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The Kore Gang - Invasion der Inner-Irdischen
| Genre: | - |
| Spieleranzahl: | 1 |
| Regionalcode: | Pal |
| Auflösung / Hertz: | 50 / 60 Hz |
| Onlinefunktion: | Ja |
| Verfügbarkeit: | 09. August 2010 |
| Vermarkter: | - |
Wertung |
Totgeglaubte leben länger! Dieses Sprichwort trifft auch in der Videospielbranche zu. Als Beispiel sei einfach mal Kameo genannt. Für den Gamecube angekündigt, wurde es still und leise um RAREs Projekt, bis das Studio von Microsoft gekauft und die Entwicklung auf der Xbox360 nochmals aufgerollt wurde. Ähnliches Schicksal ist auch The Kore Gang widerfahren. Der Plattformer wurde 2003 für die alte Xbox angekündigt, verschoben, gecancelt, wieder angekündigt, verschoben und schien letztendlich ganz von der Bildfläche verschwunden. Bis, ja bis die Ankündigung kam, dass sich die Jungs von Pixonauts das Projekt unter die Nägel gerissen haben und es nun für die Wii entwickelten. Seit August 2010, also genau sieben Jahre nach den ersten Fotos und Videos ist The Kore Gang - Invasion der Inner-Irdischen endlich erhältlich. Doch hat die lange Entwicklung auch Früchte getragen?
Bei The Kore Gang - Invasion der Inner-Irdischen handelt es sich im Grunde um einen 3D Plattformer erster Schule. Fans von Spielen wie Super Mario Galaxy 2, Rayman 3, Banjo-Kazooie und auch weniger guten und längst in Vergessenheit geratenen Titeln wie Tonic Trouble werden sich schnell heimisch und wohl fühlen. So besucht ihr verschiedene Level und Welten, springt zum Levelende und erledigt zwischendruch allerlei Aufgaben, wie das Sammeln bestimmter Gegenstände oder das Erledigen von Anliegen der Charaktere, denen ihr auf eurer Reise begegnet. Doch worum geht es bei The Kore Gang genau? Die Story um die Invasion von sogenannten Inner-Irdischen weist - wenn man weiter ausholt und genauer hinschaut - einige Parallelen zu einem Xbox 360 exklusiven Third Person-Shooter von Epic auf. In beiden Fällen hausen böse Kreaturen tief unter der Erdoberfläche und treffen eines schönen Tages die Entscheidung, endlich mal an die frische Luft zu gelangen und fort ihr weiteres Dasein zu fristen - sehr zum Unwohl der Menschheit. Ist es in Epics Action-Kracher eine Königin, die ihren Heerscharen Befehle erteilt, müssen sich bei The Kore Gang drei total schräge Brüder den Antagonisten-Thron teilen. Diese kidnappen einen Wissenschaftler und setzen einen riesigen Bohrer in Bewegung, um damit zur Erdoberfläche zu gelangen. Sind es im Next-Gen Geballer vier Soldaten, die sich in der Gruppe gegenseitig den Allerwertesten decken, trefft ihr in dem Wii Plattformer auf drei Helden, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Hier hören die Parallelen aber auch schon auf. Eine Antwort auf die Frage, wer nun bei wem angesichts der Story abgeguckt hat, bleibt jedem selbst überlassen. Doch muss man dazu sagen, dass das Konzept zu The Kore Gang schon 2003 stand. ;)


Kommen wir nun zu Pixie, Madboy und Rex, den drei Helden mit Namen, die einfallsreicher wahrlich nicht sein könnten. Die drei teilen sich einen Anzug, den Pixie in einem Unterirdischen Labor findet. Sie ist auch die Figur, über die ihr als erstes Kontrolle habt. Kaum schlüpft sie in den mechanischen Anzug, kann sie sich aller allerlei Sachen festhalten und klettern. Einen Doppelsprung, der in diesem Genre natürlich nicht fehlen darf, kann sich auch vollführen. Etwas später gesellt sich Madboy zu euch. Der junge Mann ist eher für's Grobe zuständig. Übernimmt er die Kontrolle über den Anzug, könnt ihr mit riesigen Metallfäusten auf Gegner eindreschen und so zeigen, wer der Herr im Haus ist. Als letztes kommt Madboys Hund Rex in die Runde und vervollständigt das Trio. Wählt ihr den Vierbeiner, seid ihr auf allen vier Pfoten unterwegs, seid wendiger und könnt Fährten aufnehmen oder weit entfernte Gegner belauschen.


