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Battlefield: Bad Company 2
| Genre: | Ego-Shooter |
| Spieleranzahl: | 1-24 |
| Regionalcode: | PAL |
| Auflösung / Hertz: | 50 / 60 Hz |
| Onlinefunktion: | Ja |
| Verfügbarkeit: | |
| Vermarkter: | Electronic Arts |
Wertung |
Die Soundkulisse ist auch in Bad Company 2 wegweisend und lässt jeden Genrekollegen wie billige China-Böller klingen. Waffen und ihre abgefeuerten Schüsse klingen nirgends realistischer, Panzerketten rattern nirgends besser und ganz gleich ob eine abgefeuerte Rakete, ein Helikopter oder ein MG Geschützt - authentischer klingt es nirgends sonst.
Was hingegen neu ist und mir leider nicht so gut gefällt, ist das Fehlen des für den ersten Teils typischen schwarzen Humors. Haggard und Sweetwater ziehen sich nur noch selten gegenseitig auf oder reißen dumme Witze. Gerade das hat Bad Company so anders dastehen lassen und stellte eine willkommene Abwechslung gegenüber Bierernsten Shootern dar. Entweder gingen den Entwicklern die Sprüche aus oder die B-Company ist sich der ernsten Lage bewusst, in der sie sich befindet. Schade ist es trotzdem.
Wie immer und für Battlefield typisch werden im Kampf gegen den Feind viele verschiedene Fahrzeugtypen oder Helikopter eingesetzt, auch Drohnen kommen zum Einsatz! Neu sind die Versorgungsgüter in Form von Kisten, die mit dem Fallschirm abgeworfen wurden. Diese liegen in den Levels verteilt herum und bieten - genau wie Munitionskisten auch - Nachschub in Form von Patronen und Handgranaten an. Zusätzlich, und das ist neu, kann man an solch einer Kiste nach belieben die Primär- und Sekundärwaffen gegen alle bisher im Spiel gefundenen austauschen und sich so immer passend ausrüsten.
Der Schwierigkeitsgrad wurde etwas nach unten korrigiert. Hat man bei Bad Company 1 auf 'Normal' manchmal gut zu tun gehabt, am Leben zu bleiben, überlegt man bei Bad Company 2, ob man nicht lieber gleich auf dem schwierigsten Grad weitermacht. Das mag unter anderem daran liegen, dass sich die eigene Energieleiste automatisch wieder generiert und man keine manuelle Heilung wie bei Teil 1 benötigt. Hier hat man sich dem derzeitigen Shooter Standard angepasst wie es aussieht.
Die KI der eigenen Kumpanen geht in Ordnung, wenngleich diese offenbar nur Gummigeschosse in ihren Läufen haben. Nur selten bringen sie einen Gegner eigenständig zur Strecke, oftmals muss man selbst Hand bzw. Knarre anlegen, um den Feind auszuschalten. Selbiger hat übrigens teilweise wirklich lustige Zuckungen, wenn er erlegt wurde, was auf kleinere Schnitzer in der Engine hinweist. Nicht dramatisch, dafür unfreiwillig komisch, wenn ein vermeintlich Toter den Breakdancer raushängen lassen will.
Unabhängig vom Spielmodus ist am Ende eines am Wichtigsten: Teamplay. Ohne funktioniert nur selten etwas in Bad Company 2. Dabei behilflich sind unter anderem regelmäßige Sichtung des Feindes durch Tastendruck. Einfach in die Richtung schauen, wo sich ein Gegner oder Panzer aufhält und schon wird er für eine kurze Zeit sichtbar für alle im eigenen Team. Wird dieser nun durch einen Kameraden abgeschossen, erhält man entsprechende Hilfepunkte. Bad Company 2 ist damit das erste Konsolen-Battlefield, welches dieses Feature unterstützt!
Neu ist auch, dass die vier Klassen Sturmsoldat, Pionier, Sanitäter und Aufklärer nicht mehr strickt getrennt werden. Im Laufe der bestrittenen Onlinematches schaltet man nach und nach neue Waffen und sog. Fahrzeug Gadgets frei. So gibt es viele Waffen (nicht alle!), die beliebig mit den Klassen kombinierbar sind, so dass zum Beispiel ein Aufklärer statt einem Scharfschützengewehr eine Pumpgun in die Hand gedrückt bekommt. Somit bleiben die Grundfunktionen wie das Wiederbeleben durch den Sanitäter - auch eine Konsolen Premiere - bei ihrer jeweiligen Klasse, während man beim Rest individuell gestalten kann.
Auch beim Friendly Fire hat man sich offenbar dem Shooter Markt angepasst und es kurzerhand ausgestellt. Versehentliche Mörserschläge gegen die eigene Mannschaft sind somit nicht mehr möglich. Aber keine Angst, authentisches Spielen ist auch weiterhin möglich dank dem Hardcore Modus. Beschuss in den eigenen Reihen ist dann wieder möglich und wird auch entsprechend geahndet, wenn es einem denn mal passiert.
Die verfügbaren Maps sind gewohnt abwechslungsreich gestaltet und bieten von Industriegebieten über Dschungel, Wüste oder Stadt genug Platz zum austoben. Acht Maps sind von Anfang an dabei, zwei weitere sind kostenfrei nach der Eingabe eines VIP Codes freischaltbar. Hier geht es dann sogar nachts zur Sache! Der Code ist einmalig einlösbar, somit will man den Gebrauchtkäufen vorbeugen. Ohne diesen Code muss man für die Maps nämlich zahlen.
Auch für die Zukunft wurde vorgesorgt. So werden künftige Map Packs oder Uniformen über den Spieleigenen In-Game Store bezogen.
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25.05.2011 16:00:09 von Oli_1981:
Also auf der 360 kann ich noch nicht über solche Probleme klagen und ich spiele wirklich noch viel, bestimmt 5-7h/Woche.
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25.05.2011 14:07:29 von Kurini:
Xbox kann ich zwar nichts zu sagen aber auf der PS3 ist das Matchmaking schuld. Ab und zu schmeisst dieses Spieler aus aller welt auf z.b. EU Server und das führt dann zu krassem lag. Gibt einige Clan Tags bei denen ich weiss aus welchen Ländern die kommen und weiss dann direkt aha hier muss ich...
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25.05.2011 11:11:51 von derSteini:
spiel ne wirklich oft, aber is mir au nich aufgefallen. vielleicht hattest den tag ne schlechte verbindung, da setzt man gern mal nen halbes magazin in ne wand und meint man hätte den gegner getroffen...
Richtig aufblühen wird man jedoch im Multiplayer. Frei unter den verschiedenen Klassen kombinierbare Waffen, extra Fahrzeuggadgets, welche sich mit denen der Mitspieler zusammenschließen lassen, sehr gut designte Maps, etliche Fahrzeuge und ein Sound, der jedes Wohnzimmer beben lässt, tragen zur perfekten Onlineerfahrung bei. Raketen zischen an einem vorbei, der Kumpane brüllt um Hilfe, unter Flakbeschuss steigt man via Fallschirm in das Geschehen ein. Besonders toll sind die neuen Squad Modi, in denen man am besten zusammen mit Freunden ein noch intensiveres Spielerlebnis erfährt.
Dank aufgebohrter Frostbite Engine und dem Destruction 2.0 Feature sind Gebäude nun vollkommen zerstörbar und fallen in sich zusammen. Kaufen, sofern noch nicht geschehen!
Positiv
Negativ