Genre: Ego-Shooter
Spieleranzahl: -
Regionalcode: PAL
Auflösung / Hertz: -
Onlinefunktion: -
Verfügbarkeit:
Vermarkter: SEGA

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Einer der bekanntesten und beliebtesten Ego-Shooter der Jaguar-Zeit war Alien vs. Predator. Man konnte sowohl in die Rolle der sich anschleichenden und lautlos zuschlagenden Aliens spielen, als auch ein Spiel aus der Sicht der aggressiven und gewalttätigen Predators beginnen. Dazu kam noch die Marine-Kampagne, in der man beide Spezies als menschlicher Alter Ego bekämpfen konnte. Grafisch ausgereift war der Titel damals ein Meilenstein. Nun wurde er neu aufgesetzt und soll für die Konsolen dieser Generation erscheinen. Auf der Kölner Gamescom haben wir einen ersten Blick gewagt.
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Am Spielprinzip hat sich im Großen und Ganzen nichts geändert. Wieder sind drei verschiedene Kampagnen im Spiel enthalten – Marines, Aliens, Predators. Auf der Gamescom wurden uns allerdings nur die ersten beiden gezeigt, letztere ist nicht ausgereift genug und somit nicht präsentationsfähig gewesen. Im groben geht es um eine Story, die man schon zu oft gehört hat. Ein wissenschaftliches Labor züchtet Aliens und andere Spezies, es gerät außer Kontrolle, die Aliens müssen getötet werden, ohne dass die Öffentlichkeit davon etwas mitbekommt. Nichts tolles, innovatives, aber wer braucht in einem Ego-Shooter wie diesen schon eine besonders tiefgehende Story? Ballern ist die Hauptsache.

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Laut Entwickler sind die Marines Badasses, die das Lab mit wuchtiger Feuerkraft aufräumen sollen. Dabei wird ein Waffen-Arsenal zur Verfügung gestellt, dass von der Standard-Ausrüstung wie dem MG zu allerhand Extravaganzen reicht, wie z.B. dem Flammenwerfer. Dabei sind die Marines allerdings nicht die Jäger, sondern die Gejagten, da die blutrünstigen Kreaturen einen besonders ausgeprägten Killer-Instinkt besitzen. Die Marines-Kampagne ist also auch von Survival Horror-Elementen gespickt, die von der dunklen, spannungsgeladenen Atmosphäre à la Doom besonders hervorgehoben werden.

Während das HUD der Marines-Kampagne sich nicht von dem aus anderen Ego-Shootern unterscheidet, ist das des Alien-Einzelspielers abgeändert worden. Man sieht eher oval und die Ränder sind sehr verzerrt und verschwommen. Auch ein anderes Fadenkreuz in T-Form ist vorhanden. Der untere Strich dieses Ts zeigt immer auf den Boden, sodass man auch in größeren Gewölben nicht verwirrt ist, wenn man mit seinem Alien mal an der Decke hängt. Die Farben sind blass und es wurden Filter und spezielle Effekte verwendet, um die individuelle Alien-Sicht zu erschaffen. Sehr nett.

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Das einzige Ziel des Aliens ist das Überleben und die Vermehrung der eigenen Spezies. So sind die Quests eigentlich immer recht einfach – töte die Marines, nutze einen unschuldigen Zivilisten als Wirt für neue Nachkommen. Dabei muss man zunächst die feindlichen Soldaten außer Gefecht setzen. Dies geschieht, indem man sich unbemerkt anschleicht, um sie dann mit einem gezielten Move zu töten. Diese sind relativ brutal und blutrünstig, wobei das Blut der Marines im rosa Farbton gehalten eher etwas lächerlich wirkt. Danach gilt es, den Zivilisten zu verfolgen, bevor dieser Verstärkung holt oder Selbstmord begeht, um dem Alien die Fortpflanzung zu erschweren. Das Anschleichen an die Gegner ist dabei sehr taktisch geprägt, da die Marines oftmals mit Flammenwerfern umherlaufen und nicht zögern den Gang schon beim kleinsten Verdacht mit einem Flammenmeer zu fluten. Gegen die Feuerkraft ist das auf Nahkampf spezialisierte und ungepanzerte Alien eher machtlos, deshalb sollte man so lange wie möglich unentdeckt bleiben.

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Den Spieler erwarten ebenfalls relativ einfach Rätsel. Mal muss ein Stromkasten zerstört werden, um Hindernisse zu beseitigen oder den Menschen das Licht auszuknipsen, ein ander Mal muss etwas anderes bewältigt werden. Anspruchslos ist noch übertrieben, aber, wie gesagt, die Betonung liegt auf Shooter. Das Alien ist hierbei sozusagen das Antonym des Predators, der auffällig und aggressiv agiert.

Im Multiplayer-Modus gibt es Online-Games mit bis zu 18 Spielern, Ranking-Listen und Achievements. Zum Leidwesen mancher läuft der Online-Modus auf der Half-Life Plattform Steam. Dazu gibt es neben den drei Einzelspieler-Modi auch einen CoOp mit bis zu vier Spielern.

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Technisch wurde Wert auf dynamische Licht- und Schatteneffekte gelegt, die das schon so gut aussehende Setting nochmals auf eine mysteriöse und unheimliche Art unterstreichen. Auch die Animationen und Charaktermodelle sind gut gelungen, insgesamt wurde uns eine gute Grafik präsentiert. Ein Dolby-Digital-System sorgt samt den richtigen Effekten dabei für eine grausige Atmosphäre, Horror- und Shooter-Fans werden ihre Freude haben.

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Die neuesten Beiträge: insgesamt 442 Beiträge | zum Forum...

  • 04.01.2012 17:36:19 von Tempest2K:

    *Ausgrab* Habe mir jetzt mal die Hunters Edition organisiert. Welche MAps waren dort denn enthalten? Spielts denn noch jemand von euch auf der PS3? Gibt immernoch eine gruppe Deutscher die es regelmäßig (fast täglich) zocken. Addet mich einfach mal. PSN Acc: Devil-Kazuya-EF...

  • 23.02.2011 16:30:54 von AstroTiger:

    Mir hatte Predator am besten gefallen. Auch, weil das abwechslungsreicher ist an Gegner. Da kommen Aliens und Marines gleichermaßen, was in den anderen Storys nun nicht wirklich der Fall ist hinsichtlich des Predator. Marine fand ich teils gar nicht mal sooo einfach. Darauf hätte ich daher nicht...

  • 20.02.2011 20:52:01 von Tempest2K:

    ich fand die Alien missionen am besten Marine am wenigsten...

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