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Sonic und die geheimen Ringe
| Genre: | - |
| Spieleranzahl: | 1 - 4 |
| Regionalcode: | PAL |
| Auflösung / Hertz: | - |
| Onlinefunktion: | - |
| Verfügbarkeit: | 09. März 2007 |
| Vermarkter: | SEGA |
Wertung |


Sonic meldet sich im verträumten '1001er Nacht' Ambiente zurück auf Nintendo Wii...
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Es ist ausnahmsweise mal nicht Dr. Robotnik (aka Dr. Eggman), der für Ärger sorgt, sondern ein gewisser Erazor Djinn. Dieser Fiesling hat, wie so viele bildungsresistente Schüler, die Bücher als größtes Übel ausgemacht und zieht speziell gegen eines zu Felde – die arabischen Geschichten aus 1001er Nacht. Szenenwechsel – während Sonic ein Nickerchen hält, wird er vom weiblichen Djini (ja, die aus den Flaschen) Shahra besucht, die den smarten Igel um Hilfe bittet. Schließlich versucht Erazor Djinn – ein machthungriger Bösewicht wie eh und je - alle Geschichten komplett aus dem Buch zu löschen. Und so ist Sonic, ehe er sich versieht, auch schon wieder in einem neuen Abenteuer gelandet und durchläuft hierbei 8 Welten mit jeweils mindestens 10 Missionen, womit auch über einen Abend hinaus für Unterhaltung gesorgt sein sollte.
Wem an dieser Stelle ein "Und was ist mit Tails? Was ist mit Knuckles?" auf die gerunzelte Stirn gezeichnet ist, mag sich beruhigen – sowohl die beiden, als auch z.B. Amy tauchen in den Cut-Szenen des Abenteuers immer wieder als Gestalten aus den Geschichten (z.B. Tails als Ali Baba) auf. Weder haben sie wirklichen Einfluss auf die Story, noch sind sie im Einzelspielermodus spielbar.
Bevor allerdings wieder mit den alten Weggefährten geplaudert werden darf, will das umfangreiche Tutorial in Form eines Prologs abgearbeitet werden. Arbeit ist das wirklich, denn die einzelnen Moves zu erlernen, ist ein notwendiges, wenngleich nicht sonderlich spannendes Übel. Auch die Zwischensequenzen sind hier etwas lahm, gewinnen im Laufe des Spiels aber noch deutlich an Format.
Danach geht es dann wirklich mit Vollgas in die allesamt unterschiedlichen Themen zugeordneten Welten, wo sich die Aufgabenstellungen auf den ersten Blick erfreulich variieren. Gilt es beispielsweise anfänglich nur, möglichst zeitig und in einem Stück am Ziel einzutreffen, wollen später unterwegs noch 10 Gegner besiegt oder 99 Ringe eingesammelt werden. Hier wird dann auch mal etwas auf die Bremse getreten, denn nicht immer lohnt es sich, nur mit voller Wucht durch die Level zu rauschen. Nicht nur, weil gerade in späteren Stages sehr oft versteckte Gefahren lauern, sondern auch, weil euch sonst die Hälfte der Ringe und Gegner schon mal entgeht.
Dennoch hätte es ruhig etwas mehr Abwechslung sein dürfen, denn die gleichen Stages nur noch mal auf der Suche nach Gegnern und goldschimmernden Ringen abzusuchen, ist dann letztlich doch ein bisschen zuviel Level-Recycling für meinen Geschmack. Auch wenn hier die Medaillen als Motivationsfaktor ins Spiel kommen, von denen je nach Leistung entweder Gold, Silber oder Bronze vergeben werden und sammelwütige Sonicfans, Items im Special Book freischalten lassen können.
Ebenfalls ein Novum sind die eigentlich RPG-typischen Erfahrungspunkte, die ihr hier für die Erfüllung jeder Mission erhaltet. Wie sich das gehört, steigt mit zunehmendem Zählerkonto dann schließlich auch das Level bzw. die Fähigkeitenzahl Sonics, was von höherem Top-Speed bis hin zu Extra-Ringen bei Levelstart fast 100 Varianten weit reicht und gerade im späteren Teil des Spiels ein nicht zu unterschätzender Faktor wird, da angesichts des moderat, aber deutlich ansteigenden Schwierigkeitsgrads dann jede Hilfe wahrlich willkommen ist.