Per Knopfdruck könnt ihr jederzeit zwischen den Charakteren wechseln, was auch bitter nötig ist, wenn ihr die 32 Level heil überstehen wollt. So müsst ihr die Fähigkeiten der Helden geschickt und kombiniert einsetzen, um zum Ende des Level zu kommen, die euch gestellten Aufgaben zu lösen und euch natürlich gegen die Gegner zu verteidigen. Im Spielverlauf lernt ihr weitere charakterspezifische Moves dazu. So kann Madboy beispielsweise ab einem gewissen Zeitpunkt Schneebälle sammeln und diese dann gegen seine Gegner schleudern.
Jump and Run Profis werden jetzt sicherlich die Stirn runzeln und behaupten, dass sich das bisher genannte nach einem 08/15 Ablegers des beliebten Genres handelt. Nun, spätestens nach den ersten paar Levels wird man eines Besseren belehrt. Was The Kore Gang ausmacht, sind drei Dinge: Skurriles Leveldesign, noch skurrilere Gegner und ein wirklich wahnwitziger Humor, der oft für laute Lacher sorgt. Diese Mischung macht aus der Invasion der Inner-Irdischen einen super gelungenen 10 Stunden ausflug, der lange auf sich warten ließ, am Ende aber überzeugen kann. Der Kreativität der Entwickler wurden wahrlich keine Grenzen gesetzt. Ziel ist es natürlich und genretypisch den Ausgang eines jeden Levels zu finden. Doch dieser ist nicht immer eine Tür. Es kann auch eine Plattform sein, oder ihr erreicht das Ende des Levels durch Erledigen einer bestimmten Aufgabe. Hin und wieder müsst ihr aber auch einen fliegenden Fisch erreichen, der euch dann ins nächste Level bringt. Brüller gibt es unterwegs an jeder Ecke. So zum Beispiel die lebendigen Knöpfe, die ihr benötigt, um bestimmte Schalter oder Türen zu aktivieren. Besagten Knöpfe müssen zuerst gefunden werden. Habt ihr das geschafft, geht ihr zurück zum Schalter/zur Tür und steckt den lebenden Knopf rein. Dabei lässt dieser den Satz ab: "Schlag mich! Ich war ein böser kleiner Knopf!" Die Aussprache und Synchro ist dabei so genial, dass man jedes Mal mindestens schmunzeln muss.


Ein weiteres Beispiel für die skurrilen Gestalten ist das Affen-Taxi. Dabei handelt es sich um einen riesigen Blechaffen, den ihr zuerst befreien müsst, Bossfight inklusive. Habt ihr das geschafft, steht euch der Blechkoloss als Fahrtgefährt zur Verfügung. Wenn ich nun alle Hightlights des Spiels aufzählen müsste, würde ich sicherlich fünf weitere Seiten schreiben, wenn nicht noch mehr. Natürlich bleibt ihr auch vor Bossfights nicht verschont und auch diese sind grandios in Szene gesetzt. Alles in allem macht The Kore Gang so ziemlich alles richtig, was man in diesem Genre richtig machen kann. Doch auch hier gibt es leider die ein oder andere Kritik. So ist die Kamera nicht immer optimal. Oft macht sie was sie will und ihr müsst manuell nachjustieren. Klappt in den meisten Fällen auch ganz gut, aber leider sind die Kameraprobleme Ursache für verpatzte Sprünge, die ins Nichts führen. Und in einem Spiel, indem viel gesprungen wird, hinterlässt ein Schnitzer in der Kameraführung doch einen faden Nachgeschmack bei einem so guten Plattformer.


