgänger. Nur eine höhere Farbtiefe und kleinere zusätzliche Details verdeutlichen, dass es sich hier um die Umsetzung eines Super Nintendo-Titels handelte. Der Soundtrack hingegen, wenn auch technisch nicht so ausgereift, wie der der Nachfolger, zählte bis dato zu Nobuo Uematsus besten Kreationen. Vom kompositorischen Standpunkt her ist er heute ebenso noch einen Ausflug in die Final Fantasy-Akustik wert.

Kai meint:

Kai

Insgesamt zeichnete sich bei FF4 schon deutlich ab, in welche Richtung sich die Serie entwickelt. Das ATB-System wurde in den kommenden Spielen nur geringfügig verändert und fand erst im PS2-Epos Final Fantasy X einen komplett neu gestalteten Nachfolger. Die Story mag teilweise recht klischeehaft wirken, erfreut jedoch mit Tiefgründigkeit und Umfang - Für Fans!

Positiv

  • Klasse Soundtrack
  • ATB-Debüt

Negativ

  • Grafik blockhaft
  • Berufe lassen sich nicht wechseln
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