Gespielt wird die interessante Mischung aus Racing und Jump'n Run dabei ausschließlich mit der Wiimote, welche wie bei einem echten Rennspiel waagerecht gehalten wird. Mit Bewegungen nach links und rechts ändert Sonic auf den vorgegebenen Bahnen (ähnlich z.B. dem PSone Original Crash Bandicoot) entsprechend seine Position, während er mit einem Ruck nach vorn zum Dash ansetzt oder durch Anziehen des Wiimote nun sogar rückwärts laufen kann. Zugegeben, dass ist anfangs nicht ganz einfach und manch´ einem Fan des Igels mag dieser unverdaulich erscheinende Happen zunächst schwer im Magen liegen. Wer sich dennoch auf das innovative Konzept einlässt, wird die anfänglichen Sorgen bald schon vergessen haben und mit einem wirklich frischen Konzept belohnt werden.
Ebenfalls ihre Freude werden Fans von zünftigen Mehrspielerpartien haben. Wer nicht mehr auf Mario Party 8 (letzter Stand in Sachen Release ist der 30.07.2007) warten möchte, darf sich hier bereits mit bis zu vier Gamern in einem Partymode versuchen, wobei zu Beginn allerdings nur ein kleiner Teil der liebevoll präsentierten Minispiele verfügbar ist. Nach alter Sitte des Business muss der Rest erstmal durch gute Leistungen im Singleplayer-Modus freigeschaltet werden, was auch für die Charaktere gilt, von denen anfänglich eben nur Sonic, Tails, Knuckles und Amy anwählbar sind. Eigentlich verdient der Multiplayermodus im Mario Party Stil aufgrund seiner Komplexität (andere Firmen verkaufen sowas als eigenständiges Spiel!) ja schon fast ein eigenes Review, wir begnügen uns aber mal mit nackten Fakten: 40 Minispiele, vier Spielmodi und volle Unterstützung der Wiimote (Nunchuk wird nicht benötigt) dürften für sich sprechen. Vielleicht probiert es SEGA, motiviert von diesem erfolgreichen Versuch, ja irgendwann doch noch mal mit einem (hoffentlich dann erfolgreicheren) Sonic Shuffle (Dreamcast) Teil. Einen guten Schritt in diese Richtung hat man hiermit jedenfalls bereits getan.
Auch technisch prescht Sonic und die geheimen Ringe voran. Waren die zaghaften Wii-Versionen anderer 3rd-Party Softwarehäuser optisch meist nur leicht über den Fähigkeiten von GameCube & Co gelegen, kann SEGA von sich behaupten, die Wii Hardware wirklich mal zumindest ansatzweise ausgereizt zu haben. Wer bisher an der Technik von Wii zweifelte, wird hier eines Besseren belehrt. Sicherlich ist das hier bei weitem noch nicht das Optimum, weist aber bereits den Weg in die richtige Richtung. Die stets am Mann (Igel) klebende Kamera beispielsweise lässt trotz der unglaublich schnellen Action und Perspektivwechsel keinerlei Kritik zu und auch die Framerate bleibt unter Höchstgeschwindigkeit angenehm stabil. Erfreulich in diesem Zusammenhang auch die kurzen Ladezeiten, die sich mit 2-4 Sekunden angenehm geben.
Musikalisch trifft Sonic und die geheimen Ringe auf den Nahen Osten. Anders ausgedrückt - Rock meets Abdul Hassan Orchester. Arabische Melodien wechseln sich hier mit rockigen Themes ab, dennoch wirkt die gewagte Mischung nicht deplatziert. Die Sprachausgabe hingegen ist in glasklarem Englisch und der Kenner erfreut sich sogar an Details wie dem "oh no" aus Sonic Adventure, sollte Sonic einmal Richtung Abgrund segeln. Doch damit nicht genug - für Fans japanischer Originale packte SEGA sogar noch die japanische Sprachausgabe mit auf die DVD, so dass in dieser Beziehung wirklich jeder Sonic-Fan wunschlos glücklich werden dürfte.
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17.11.2010 07:35:31 von Crewmate:
vgchartz sind nicht die zuverlässigste Quelle für Verkaufszahlen. Aber selbst wenn die hier um die Hälfte falsch liegen. ALTERWTF!? http://gamrreview.vgchartz.com/sales/210…e-secret-rings/...
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21.06.2007 13:12:46 von Saldek:
Also mir hats auch sehr gut gefallen. Das Setting, die Grafik, das angepasste gameplay. Passt eigentlich alles. Lediglich das Aufleveln ist so eine Sache. Auf der einen Seite machts Spaß. Andererseits wär's gut wenn man Sonic von Anfang an so direkt steuern könnte. Sprungweite, Geschwindigkeit...
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21.06.2007 09:32:10 von Kamikaze:
So, hab der Widrigkeiten Trotz das Spiel gestern abend durchgespielt, die beiden Versionen des Endgegners waren nicht mal so einfach, aber wenn man es raushatte absolut fair, wie eigentlich so ziemlich das ganze Spiel, jetzt würde mich aber interessieren ob es in der Version auch einen goldenen...








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