Ein zweischneidiges Schwert ist auch die Präsentation. Grafisch ist The Kore Gang recht nett anzusehen, was vor allem an dem genialen Leveldesign liegt. Hier gleicht kein Level dem anderen und meist sind diese so weitläufig, dass ich euch erst die Zeit nehmen müsst, alles in Ruhe zu erforschen. Großes Lob verdienen auch die Gegner und anderen Charaktere im Spiel. Diese wurden auch fantastisch design und überzeugen in Sachen Animation, Synchronisation und Ideenreichtum in allen Belangen. So schräg sie auch daherkommen, so normal wirken dagegen die drei Hauptcharaktere Pixie, Madboy und Rex. Den Protagonisten hätten auch mehr Polygone nicht geschadet, denn so kommen sie etwas kantig rüber und stehen vor allem in den Nachaufnahmen unschön aus dem gelungenen Gesamtpaket. Aber auch die Engine hätte mehr Feintuning vertragen können. Spieler müssen nämlich kleine Aussetzer in der Framerate hinnehmen, die zwar nicht weiter stören, aber doch ins Auge fallen. Nichts zu meckern gibts dagegen beim Sound. Der Soundtrack ist mehr als gelungen und die deutsche Sprachausgabe passt wie die Faust auf's Auge.


Kommen wir nun zu Pixie, Madboy und Rex, den drei Helden mit Namen, die einfallsreicher wahrlich nicht sein könnten. Die drei teilen sich einen Anzug, den Pixie in einem Unterirdischen Labor findet. Sie ist auch die Figur, über die ihr als erstes Kontrolle habt. Kaum schlüpft sie in den mechanischen Anzug, kann sie sich aller allerlei Sachen festhalten und klettern. Einen Doppelsprung, der in diesem Genre natürlich nicht fehlen darf, kann sich auch vollführen. Etwas später gesellt sich Madboy zu euch. Der junge Mann ist eher für's Grobe zuständig. Übernimmt er die Kontrolle über den Anzug, könnt ihr mit riesigen Metallfäusten auf Gegner eindreschen und so zeigen, wer der Herr im Haus ist. Als letztes kommt Madboys Hund Rex in die Runde und vervollständigt das Trio. Wählt ihr den Vierbeiner, seid ihr auf allen vier Pfoten unterwegs, seid wendiger und könnt Fährten aufnehmen oder weit entfernte Gegner belauschen.


Per Knopfdruck könnt ihr jederzeit zwischen den Charakteren wechseln, was auch bitter nötig ist, wenn ihr die 32 Level heil überstehen wollt. So müsst ihr die Fähigkeiten der Helden geschickt und kombiniert einsetzen, um zum Ende des Level zu kommen, die euch gestellten Aufgaben zu lösen und euch natürlich gegen die Gegner zu verteidigen. Im Spielverlauf lernt ihr weitere charakterspezifische Moves dazu. So kann Madboy beispielsweise ab einem gewissen Zeitpunkt Schneebälle sammeln und diese dann gegen seine Gegner schleudern.
Jump and Run Profis werden jetzt sicherlich die Stirn runzeln und behaupten, dass sich das bisher genannte nach einem 08/15 Ablegers des beliebten Genres handelt. Nun, spätestens nach den ersten paar Levels wird man eines Besseren belehrt. Was The Kore Gang ausmacht, sind drei Dinge: Skurriles Leveldesign, noch skurrilere Gegner und ein wirklich wahnwitziger Humor, der oft für laute Lacher sorgt. Diese Mischung macht aus der Invasion der Inner-Irdischen einen super gelungenen 10 Stunden ausflug, der lange auf sich warten ließ, am Ende aber überzeugen kann. Der Kreativität der Entwickler wurden wahrlich keine Grenzen gesetzt. Ziel ist es natürlich und genretypisch den Ausgang eines jeden Levels zu finden. Doch dieser ist nicht immer eine Tür. Es kann auch eine Plattform sein, oder ihr erreicht das Ende des Levels durch Erledigen einer bestimmten Aufgabe. Hin und wieder müsst ihr aber auch einen fliegenden Fisch erreichen, der euch dann ins nächste Level bringt. Brüller gibt es unterwegs an jeder Ecke. So zum Beispiel die lebendigen Knöpfe, die ihr benötigt, um bestimmte Schalter oder Türen zu aktivieren. Besagten Knöpfe müssen zuerst gefunden werden. Habt ihr das geschafft, geht ihr zurück zum Schalter/zur Tür und steckt den lebenden Knopf rein. Dabei lässt dieser den Satz ab: "Schlag mich! Ich war ein böser kleiner Knopf!" Die Aussprache und Synchro ist dabei so genial, dass man jedes Mal mindestens schmunzeln muss.


