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Klax (HuCARD)
| Genre: | Geschicklichkeit |
| Spieleranzahl: | 1 |
| Regionalcode: | NTSC-JP |
| Auflösung / Hertz: | - |
| Onlinefunktion: | - |
| Verfügbarkeit: | 08. Oktober 1990 |
| Vermarkter: | Atari |
Wertung |
”It is the Nineties and there is time for... Klax!" Wer Tengen´s Geschicklichkeitsklassiker aus dem Jahr 1989 gezockt hat, dem dürfte dieser Spruch recht bekannt vorkommen. Nach dem vor einiger Zeit bei uns vorgestellten All-Time-Klassiker Columns aus dem Hause SEGA wird es erneut Zeit für einen weiteres Geschicklichkeitsspiel - und zwar für Klax. Wie sich die Konvertierung dieses Arcade Hits auf der Engine spielt, verrät unser Testcheck.

Ähnlich wie in dem Nintendo Gameboy Verkaufshit Tetris dreht sich auch sich in Tengen´s Klax alles um das stapeln von Blöcken. Das leicht zugängliche Spielprinzip ist binnen weniger Minuten erlernt und macht extrem süchtig. Auf fünf Förderbändern nähern sich in 3D in unregelmäßigen Abständen rechteckige, bunte Blöcke. Von denen können maximal fünf Stück mit einer kleinen Schaufel, die an der Kante des Förderbands entlang fährt, aufgefangen werden. Die Aufgabe des Spielers besteht nun darin, die verschiedenfarbigen Blöcke erfolgreich zu sammeln um sie anschließend geschickt auf die fünf Felder des Bodens zu platzieren. Um nun einen sogenannten "Klax" zu erzielen, müssen drei (oder mehrere) gleichfarbige Klötze in horizontaler, vertikaler oder diagonaler Reihenfolge gestapelt werden, die sich sodann auflösen und Punkte einbringen.


Doch mit der kleinen Schaufel können nicht nur Blöcke gehortet, sondern erneut auf das Förderband zurückgeschleudert werden - im späteren Spielverlauf kommt ihr ohne diese Technik nicht mehr aus: Nicht selten ist das komplette Fließband vollgefüllt mit auf euch zu holpernden Blöcken, die allesamt in die Tiefe stürzen wollen, wenn ihr erfolgreich den letzten "Klax" erbaut habt.


Die technische Ausführung in Klax ist gehobener Durchschnitt (hübsche Hintergrundgrafiken, sauberes Scrolling ohne Ruckler). So kommt diese, dicht gefolgt von der Mega Drive-Fassung, dem großen Arcadevorbild am nähesten. Nur schade, dass es keinen Zwei-Spieler-Modus gibt. Ein Optionsmenü mit allen erdenklichen Einstellungsmöglichkeiten rundet den überaus positiven Gesamteindruck, den der Geschicklichkeitsklassiker bei meiner Test-Session hinterlassen hat, ab.
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