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Tatsunoko vs. Capcom Ultimate All Stars
| Genre: | - |
| Spieleranzahl: | 1-2 |
| Regionalcode: | PAL |
| Auflösung / Hertz: | 50 / 60 Hz |
| Onlinefunktion: | Ja |
| Verfügbarkeit: | 29. Januar 2010 |
| Vermarkter: | Capcom |
Wertung |

In der Vergangenheit hatte sich Capcom bereits mit einigen Bekanntheiten zusammengetan, um einen fetzigen Prügler zu erschaffen. Ob nun die Jungs der X-Men Truppe, Marvel-Helden allgemein oder die Prügelelite von SNK. Alle haben sie sich mit bekannten Capcom Helden angelegt, um unter ihnen das beste Team auszumachen. Jetzt kommt eine neue Kämpfergruppierung, die von der Anime-Produktionsfirma Tatsunoko bereitgestellt wurde. In Deutschland fast unbekannt, kommen einige recht spaceige Charaktere aus Serien wie Yatterman, Tekkaman oder Gatchaman in den virtuellen Ring.
Anfänglich stehen sich 10 Helden der Animeschmiede und 10 Capcom Charaktere gegenüber. Die Auswahl der Fighter auf Seiten von Capcom ist auch ein bunt gemischter Haufen aus Serien wie Mega Man, Street Fighter, Lost Planet oder Rival Schools – United by Fate. Die Spielmodi sind schon allseits bekannt: Ob im Arcade-, Versus-, Training-, Survival-, Time-Attack- oder Onlinemodus, ihr steht immer einem Team von zwei Fightern gegenüber, das genau wie bei Dead or Alive ausgewechselt werden kann.

Solltet ihr Street Fighter oder andere Capcom-Prügler schon gespielt haben, müsst ihr euch steuerungstechnisch ein bisschen umgewöhnen. Das Spiel unterstützt fünf Steuerungsoptionen, wie den Classic Controller oder den Gamecube-Controller. Solltet ihr mit Wii-Fernbedienung (plus Nunchuk) in den Ring steigen, wurde die Steuerung jedoch mangels Buttons stark vereinfacht, was leider am Balacing knabbert. Im PAL-exklusiven Onlinemodus merkt man dies sehr schnell, denn Nutzer der Wii-Remote können dank wegfallen von Tastenkombinationen schneller Hyper Combos und Specialmoves ausführen. Zocker, die gerne mit Arcadeboard oder Cubecontroller spielen, werden hier ganz klar benachteiligt.
Bei den Duellen über das Internet hat sich Capcom nach seiner Hausmarke Street Fighter orientiert. Mittels Matchmaking wird schnell ein passender Gegner gefunden, der leider nicht immer auf demselben Niveau liegt wie ihr. Möchtet ihr Freunde hinzufügen, geht das leider wieder nur über den umständlichen Freundescode. Abgesehen davon, wurden alle Funktion aus dem NextGen Street Fighter fast 1:1 übernommen.


Die Verbindungsqualität der Onlinematches ist leider abhängig von der Loaction eures Gegners, sprich: Je näher ihr euch auf der Landkarte seit, desto besser die Verbindung. So ist es sprichwörtlich ’’normal’’, dass ein Match stottert, wenn euer Onlinegegner aus Amerika kommt.
Gewonnene Kämpfe werden mit Punkten belohnt: In der Wi-Fi Record Rubrik findet ihr alle nötigen Infos - wie viel Matches ihr gewonnen- bzw. verloren habt sowie weitere relevante Informationen. Wirft man einen ersten Blick auf das Kampfgeschehen, sieht alles nach mächtig viel Chaos aus. Aber der Schein trügt, denn sobald man sich mit einem richtigen Eingabegerät vor den Bildschirm setzt und die Move-Liste eines Charakters einstudiert, lichtet er sich.
Zu dem flotten Gameplay kommen auch noch einige relevante Techniken hinzu, wie etwa die Cross-Over Attacke. Mittels Kommando wirft sich hierbei euer zweiter Charakter sofort ins Geschehen und verpasst dem Gegner einen Special-Move.

Combos stehen auch bei Tatsunoko vs. Capcom an der Tagesordnung. Und wenn ihr mittels Cross-Over Attack ein paar Billionen Treffer austeilt, sieht das Kampfgeschehen verdammt spektakulär aus. Solltet ihr im Einzelspieler-Modus eure Kreise drehen und Matches gewinnen, wird euer Streben durch Zennys, das Zahlungsmittel bei Tatsunoko vs. Capcom, belohnt. Diese Geldwährung lässt sich dann im spieleigenen Shop verplempern, was massig Kostüme und Artworks freischaltet. Auch versteckte Charaktere, wie Frank West (Dead Rising) oder Mega Man’s Busenkumpel Zero, müssen sich durch mehrfaches Durchspielen des Arcade Modus erst verdient werden.
Aufmerksamkeit ziehen die knalligen Farben und die überdrehten Sonderattacken auf sich: Diese sind meist bildschirmfüllend und stellen alles, was jemals auf eurer Glotze gelaufen ist, total in den Schatten. Der Grafikstyle selbst wurde an Tatsunoko angelehnt. Das bedeutet, dass alle Charaktere Anime-like modelliert wurden. Verspielt sind auch die Hintergrundgrafiken mit ihren vielen stimmungsvollen Details und Animationen. Der Soundtrack ist japantypisch total überdreht und passt wie die Faust aufs Auge zum Gameplay.

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04.11.2010 16:19:36 von Thomas3313:
Zitat von »Thomas3313« Mensch Mensch ist ja überhaupt nichts zu bekommen in Deutschland, daher habe ich mir gerade bei Play-Asia zwei Adapter bestellt. Dumm nur das ich jetzt erstmal mindestens 2 bis 3 Wochen warten kann. Zwei Adapter daher da ich auf...
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02.11.2010 22:56:29 von Thomas3313:
Macht auf jeden Fall spass, habe es aber noch nicht wirklich gespielt da ich noch auf meine Controller-Adapter warte. Problem soll halt sein dass man online mit einem Arcade Stick oder normalen Pad vergessen kann da die Spieler die mit Remote + Nunchuk spielen Special Moves auf Tastendruch oder so...
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02.11.2010 21:26:16 von Nognir:
vor allem wenn du schon die Hori-Sticks hast ...
Zum Release von Street Fighter IV war ich hin und weg von der neuesten Generation der Straßenkämpfe. Doch nun nachdem ich Tatsunoko vs. Capcom auf Nintendo Wii gezockt habe, muss ich mir eingestehen, dass die Geschwindigkeit, das Combo-System und die coolen Charaktere mir noch viel mehr zusagen. Ich wünsche dem Titel, dass er seine Anhängerschaft auf Nintendos Wii finden möge - verdient hat er es allemal.
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