Ein weiteres Beispiel für die skurrilen Gestalten ist das Affen-Taxi. Dabei handelt es sich um einen riesigen Blechaffen, den ihr zuerst befreien müsst, Bossfight inklusive. Habt ihr das geschafft, steht euch der Blechkoloss als Fahrtgefährt zur Verfügung. Wenn ich nun alle Hightlights des Spiels aufzählen müsste, würde ich sicherlich fünf weitere Seiten schreiben, wenn nicht noch mehr. Natürlich bleibt ihr auch vor Bossfights nicht verschont und auch diese sind grandios in Szene gesetzt. Alles in allem macht The Kore Gang so ziemlich alles richtig, was man in diesem Genre richtig machen kann. Doch auch hier gibt es leider die ein oder andere Kritik. So ist die Kamera nicht immer optimal. Oft macht sie was sie will und ihr müsst manuell nachjustieren. Klappt in den meisten Fällen auch ganz gut, aber leider sind die Kameraprobleme Ursache für verpatzte Sprünge, die ins Nichts führen. Und in einem Spiel, indem viel gesprungen wird, hinterlässt ein Schnitzer in der Kameraführung doch einen faden Nachgeschmack bei einem so guten Plattformer.


Ein zweischneidiges Schwert ist auch die Präsentation. Grafisch ist The Kore Gang recht nett anzusehen, was vor allem an dem genialen Leveldesign liegt. Hier gleicht kein Level dem anderen und meist sind diese so weitläufig, dass ich euch erst die Zeit nehmen müsst, alles in Ruhe zu erforschen. Großes Lob verdienen auch die Gegner und anderen Charaktere im Spiel. Diese wurden auch fantastisch design und überzeugen in Sachen Animation, Synchronisation und Ideenreichtum in allen Belangen. So schräg sie auch daherkommen, so normal wirken dagegen die drei Hauptcharaktere Pixie, Madboy und Rex. Den Protagonisten hätten auch mehr Polygone nicht geschadet, denn so kommen sie etwas kantig rüber und stehen vor allem in den Nachaufnahmen unschön aus dem gelungenen Gesamtpaket. Aber auch die Engine hätte mehr Feintuning vertragen können. Spieler müssen nämlich kleine Aussetzer in der Framerate hinnehmen, die zwar nicht weiter stören, aber doch ins Auge fallen. Nichts zu meckern gibts dagegen beim Sound. Der Soundtrack ist mehr als gelungen und die deutsche Sprachausgabe passt wie die Faust auf's Auge.
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17.10.2011 01:29:30 von hydr0x:
Die Neuauflage hat das Ziel Eltern eher anzusprechen. Der ganze Text hinten geht in die Richtung. Ist auf jeden Fall eine der aus Sammlersicht interessanteren Neuauflagen der letzten Jahre ...
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16.10.2011 21:53:28 von Pandemonium:
Das alte gefällt mir persönlich irgendwie deutlich besser.
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16.10.2011 21:08:00 von Darkshine:
Es gibt eine Neuauflage mit geändertem Cover. alt neu...
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