Genre: Action
Spieleranzahl: 1
Regionalcode: -
Auflösung / Hertz: -
Onlinefunktion: Ja
Verfügbarkeit:
Vermarkter: Ubisoft

Wertung

9

Userwertung

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Mit diesem Artikel möchte ich meine Begeisterung für ein bestimmtes Genre auf dem PC erläutern, dem ich seit 1992 verfallen bin. Zu der Zeit war ich noch ein verpickelter Spieletester (13 Jahre), der mit seiner Unverdorbenheit (Mario sei dank) glaubte, dass die ganze Welt zweidimensional ist. Doch das änderte sich ganz schnell, als mein bester Kumpel sein neuestes Spiel präsentierte, das auf seinem damaligen Amiga 500 lief. Schon von der Opulenz der edlen Verpackung mit ihren 4 Disketten, 2 dicken Handbüchern sowie Postern der Raumschiffe war ich dermaßen beeindruckt. Das alles verschlimmerte sich dann, als ich wie gebannt vor dem Fernseher stand und das Intro der damals überragenden Bitmap-Grafik vor meinen Augen flimmerte. ’’Das muss ich unbedingt zocken’’ ging damals in meinem marioverseuchten Gehirn rum. So gab mir mein Kumpel einen Quickshot II-Joystick in die Hand und mittels Keyboard schoss er mich von der TCS Tigers Claw mit einem Raptor ins Weltall. Das Staunen fand keine Grenzen mehr, als mir mein Kumpel erläuterte, dass die Piloten der herankommenden Raumschiffe katzenartige Wesen sind und mich zu Sternenstaub pulverisieren wollen. Sofort handelte ich tollkühn und in Zeitlupe (war leider so auf dem Amiga) nahm ich den Kampf gegen das Kilrathische Imperium auf...
Diese Erfahrung auf dem Amiga hat mich dermaßen geprägt, dass ich mir kurzerhand einen PC zulegte, um die Nachfolger dieses Weltraumshooters zu spielen. Wer es noch nicht gemerkt haben sollte: Hier ist ganz klar die Rede von der Weltraum-Oper Wing Commander, die es unter der Leitung von Chris Roberts zu insgesamt fünf Teilen und unzähligen Spin-Offs wie Privateer geschafft hat. Ende der Neunziger Jahre wurde es langsam still um das Genre der Weltraumshooter, bis es der letzte wirkliche Vertreter seiner Art (Freelancer) im Jahr 2003 noch mal richtig krachen ließ. Nach jahrelanger Abstinenz darf sich der verhungerte Weltraum-Junkie 2006 erneut hinter den Joystick (und neuerdings auch Maus) klemmen, um Galaxien zu retten und so manchen Fanclub auf einem fremden Planeten zu gründen.

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Die Darkstar One
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Nachdem die intergalaktischen Kriege so langsam in Vergessenheit geraten sind und Frieden in den Galaxien herrscht, werden Angriffe in verschiedenen Sektoren der Terraner, Mortoks und anderen Rassen gemeldet, die für Panik im großen Rat sorgen. Zur gleichen Zeit beendet der junge Pilot Kayron Jarvis seine Ausbildung als Geleitschutzpilot und staunte nicht schlecht als ihn sein bester Freund die Darkstar One als Geschenk überreicht. Die Freude nimmt leider ein schnelles Ende, als Kayron erfahren musste, wer seinen ermodeten Vater auf dem Gewissen hat und so macht sich der junge Pilot mit des Vaters Raumschiff auf, um den Schuldigen zu stellen.

Doch bevor man sich auf die Suche nach dem Mörder von Kayrons Vater macht, müssen erst ein paar virtuelle Kredits aufs Benutzerkonto gelangen, um sein Schiff mit besseren Waffen, Schilden oder Antrieben zu versorgen. Bei der Wahl der Handlungsmöglichkeiten lässt euch das Spiel freie Wahl: Als Händler, Kopfgeldjäger oder Schmuggler solltet ihr an verschieden Raumbasen ein paar Aufträge an Land ziehen, damit die Kredits nur so klimpern. Als Kopfgeldjäger bekommt ihr beispielsweise Aufträge, flüchtige Personen auszuschalten oder verlorene Container ausfindig zu machen. Während der Missionen überlässt es euch das Spiel dabei, wie ihr die Aufträge bewältigen wollt, sodass die Gesinnung mancher Rassen positiv oder negativ gegenüber eurer Person ist.

