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World in Conflict - Complete Edition
| Genre: | Strategie |
| Spieleranzahl: | 1 - 16 |
| Regionalcode: | Regionfree |
| Auflösung / Hertz: | - |
| Onlinefunktion: | Ja |
| Verfügbarkeit: | |
| Vermarkter: | Vivendi Universal |
Wertung |
Den größten Konflikt der letzten Jahrzehnte, den Kalten Krieg, hat man aber im Grunde immer noch nicht verdaut.
In der Realität standen sich beide Parteien abschreckend gut gerüstet gegenüber, so dass keiner den ersten Schritt wagte. Bei "World in Conflict" hingegen kommt es zum großen Knall. War man beim Hauptprogramm zunächst noch in einer schnieken US-Uniform tätig, wechselte man mit dem Add-On Soviet Assault für sechs Missionen hinter die andere Seite des Eisernen Vorhangs. Vorliegende Complete Edition vereint nun Hauptprogramm und Zusatz auf einer beiliegenden DVD und lässt euch die Missionen abwechselnd spielen.

World in Conflict - Complete Edition (PC)
Doch Hand aufs Herz, bis hierhin denkt man sich "na und? Haben wir doch alles schon gesehen!". Und hat damit auch völlig recht. Das merkten wohl auch die Macher, weshalb sie sich um besonderen Zuschnitt auf die Taktik bemühten. Im Klartext: Hier werden keine Ressourcen gesammelt und Basen gebaut. Ihr startet eine Mission wie z. B. bei Panzers mit einer vorgegebenen Anzahl an Einheiten und seid dann mit eurem Stoßtrupp weitestgehend auf euch alleine gestellt. Wobei fairerweise bei Verlust schon mal Verstärkung nachgeordert werden kann.
Denn World in Conflict setzt auf ein Punkte-System bei der Regelung der Verstärkung. Mit einer fest vorgegeben Zahl deckt ihr euch mit den passenden Einheiten ein, die dann per Transporter eingeflogen werden. Hier gilt es schon klug abzuwägen, wofür man die Punkte investiert. Wird nun eine dieser Einheiten zerstört, wandern diese Punkte langsam (!) zurück auf euer Konto, womit ihr dann erneut Verstärkung herbei beordern könnt.

World in Conflict - Complete Edition (PC)
Was World in Conflict wirklich von anderen Strategiespielen abhebt, ist seine enge Verknüpfung von Strategie und Handlung. Reicht es bei den meisten Genrevertretern nicht zu mehr als stupides "Kille die Jungs von der anderen Feldpostnummer. Warum? Weil sie böse sind!", so geht World in Conflict etwas subtiler vor.
Gespräche und Zwischensequenzen veranschaulichen die Motivation der Protagonisten, ohne auf unglaubwürdigen Pathos oder übertriebene Phantasie zu setzen. Hier übrigens die Empfehlung trotz relativ gelungener deutscher Synchronsprecher auf Englisch zu spielen, was der Atmosphäre und Authenzität noch zuträglicher ist. Die Zwischensequenzen sind übrigens auch mal durchaus überraschend. Wer beispielsweise die nächste Kleinstadt mit Artillerie niedermacht, darf sich auf eine besondere Zwischensequenz freuen.
Wer nun die leider etwas kurz geratene Einzelspielerkampagne durchgespielt hat, wird sich womöglich nach mehr sehnen. Sieht man von einem höheren Schwierigkeitsgrad oder Skirmish-Matches gegen die CPU ab, sind die Optionen aber eher begrenzt. Abhilfe liefert jedoch der Multiplayermodus, der euch mit und gegen bis zu 16 menschliche Generäle spielen lässt.

