| Genre: | Musikspiel |
| Spieleranzahl: | 1 - 4 |
| Regionalcode: | Regionfree |
| Auflösung / Hertz: | 50 / 60 Hz |
| Onlinefunktion: | Ja |
| Verfügbarkeit: | 11. September 2009 |
| Vermarkter: | Activision |
Wertung |

Das obligatorische Quick Play wurde deshalb aber nicht abgeschafft, sondern sogar ein kleines Stück verbessert: Alle 85 Songs sind diesmal von Anfang an spielbar und müssen demnach nicht mehr mühevoll im Karriere-Modus freigespielt werden. Auch Songs von Guitar Hero World Tour und Smash Hits lassen sich, für eine kleine Gebühr, importieren, um die Song-Datenbank zu erweitern. Doch freut Euch nicht zu früh. Nur 35 von über 80 Songs lassen sich so in Guitar Hero 5 importieren. Ein harter Schlag ins Gesicht, wurde doch beim Konkurrent Rock Band so gut wie jeder Song in den Nachfolger importiert. Die Möglichkeit beliebig lange Setlisten und Online-Highscores zu erstellen rundet das schnelle Spiel ab. Auch hier kann natürlich in allen denkbaren Besetzungen zu viert gespielt werden. Ist ein Bandmitglied zu schlecht, wird er, wie gehabt, aus dem Song gekickt und darf erst weiterspielen, sobald ein Mitspieler ihn mit StarPower „gerettet“ hat. Bei Guitar Hero 5 wird ebenfalls ein Bandmitglied gerettet, wenn der Rest der Band perfekt weiterspielt. Schluss also mit dem rum geärgere, dass man nicht genug StarPower bekommt, um seine Kameraden zu retten.

Nach wie vor gibt es auch einen Karriere-Modus. Hier hat sich wenig geändert. Immernoch werden verschiedene Bühnen gerockt, Bewertungssterne gesammelt, Karriere-Songs und Klamotten freigespielt etc. Ein selbsterstellter Charakter darf natürlich auch wieder verwendet werden, um um den Globus zu reisen. Gänzlich neu sind sogenannte Bonus-Herausforderungen. Jeder Song hat eine Instrument-spezifische Herausforderung, wie beispielsweise eine lange Notenserie auf dem Bass spielen oder eine bestimmte Zeit lang die Whammy Bar a.k.a. den Jammerhaken benutzen. Dafür gibt es Auszeichnungen, erstmals eine bis zu acht-sternige Bewertung statt fünf und diverse Belohnungen. Auch Herausforderungen für die ganze Band sind vorhanden, die es zusammen mit Freunden zu meistern gilt. Das motiviert und lässt den geneigten Gitarristen auch mal zum Mikro greifen, um eine Herausforderung zu schaffen.
In Sachen Multiplayer hat sich noch einiges mehr getan als nur das Party Play. Freunde des kompetiven Spielens werden bei Guitar Hero 5 richtig auf ihre Kosten kommen. Neben dem altbekannten Pro Face-Off, bei dem zwei Spieler auf demselben Schwierigkeitsgrad gegeneinander spielen, gesellen sich noch einige neue Modi hinzu. Unter anderem können nun auch zwei komplette Bands gegeneinander antreten und auf Punktejagd gehen. Besondere Beachtung wurde aber wohl dem RockFest geschenkt. Dies ist ein Wettbewerbsmodus mit fünf verschiedenen Disziplinen. Bei Momentum erhört oder verringert sich der Schwierigkeitsgrad, je nachdem wie gut oder schlecht man spielt. Brutaler geht es bei Do or Die zu. Hier wird jeder Song in kleine Abschnitte unterteilt. In jedem darf nicht mehr als drei Fehler gemacht werden, sonst fliegt man raus. So ähnlich funktioniert auch der Modus Perfektionist, bei dem allerdings gar kein Fehler gemacht werden darf. Bei Serien gewinnt der Spieler mit der längsten Notenserie, während schließlich Ausscheidung dem klassischen Last Man Standing Prinzip entspricht. Nach jedem Songabschnitt fliegt der Spieler mit der niedrigsten Punktzahl raus, bis nur noch einer übrig ist. Activision hat sich hier richtig Mühe gegeben den Multiplayer-Modus sinnvoll zu erweitern. Auf Blatt liest sich das meiste davon auch spaßig, nur hapert es an einem ganz großen Problem: Es spielt niemand. Während meiner ganzen Testzeit habe ich online nur einen einzigen Spieler gefunden, gegen den ich antreten konnte. Schade, schade... Hoffentlich bin ich da ein Einzelfall, sonst muss sich da ganz schnell was ändern. Doch keine Panik: Das RockFest ist natürlich auch offline mit Freunden spielbar.

Alte Guitar Hero Fans freuen sich weiterhin über das Music Studio, in dem eigene Songs gebastelt werden können. Dies ist im neusten Teil um einiges zugänglicher geworden als noch bei Guitar Hero World Tour. Weiterhin werden mit verschiedenen Tastenkombis Akkorde eingehämmert und mit den Drums der richtige Beat eingespielt, nur wird jetzt alles besser erklärt und ist schneller erreichbar. Eine etwas längere Eingewöhnungszeit sollte man natürlich dennoch mit einrechnen, da das Studio nach wie vor sehr komplex, dennoch eine sehr feine Verbesserung ist. Ebenfalls wieder vorhanden ist die Rockstar-Fabrik, in dem eigene Rockhelden erschaffen werden können, wenn die vorhandenen Charaktere und berühmte Gesichter nicht genug sein. Apropos berühmte Gesichter: Im Laufe des Karrieremodus lassen sich u.a. Kurt Cobain, Carlos Santana und Johnny Cash freispielen, die sehr stilecht das Publikum zum Kochen bringen.