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Hier muss ein Frachter beschützt werden vor Piraten
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Habt ihr es euch schnell mit den Weltraumpiraten verscherzt, kann es oft zu wilden Angriffen kommen, sobald ihr ein neues System betretet oder gerade den Landeanflug zu einer Basis ausführt. Als Händler hat man leider dasselbe Problem, weil die Weltraumpiraten natürlich eure wertvolle Fracht aus sind. In verschiedenen Systemen gelten manche Produkte wie Videospiele oder Erz als verboten. Ihr könnt sie natürlich von einer Basis zur anderen schmuggeln, was euch ein fettes Sümmchen an Kredits einbringen wird. Doch Vorsicht: Wie im richtigen Leben gibt es Polizeikontrollen, die euch nach illegaler Fracht filzen. Um zwischen den verschiedenen Sektoren zu reisen, hilft euch hierbei die etwas unübersichtliche Sternenkarte, die von Piraten besetze Sektoren und wichtige Artefakte anzeigt.

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Die Grafik von Darkstar One ist wirklich eine Augenweide
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Die Darkstar One ist schon ein besonderes Schiff: Sie lässt sich wie ein Rollenspielcharakter aufwerten, was ihr mit den besagten Artefakte vollführt. Diese ausserirdischen Reliquien finden sich meist in verlassene Asteroiden, die auf der Sternenkarte eingezeichnet sind. Habt ihr sie aufgenommen, könnt ihr sie an bestimmte Stellen eures Schiffes verwenden, was sich in verbesserten Antrieben oder Geschützen bezahlt macht.

Die echten Highlights des Spieles neben den Hauptmissionen sind eindeutig die Sidequest, die euch so manche Schweißperle auf die Stirn zaubern werden. Habt ihr euch bei den einfachen Aufträgen noch mit Piraten oder Kriminellen herumgeschlagen, müsst ihr in den Sidequest eine ganze Flotte Zerstörer im Alleingang zu Sternenstaub verarbeiten oder einen königlichen Raumkreuzer vor einer Invasion retten. Hier spielt Darkstar One eindeutig seine Karten aus und die packenden Kämpfe werden durch gelungene Funksprüche und Explosionsgewitter grandios in Szene gesetzt.

Würde mich jemand nach der grafischen Pracht von Darkstar One fragen, würde ich wohl stundenlang voller Entzückung von meinen Erfahrungen berichten. Hier muss man Ascaron wahrlich loben, weil der Weltraum mit seinen Nebelschwaden, verloschenen Planeten, Asteroidenfeldern und detaillierten Raumschiffen eine fast perfekte Welt darstellt, die vor vielen kleinen Details nur so strotzt. Da steht der Soundtrack und die perfekte deutsche Synchronisation in Nichts nach. Allerdings hätte ich mir ein wenig mehr Interaktion im Funkverkehr gewünscht.

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Eben das Schlachtschiff vom Himmel holen^_^
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Die Mindestvorraussetzungen sind: Pentium IV, 1,6GHz (oder vergleichbarer Athlon), 512MB Ram und eine Grafikkarte mit 64MB Ram(Geforce 3/ Radeon 8500). Um den Titel in einer Auflösung von 1024x768x32Bit Farbtiefe zu spielen braucht ihr einen Pentium IV 3Ghz(oder vergleichbaren Athlon), 1024MB Ram und eine Grafikkarte der Klasse Geforce 6800/ Radeon X800. Die brachiale Weltraumaction nimmt 4,5Gb euerer Festplatte ein.


Minimale Systemvoraussetzungen
Pentium IV, 1,6GHz oder vergleichbarer Athlon
512MB Ram
Geforce 3/ Radeon 8500
6,5GB Festplattenspeicher
Kompatible Soundkarte
4x DVD- Rom Laufwerk


Testrechner
Athlon64x2 4800+
2GB Ram
Geforce 7800GTX 512MB Ram
Creative SoundBlaster X-FI Platinum

Dominic meint:

Dominic

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Mit Darkstar One präsentiert Ascaron grafisch und spielerisch einen beeindruckenden Weltraumshooter, der dem Spieler viel Freiraum in den virtuellen Galaxien erlaubt. Dabei hat mir die Maus/Keyboardsteuerung sehr gut gefallen, sodass ich mit wenigen Handgriffen meinen Raumkreuzer unter Kontrolle bringen konnte. Ich als alter Wing Commander-Hase hatte also viel Spaß mit Ascarons Weltraumshooter und kann das Spiel daher jedem Actionfreak nur empfehlen. 

Positiv

  • Grafik und Sound top
  • Gute Maus/Keyboardsteuerung
  • Upgradefeature

Negativ

  • Kein Multiplayermodus
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