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The Legend of Zelda: Ocarina of Time
| Genre: | Action-Adventure |
| Spieleranzahl: | 1 |
| Regionalcode: | PAL |
| Auflösung / Hertz: | - |
| Onlinefunktion: | Ja |
| Verfügbarkeit: | 08. November 1998 |
| Vermarkter: | Nintendo |
Wertung |



Dies ist die Szenerie in die ihr als Spieler geworfen werdet. Auf dem Weg zum Deku-Baum durchlauft ihr dann, ohne es zu merken, ein kleines Tutorial, welches euch in die komplexe und doch simple Steuerung von The Legend of Zelda: Ocarina of Time einführt. Der Deku-Baum verlangt natürlich nicht nach euch, damit ihr bei ihm Laub harkt. Nein, in sein Inneres hat sich ein fieser Parasit eingenistet und ihr sollt ihn vernichten. So bietet das Innere des Deku-Baums auch gleich den Schauplatz für den ersten Tempel des Spiels. Dieser ist jedoch relativ schnell bezwungen, da er eher als erweitertes Tutorial dient. Leider kam eure Hilfe zu spät und der Deku-Baum ist dem Tode geweiht. Mit letzter Kraft erzählt er euch von den Dingen die jenseits des Waldes geschehen: Das Böse will Hyrule erobern und in ein finsteres Schattenreich verwandeln. Nach den schwierigen Jahren als Außenseiter wird nun endlich eure wahre Bestimmung bekannt, denn ihr seid der Retter aus der alten Legende, der kommen wird, wenn das Land dem Untergang geweiht ist. Eure „Ausbildung“ ist nun abgeschlossen und ihr kennt euren Auftrag. Es ist also an der Zeit den schützenden Wald zu verlassen und sich den Gefahren der hylianischen Steppe zu stellen. Euer Schwarm Salia gibt euch kurz vor der Abreise noch ihre Okarina, eine Schnabelflöte, die euch später sehr nützlich sein wird.


Link stellt sich erfolgreich allen Gefahren und kann nach langem Kampf endlich das Portal öffnen. Leider ermöglicht er hiermit Ganondorf das Eindringen in das „Heilige Reich“, welches dieser natürlich sofort nutzt, um Finsternis und Schrecken über Hyrule hereinbrechen zu lassen. Der kindliche Link kann dieser Macht nichts entgegenstellen. Zelda am Ende? Natürlich nicht! Einer der sechs Weisen lässt Link für sieben Jahre in einen tiefen Schlaf fallen. Link erwacht nach langem ruhen als junger Mann und ist nun stark genug um sich Ganondorf zu stellen. Natürlich ist viel geschehen in Links Abwesenheit und Hyrule, wie er es kannte, existiert nicht mehr. Um wieder Frieden und Glück in die Welt zu bringen, muss er noch die anderen fünf Weisen befreien, erst dann kann er sich dem dunklen Ganondorf erneut stellen. Lange Rede, kurzer Sinn: Es gilt also zunächst drei, dann fünf Tempel zu bezwingen und danach geht es auf zum Finale mit Bösewicht Ganondorf.


Neben diesem Hauptplot gibt es zudem noch eine Reihe von Nebenquests zu bestehen. Die Spielwelt ist relativ kompakt und hat doch eine unglaubliche Tiefe. Das bedeutet, dass man sich selten verläuft oder das Gefühl hat, dass man irgendetwas verpasst. Trotzdem gibt es zahllose Dinge zu erkunden, für die sich ein Spaziergang jenseits der Trampelpfade immer wieder lohnt. Die Welt ist wunderschön in Szene gesetzt und weiß auch nach Jahren noch zu verzaubern. Die wenigsten Spieler werden das Angeln oder die Schießübungen vergessen haben.



Die grafische Präsentation von The Legend of Zelda: Ocarina of Time ist für Nintendo 64 – Maßstäbe außerordentlich, anno 1998 war sie revolutionär. In diesem kleinen Modul stecken so viele wundervolle Landschaften, perfekt inszenierte Dungeons und rasante Kamerafahrten, dass man es nur schwer glauben kann. Rein grafisch und künstlerisch ist dieses Spiel also wirklich ein Meisterwerk. Nebenbei sei erwähnt, dass The Legend of Zelda: Ocarina of Time das erste Spiel war, dass dynamische Tag- und Nachtwechsel bot und ins Spielgeschehen aktiv einbaute.

Link im Wandel der Zeit.
Wer hätte es gedacht? Musik und Soundeffekte sind nicht weniger brillant als der visuelle Bereich. Für den Soundtrack war, wie seit dem ersten Teil der Serie, wieder Komponist Koji Kondo zuständig und hat uns ein paar wunderschöne Melodien geschenkt. Wer nach Jahren mal wieder die Dörfer Kokiri oder Kakariko besucht, bekommt ohne es zu wollen das berühmte nostalgische Grinsen auf sein Gesicht gezaubert. Bekannte Zelda-Themes, darunter natürlich auch DAS Zelda-Theme, wurden geschickt in neue Arrangements eingebaut. Anders als in bisherigen Teilen passt sich die Musik nun der Situation an. Auch die Soundeffekte sind von hoher Qualität und nahezu immer stimmig. Bei dem Gequake und Gequietsche der Charaktere als Ersatz für eine Sprachausgabe, scheiden sich seit The Legend of Zelda: Ocarina of Time leider die Geister. Die einen finden es perfekt, die anderen kindisch.
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26.06.2011 17:08:57 von Slainte:
Bin auch schon gespannt drauf.Muss aber noch meinen morgigen Geburtstag abwarten.Am Dienstag gehts dann los. ...
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26.06.2011 11:03:54 von Metalsluggist:
@Luftikus Habs mir jetzt anders zusammengereimt. Vielleicht kommt es bei der dt. Version verständlicher rüber. Hab hier die NTSC- Version liegen. Naja werd mal weiter spielen und das nachholen was andere schon vor 13 Jahren gespielt haben Macht aber Laune....
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26.06.2011 10:53:53 von Luftikus:
Spoiler Ich glaub der Tipp lautete "Rechts vor links, aber die goldene Mitte zuerst". ...
Positiv
Negativ