Nicht nur diese Berühmtheiten, sondern auch alle anderen Charaktermodelle sehen wieder mit butterweichen Animationen super aus. Einen ganz kleinen Tick realistischer sogar, trotzdem im gewohnten Guitar Hero Stil. Die Lichteffekte und das tobende Publikum tun ihr übriges, um richtige Rockstar Atmosphäre zu schaffen. Ausschlaggebend für ein Musikspiel ist allerdings natürlich die Songliste. Wieder einmal wird ein sehr großes Spektrum an Musik angeboten von Counrty zu Folk zu Punk zu Rock zu Metal. Nirvana, Muse, Blink 182, Santana, Johnny Cash, Bob Dylan, Dire Straits und Deep Purple sind nur einige der bekannten Bands, die vertreten sind. Es ist also wieder für jeden etwas dabei. Auf der nächsten Seite findet Ihr eine komplette Übersicht aller vorhandenen Songs.
3 Doors Down - Kryptonite
A Perfect Circle - Judith
AFI - Medicate
Arctic Monkeys - Brianstorm
Attack! Attack! UK - You And Me
Band Of Horses - Cigarettes, Wedding Bands
Beastie Boys - Gratitude
Beck - Gamma Ray
Billy Idol - Dancing With Myself
Billy Squier - Lonely Is The Night
Blink-182 - The Rock Show
Blur - Song 2
Bob Dylan - All Along The Watchtower
Bon Jovi - You Give Love A Bad Name
Brand New - Sowing Season (Yeah)
The Bronx - Six Days A Week
Bush - Comedown
Children Of Bodom - Done With Everything, Die For Nothing
Coldplay - In My Place
Darker My Love - Blue Day
Darkest Hour - Demon(s)
David Bowie - Fame
Deep Purple - Woman From Tokyo (’99 Remix)
The Derek Trucks Band - Younk Funk
Dire Straits - Sultans Of Swing
The Duke Spirit - Send A Little Love Token
Duran Duran - Hungry Like The Wolf
Eagles Of Death Metal - Wannabe In L.A.
Elliott Smith - L.A.
Elton John - Saturday Night’s Alright (For Fighting)
Face To Face - Disconnected
Garbage - Only Happy When It Rains
Gorillaz - Feel Good Inc.
Gov’t Mule - Streamline Woman
Grand Funk Railroad - We’re An American Band
Iggy Pop - Lust For Life (Live)
Iron Maiden - 2 Minutes To Midnight
Jeff Beck - Scatterbrain (Live)
Jimmy Eat World - Bleed American
John Mellencamp - Hurts So Good
Johnny Cash - Ring Of Fire
Kaiser Chiefs - Never Miss A Beat
The Killers - All The Pretty Faces
King Crimson - 21st Century Schizoid Man
Kings Of Leon - Sex On Fire
Kiss - Shout It Out Loud
Love and Rockets - Mirror People
Megadeth - Sweating Bullets
Mötley Crüe - Looks That Kill
Muse - Plug In Baby
My Morning Jacket - One Big Holiday
Nirvana - Lithium (Live)
Nirvana - Smells Like Teen Spirit
No Doubt - Ex-Girlfriend
Peter Frampton - Do You Feel Like We Do? (Live)
The Police - So Lonely
Public Enemy Featuring Zakk Wylde - Bring the Noise 20XX
Queen & David Bowie - Under Pressure
Queens Of The Stone Age - Make It Wit Chu
The Raconteurs - Steady As She Goes
Rammstein – Du Hast
The Rolling Stones - Sympathy For The Devil
Rose Hill Drive - Sneak Out
Rush - The Spirit Of Radio (Live)
Santana - No One To Depend On (Live)
Scars On Broadway - They Say
Screaming Trees - Nearly Lost You
Smashing Pumpkins - Bullet With Butterfly Wings
Sonic Youth - Incinerate
Spacehog - In The Meantime
Stevie Wonder - Superstition
Sublime - What I Got
Sunny Day Real Estate - Seven
The Sword - Maiden, Mother & Crone
T. Rex - 20th Century Boy
Thin Lizzy - Jailbreak
Thrice - Deadbolt
Tom Petty - Runnin’ Down A Dream
Tom Petty & The Heartbreakers - American Girl
TV On The Radio - Wolf Like Me
Vampire Weekend - A-Punk
Weezer - Why Bother?
The White Stripes - Blue Orchid
Wild Cherry - Play That Funky Music
Wolfmother - Back Round
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12.03.2010 19:55:15 von ViviTribal:
Mir gefällt die GH5 Gitarre sogar besser als die Les Paul. Die Knöpfe lassen sich viel leichter drücken. Die Slidebar kann man ja deaktivieren.
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12.03.2010 19:51:36 von Mystery:
Ich persönlich spiele am liebsten mit der Les Paul. Unkompliziert, präzise und solide. Die WT Gitarre ist mir zu fehlerbehaftet, die Touchleiste spinnt manchmal und zaubert Noten herbei wenn ich nichtmal in der Nähe von dem Ding bin. Selten, aber auf Profi ärgerlich genug. Die GH5 Klampfe habe...
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12.03.2010 18:08:36 von Riptor:
Welche ist denn die beste "Standard" Gitarre? Die Les Paul aus GH3 oder die Gitarren aus WT bzw. GH5?
Positiv
Negativ