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Donkey Kong Country Returns
| Genre: | - |
| Spieleranzahl: | 2 |
| Regionalcode: | PAL |
| Auflösung / Hertz: | 50 / 60 Hz |
| Onlinefunktion: | Ja |
| Verfügbarkeit: | 03. Dezember 2010 |
| Vermarkter: | Nintendo |
Wertung |

Das affige Duo steht nach einem wohlverdienten Urlaub erneut im Rampenlicht. Obwohl das eher ungewollt ist. Eine Horde von Rhythmus-Banditen haben Urwaldbewohner musikalisch hypnotisiert und schnappten sich den geheimen Bananenvorrat, den Diddy und sein dicker Freund für schlechte Zeiten angelegt haben. Ein fehlversuchter Angriff auf Donkey Kongs Person gibt den Startschuss für eines der besten Jump ’n Run des Jahres 2010. Immer Bedacht die Tradition der Vorgänger zu würdigen, hat sich Retro Studios (Metroid Prime-Serie) dem bekannten Gameplay aus Super Nintendo Zeiten angenommen und es mit frischen Ideen bereichert. Wie in der guten alten 16 Bit Zeit ist Donkey Kong Country Returns ein 2D Jump ’n Run mit allem, was dazugehört: Springen, rollen, klettern oder (ein)sammeln.


Wie damals ist Diddy Kong fest eingebunden: Dieser begleitet Donkey Kong im Einzelspielermodus meist auf seinem Rücken und lässt beide - dank Diddy’s Jetpack - durch die Lüfte fliegen. Eine neue Team-Aktion ist auch die Kong-Rolle, die eine Reihe von Gegner vom Bildschirm fegt, solange ihr die Wii-Fernbedienung schüttelt. Hierzu muss Diddy auf Donkey Kong reiten. Habt ihr einen willigen Spieler für flotte Koop-Action zur Hand, tollt ihr gemeinsam durch die Levels und müsst zusammenarbeiten, was den Spielspaß deutlich steigert. Durch die Limitierung auf nur zwei Spielern wirkt das Koop-Gespringe weniger chaotisch als bei Super Mario.
Ein anderes Feature, das seit Marios letztem Wii-Abenteuer den Weg zu Donkey Kong gefunden hat, ist der Super-Assistent. Solltet ihr an einer beliebigen Stelle im Spiel eine gewisse Anzahl Leben verlieren, meldet sich das Tutorial-Schwein und lässt euch die Wahl, ob das Programm das Level zu Ende spielen soll. Hierzu sollte man aber wissen, dass zwar jenes Level von der Konsole durchgespielt wird und ihr somit weiter kommt, alle gesammelten Objekte wie Kong-Buchstaben oder Puzzleteile nicht gezählt werden. Der hohe Wiederspielwert von Donkey Kong-Country Returns ist nebenbei erwähnenswert: Seid ihr erfolgreich durch ein Level, schaltet ihr einen Zeit-Modus mit Medaillen dafür frei. Speedrunner finden hier einen neuen Sandkasten für ihre Passion. Aber auch die versteckten Puzzleteile und Kong-Buchstaben sind ein Garant dafür, dass ihr zurückkehren werdet, bis ihr alle Extras gefunden habt.

Doch sprechen wir nochmals über das erhabene Gameplay. Langeweile kommt definitiv nicht auf, denn ihr werdet vor immer neue Herausforderungen gestellt. Ob von Liane zu Liane schwingend gefräßigen Haien auszuweichen, euch mittels Kanonenfässern durch die Luft katapultierend oder bei einer Lorenfahrt gemeinen Untergrundbewohnern auf den Kopf springend. Auch hat Rambis, das treue Nashorn von Donkey Kong kurze Auftritte, in denen ihr auf ihm reitet und alles, was sich vor euch tummelt, zum Abschuss bereit steht. Leider fehlen viele andere der bekannten tierischen Freunde, was aber Jammern auf hohem Niveau ist.

Eine taktische Note ist das Inventar, das ihr bei Cranky Kong bestücken könnt. Diente seine Baracke damals als Speicherpunkt, bietet Cranky auf seine alten Tage diverse Dienste gegen bare Bananenmünzen an. Dort lassen sich z. B. Leben kaufen oder ein Bananensaft erwerben, der euch unverwundbar macht. Zuguterletzt leiht er euch noch den kleinen frechen Papagei Squawks, der durch Signale Bescheid gibt, wo ein verstecktes Item zu finden ist.
Fest im „neuen alten“ Gameplay von Donkey Kong Country Returns verankert ist die Grafikperspektive. Denn tatsächlich ist sie 2,5D. Oft lassen sich alternative Wege auf der hinteren Bildebene erschließen. Nintendofans kennen das noch von Super Paper Mario. Ein anderes Beispiel wäre ein Piratenschiff, das mit voller Breitseite aus dem Hintergrund auf euch feuert. Oder eine meterhohe Welle in der Ferne, welche euch alle paar Sekunden vom Bildschirm zu spülen versucht. Die Fantasie der Entwickler kannte offenbar kaum Grenzen.

Grafisch gehört Donkey Kong Country zum Besten, was die weiße Konsole je gesehen hat. Die üppigen Landschaften wurden fantastisch gestaltet und begeistern durch einen verspielten Detailreichtum. Selbst die Animationen der beiden Helden sind eine Augenweide. Hier kann man nur staunen, was die Retro-Studios für ein Grafikfeuerwerk abbrennen lassen. Musikalisch wird der Charme der alten Reihe perfekt eingefangen. Viele bekannte Lieder aus den Vorgängern wurden neu arrangiert und präsentieren sich in teils neuen Musikrichtungen. Ein Hörgenuss!
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04.01.2012 11:54:07 von Thomas3313:
Zitat von »HairFU« Hat es dir denn spaß gemacht? Was hat dich bewogen trotz des Negatioverlebnisses weiter zu spielen? Weil es ja nicht billig war und ich die SNES Teile mochte....
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02.01.2012 12:39:20 von wahrheit:
Zitat von »DinoHeli« Also falls sich das (zumindest teilweise) auf mich bezieht: Ich mochte Mega Man (egal welchen Teil) aufgrund des Schwierigkeitsggrades noch nie. Wollte der Reihe mit Teil 9 (und den entsprechenden Jahren Abstand) eigentlich wieder eine...
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01.01.2012 14:12:57 von HairFU:
Hat es dir denn spaß gemacht? Was hat dich bewogen trotz des Negatioverlebnisses weiter zu spielen?
Ich ziehe meinen Hut vor den Jungs der Retro-Studios! Schon bei der Metroid Prime Reihe war ich hin und weg von ihren Fähigkeiten. Donkey Kong Country Returns setzt dem noch die Krone auf. Ob das fantasievolle Leveldesign, die neuen Ideen, der Einzug der Hintergrundebenen in das Gameplay oder einfach nur die generelle Spielbarkeit, Donkey Kong Country Returns glänzt jede Sekunde und muss sich nur knapp Super Mario geschlagen geben.
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