| Genre: | Funsport |
| Spieleranzahl: | 1-4 |
| Regionalcode: | PAL |
| Auflösung / Hertz: | 50 / 60 Hz |
| Onlinefunktion: | Ja |
| Verfügbarkeit: | |
| Vermarkter: | Nintendo |
Wertung |

Alle Sportspiele die ein Mario im Titel haben stehen für unkomplizierten Spaß mit Familie oder Freunde und Mario Sports Mix bleibt dieser Tradition sehr treu. Diesmal hat Nintendo nicht selbst die Zügel bei der Programmierung in die Hand genommen, sondern ihren langjährigen Partner Square-Enix (damals Squaresoft) mit dieser Aufgabe beauftragt und dies zeugt schon von einem großen Vertrauen, da Nintendo, bis auf das CD-i-Debakel recht vorsichtig ist wem sie ihr wichtigstes Steckenpferd jemanden anderen anvertrauen. Die vier Sportarten also Basketball, Volleyball, Völkerball und Hockey, in der sich allerhand Nintendo-Charakter und auch einige Square-Enix-Gestalten tummeln ist in zwei Sektionen unterteilt. Im Einzelspielermodus durchlauft ihr mit einem Zweier- oder Dreierteam diverse Cups und sackt via K.O.-System diverse Trophäen ein, die dann versteckte Charakter und Abkürzungen freischalten. Der andere Teil ist die Mehrspielerabteilung, auf die wir den Fokus später legen werden.
Im Groben muss man sagen, dass der Turniermodus eine Enttäuschung für Solisten darstellt. Das Schnelle abklappern der verschiedenen Cups kann nicht ummotivierender sein. Keine Storyline, kein Schnickschnack, und so muss man wirklich gestehen, dass man diese Strapazen nur absolviert, um alle Arenen und versteckten Spieler freizuschalten. Ein ganz dickes Minus ist die künstliche Intelligenz eurer Teamkollegen. Hier ist Basketball das beste Beispiel. Generell solltet ihr versuchen mit eurem aktiven Spieler durch die feindliche Deckung zu brechen, da ihr auf eure Teamkollegen nicht bauen könnt. Mehr als öfters stehen eure Kollegen dumm in der Gegend rum oder lassen sich zu schnell den Ball abjagen. Teamaktionen oder geniale Pässe könnt ihr somit von eurer Wunschliste streichen. Nur zu gut das Square-Enix dieses Problem auch erkannt hat, und euch eine Option eingebaut hat, wo ihr mittels drücken des C-Knopfs zum nächsten Spieler wechseln könnt.
Wirklich positiv zu erwähnen sind die Volleyballaustragungen. Hier glänzt die Partner-K.I. mit durchdachten und aggressivem Gameplay und ist sich nicht zu schade Schmetterbälle selbst zu versenken. Beim Völkerball und Hockey trifft dann wieder das Basketball-Debakel zu. Aber jetzt eben zur Spielmechanik. Vom Grundgerüst haben sich die vier Disziplinen an den wirklichen Sportarten orientiert. Es wird gedunkt, geschmettert, angetäuscht und gestohlen. Doch einen Schiedsrichter werdet ihr beileibe nicht finden. Somit stehen Fouls auf der Tagesordnung und diese machen am meisten Spaß, wenn sie mit Mario-typischen Items geschehen. Dann kann es schon mal passiert, dass euer Gegner dank Mini-Pilz zu einem Winzling wird und so im Sturm untergeht.

Die Steuerung von Mario Sports Mix ist so einfach gestaltet, das selbst das kurze Schmökern des kleinen Grundsteuerungsposter (was dem Spiel beiliegt) ausreicht. Im Großen und Ganzen ist das Bewegen der Wii-Remote der Schlüssel zum Sieg. Mit einer kurzen Handbewegung setzt ihr zum Dunk an, schlagt auf oder vollführt ein Hechtsprung. Kritiker könnten natürlich nörgeln, dass dies in ein unkontrolliertes Wii-Remotegefuchtel ausartet, aber man sollte nicht vergessen, dass Mario Sports Mix eher für die jüngere Zielgruppe entwickelt wurde. Der wirkliche Spaßbringer, und was somit die Wertung von Mario Sports Mix vor dem Absturz rettet ist der Mehrspielermodus. Gleich drei Freunde oder Familienmitglieder dürfen sich mit euch messen und das artet dann in ein Chaos aus, was Spieler aus Mario Strikers Charged kennen. Man sollte auch nicht außer Acht lassen das Square-Enix dem Spiel einen Onlinemodus spendiert hat. Jetzt werdet ihr denken: ’’Och, ein Onlinemodus ist doch schon ein alter Hut!’’ Bei einem PS3- bzw. 360-Titel mag dies vielleicht auch stimmen aber Nintendo geht mit diesem Thema immer noch zu zaghaft um.

Mittels einfachen Matchmaking sind auch immer potenzielle Gegner zu finden. Zuvor wählt ihr eure Spieler, die Matchart und das Spielfeld und sofort setzt die Suchengine einen passenden Gegner für euch. Wollt ihr zusammen mit ein paar Freunde Onlinekontrahenten aufs Brett legen ist diese Option (erfreulicherweise) auch vorhanden. Hat das Spiel ein angriffslustiges Team gefunden, bekommt ihr erst eine Information zugeschickt, wie gut die Internetverbindung des Gegners ist. Anhand davon könnt ihr entscheiden, ob ihr lieber jemanden anderen suchen wollte mit einem besseren Ping oder doch euer Glück versuchen wollt. Die Wertungsskala hierbei ist in vier Sterne unterteilt, aber erst volle Sterne bei der Internetverbindung versprechen ein flüssiges Gameplay. Solltet ihr euch ein feindliches Team mit drei Sternen ausgesucht haben werden die sportlichen Scharmützel durch Lags extrem gestört.
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18.06.2010 12:38:03 von hydr0x:
Also ich finde das spezielle Volleyball sehr vielversprechend aussieht. Vielleicht endlich mal ne Alternative zu Beach Spikers ...
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18.06.2010 09:14:44 von wahrheit:
Das ist für mich ein reinses Multiplayer Game. Alleine dürfte es schnell Langweilig werden. Sieht aber trotzdem schick aus und wird mit mehreren Leuten bestimmt Spaß machen....
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15.06.2010 20:52:17 von Luftikus:
Alles zum neuen Mario Sports Mix bitte hier rein. Das PK Video und Bilder gibt es hier: http://e3.nintendo.com/wii/game/?g=msm Bisher bestätigte Sportarten sind Basketball, Volleyball, Völkerball und Eishockey....
Die Rückseite der Verpackung sagt es schon sehr direkt: ’’Sport- und Spielspaß mit Mario!’’ Und das ist kurz gesagt, was Mario Sports Mix darstellt. Würde der spaßige Mehrspielermodus und auch eine Onlineoption nicht vorhanden sein, würde der Titel keine Daseinsberechtigung verdienen. Somit sollten Einzelspieler beim Kauf von Mario Sports Mix gut überlegen, ob sie knapp 50 Euro ausgeben wollen für einen Solomodus, dem es an Substanz fehlt. Anderen kann ich nur zu dem Titel raten.
Positiv
Negativ