World in Conflict - Complete Edition (PC)
Die Besonderheit: Ihr befehligt nicht jeder eure eigene Truppe, sondern teilt euch die Aufgabe auf einer der Seiten. Während Spieler A die Artillerie befehligt, steuert Spieler B die Panzer und Spieler C die Infantrie. Nur aus dem perfekten Zusammenspiel der verschiedenen Streitkräfte ergibt sich die Möglichkeit zum Sieg. Und dieser ungewöhnlichen Arbeitsteilung sei Dank, dass ihr auch jederzeit in ein laufendes Spiel einsteigen könnt, ohne erst langwierig in einer Lobby nach offenen Spielen zu suchen.
Die Maussteuerung der Einheiten klappt problemlos per Symbole und ist insbesondere bei Erfahrung im weiten Feld der PC-Strategicals innerhalb kürzester Zeit verinnerlicht. Ein Tutorial bereitet wie gehabt auf den Ernstfall vor.

World in Conflict - Complete Edition (PC)
Ein Wort noch für diejenigen, die bislang aufgrund des nervigen Securom-Kopierschutz einen Kauf verweigerten - in der vorliegenden "Complete Edition" ist der Käuferschreck nicht mehr enthalten. Insofern ist diese Edition auch in diesem Punkt klar dem originalen World in Conflict vorzuziehen.
Wer übrigens gerne ein bisschen an Maps herumschraubt oder einfach noch Nachschub sucht: Auf der Community Website von Entwickler Massive Entertainment warten bereits etliche Maps, ein Map-Editor und ein Mod-Kit zum kostenlosen download. Vorbildlich!

World in Conflict - Complete Edition (PC)
Weniger vorbildlich ist hingegen die Wertung der deutschen USK - die hat World in Conflict: Complete Edition tatsächlich den roten USk 18 Sticker verpasst. Und das, obwohl auf übermäßige Gewaltdarstellung (Leichenteile etc.) verzichtet wurde. Der Hintergrund: Mit dem Infantrie-Gewehr Menschen zu erschiessen ist noch tolerierbar, Chemieangriffe oder Napalmbomben hingegen wohl zuviel für bundesdeutsche Strategen, weshalb nur volljährige PC-Spieler in den Genuss des Strategicals kommen. Eine unglückliche und unverständliche Entscheidung.

Mit World in Conflict hat Massive Entertainment ein tolles Strategiespiel abgeliefert, dass sich insbesondere durch seine dichte Atmosphäre auszeichnet. Mit der Complete Edition gibts den Spaß nun sogar um die sowjetischen Missionen erweitert zum Preis von ca. 30 Euro. Spätestens wer bis jetzt noch nicht zugegriffen hat und mit Strategiespielen nicht gerade auf Kriegsfuß steht, sollte unbedingt zugreifen!

World in Conflict - Complete Edition (PC)
Doch Hand aufs Herz, bis hierhin denkt man sich "na und? Haben wir doch alles schon gesehen!". Und hat damit auch völlig recht. Das merkten wohl auch die Macher, weshalb sie sich um besonderen Zuschnitt auf die Taktik bemühten. Im Klartext: Hier werden keine Ressourcen gesammelt und Basen gebaut. Ihr startet eine Mission wie z. B. bei Panzers mit einer vorgegebenen Anzahl an Einheiten und seid dann mit eurem Stoßtrupp weitestgehend auf euch alleine gestellt. Wobei fairerweise bei Verlust schon mal Verstärkung nachgeordert werden kann.
Denn World in Conflict setzt auf ein Punkte-System bei der Regelung der Verstärkung. Mit einer fest vorgegeben Zahl deckt ihr euch mit den passenden Einheiten ein, die dann per Transporter eingeflogen werden. Hier gilt es schon klug abzuwägen, wofür man die Punkte investiert. Wird nun eine dieser Einheiten zerstört, wandern diese Punkte langsam (!) zurück auf euer Konto, womit ihr dann erneut Verstärkung herbei beordern könnt.

World in Conflict - Complete Edition (PC)
Was World in Conflict wirklich von anderen Strategiespielen abhebt, ist seine enge Verknüpfung von Strategie und Handlung. Reicht es bei den meisten Genrevertretern nicht zu mehr als stupides "Kille die Jungs von der anderen Feldpostnummer. Warum? Weil sie böse sind!", so geht World in Conflict etwas subtiler vor.
Gespräche und Zwischensequenzen veranschaulichen die Motivation der Protagonisten, ohne auf unglaubwürdigen Pathos oder übertriebene Phantasie zu setzen. Hier übrigens die Empfehlung trotz relativ gelungener deutscher Synchronsprecher auf Englisch zu spielen, was der Atmosphäre und Authenzität noch zuträglicher ist. Die Zwischensequenzen sind übrigens auch mal durchaus überraschend. Wer beispielsweise die nächste Kleinstadt mit Artillerie niedermacht, darf sich auf eine besondere Zwischensequenz freuen.
Wer nun die leider etwas kurz geratene Einzelspielerkampagne durchgespielt hat, wird sich womöglich nach mehr sehnen. Sieht man von einem höheren Schwierigkeitsgrad oder Skirmish-Matches gegen die CPU ab, sind die Optionen aber eher begrenzt. Abhilfe liefert jedoch der Multiplayermodus, der euch mit und gegen bis zu 16 menschliche Generäle spielen lässt.

World in Conflict - Complete Edition (PC)
Die Besonderheit: Ihr befehligt nicht jeder eure eigene Truppe, sondern teilt euch die Aufgabe auf einer der Seiten. Während Spieler A die Artillerie befehligt, steuert Spieler B die Panzer und Spieler C die Infantrie. Nur aus dem perfekten Zusammenspiel der verschiedenen Streitkräfte ergibt sich die Möglichkeit zum Sieg. Und dieser ungewöhnlichen Arbeitsteilung sei Dank, dass ihr auch jederzeit in ein laufendes Spiel einsteigen könnt, ohne erst langwierig in einer Lobby nach offenen Spielen zu suchen.
Die Maussteuerung der Einheiten klappt problemlos per Symbole und ist insbesondere bei Erfahrung im weiten Feld der PC-Strategicals innerhalb kürzester Zeit verinnerlicht. Ein Tutorial bereitet wie gehabt auf den Ernstfall vor.

World in Conflict - Complete Edition (PC)
Ein Wort noch für diejenigen, die bislang aufgrund des nervigen Securom-Kopierschutz einen Kauf verweigerten - in der vorliegenden "Complete Edition" ist der Käuferschreck nicht mehr enthalten. Insofern ist diese Edition auch in diesem Punkt klar dem originalen World in Conflict vorzuziehen.
Wer übrigens gerne ein bisschen an Maps herumschraubt oder einfach noch Nachschub sucht: Auf der Community Website von Entwickler Massive Entertainment warten bereits etliche Maps, ein Map-Editor und ein Mod-Kit zum kostenlosen download. Vorbildlich!

World in Conflict - Complete Edition (PC)
Weniger vorbildlich ist hingegen die Wertung der deutschen USK - die hat World in Conflict: Complete Edition tatsächlich den roten USk 18 Sticker verpasst. Und das, obwohl auf übermäßige Gewaltdarstellung (Leichenteile etc.) verzichtet wurde. Der Hintergrund: Mit dem Infantrie-Gewehr Menschen zu erschiessen ist noch tolerierbar, Chemieangriffe oder Napalmbomben hingegen wohl zuviel für bundesdeutsche Strategen, weshalb nur volljährige PC-Spieler in den Genuss des Strategicals kommen. Eine unglückliche und unverständliche Entscheidung.

Mit World in Conflict hat Massive Entertainment ein tolles Strategiespiel abgeliefert, dass sich insbesondere durch seine dichte Atmosphäre auszeichnet. Mit der Complete Edition gibts den Spaß nun sogar um die sowjetischen Missionen erweitert zum Preis von ca. 30 Euro. Spätestens wer bis jetzt noch nicht zugegriffen hat und mit Strategiespielen nicht gerade auf Kriegsfuß steht, sollte unbedingt zugreifen!
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