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Super Mario 64

Nintendo 64
Am 1. März 1997 erschien in Deutschland Nintendos 64Bit Konsole, das N64. Im Kampf gegen Sonys Playstation musste Big N schon zum Release schlagkräftige Titel anbieten. Eines dieser Zugpferde, wie kann es auf einer Nintendo Konsole anders sein, war ein Mario Titel. Erstmals rannte, flog, tauchte und hüpfte man mit Mario durch dreidimensionale Welten. Wie dieser Sprung von 2D in 3D gelöst wurde erfahrt ihr im folgenden Test zu Super Mario 64.
Das Spiel beginnt recht idyllisch: Mario will mal wieder seine gute Freundin, die Prinzessin besuchen und macht sich auf den Weg zu ihrem Schloss. Doch die gute Laune verzieht sich schnell aus dem Gesicht unseres Vorzeigeklempners, als Toad, der kleine Pilzkopfdiener von der Prinzessin uns unter Tränen erzählt, dass unsere geschätzte Freundin von Bowser, Marios Erzfeind, in ihrem eigenen Schloss entführt worden ist.. Im Gegensatz zu Toad ist Mario ein echter Held und setzt alles daran Prinzessin aus den Fängen dieses Reptils zu befreien.. und so erfahren wir dass Bowser sich im in den Türmen des Schlosses befindet, aber Türen dort hin von ihm versiegelt wurden. Nur durch Sterne, die im ganzen Haus verteilt sind, lassen sich die Türe öffnen um den Weg für Peachs Rettung freizumachen. Insgesamt sind 120 Sterne im Schloss verteilt, man muss aber nur 70 finden um die Prinzessin aus den dreckigen Klauen von Bowser zu befreien. Die Sterne befinden sich in Parallelwelten, die man durch gezielte Sprünge in Wandgemälde des Schlosses erreichen kann.


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It'se me, Mario..


Beim Springen sind wir schon beim Thema, denn die verschiedenen Sprungstile von Nintendos Vorzeigemaskottchen sind elementarer Inhalt dieses Jump and Runs. Und so hüpft Mario, wie in den 2D Vorgängern, über Plattformen, überspringt Abgründe, klettert auf Bäume, taucht umher oder gleitet Rampen hinab. Und so durchquert unser Held die unterschiedlichsten Level, manchmal auf dem Grund eines Sees, in Lavahöhlen, in Uhren, am Strand, in Grotten, in Eiswelten und etlichen anderen Schauplätzen, nur um die 8 Sterne jedes Levels zu ergattern und der Prinzessin ein Stückchen näher zu kommen.

Die 8 Sterne erhält man für die verschiedensten Aufgaben pro Level, mal muss man einen Zwischengegner besiegen, ein Monster befreien, einer Mutter ihr Kind zurückbringen, einen Wettlauf über das ganze Level gewinnen oder, wie in jedem Level, die 8 versteckten roten Münzen finden.
Natürlich gibt es auch versteckte Sterne im Schloss, die man nur durch Zufall findet. Zum Beispiel, kann man im Keller des Anwesens einen Hasen einfangen, welcher dir feierlich einen Stern überreicht oder man entdeckt eine versteckte Rutsche, die einem wiederum einen der 120 goldglänzenden Sterne einbringt. In den Level sind auch normale, nicht rote, Münzen verteilt, welche deine Energie wiederaufladen, wenn man Feindkontakte hatte. Findet man 100 Münzen in einem Level, so erhält man einen Zusatzstern. Gegner besiegt man im allgemeinen durch Sprung- und Schlagattacken oder man greift einen Gegner am Hinterteil und schleudert ihn durch die farbenfrohen Welten.


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Zum Öffnen der Türen im Inneren benötigt ihr ausreichend Sterne..


Aber manchmal sind selbst die gelungensten Sprünge nicht lang genug um weit entfernte Ziele zu erreichen. Und auch hier stehen Mario kleine Hilfsmittel zu Verfügung. Seine Kappe, wird es nun in 4 verschiedenen Ausführungen geben: die normale, eine mit Flügeln, welche es Mario erlaubt kurze Zeit zu fliegen, eine Bleikappe, mit der Mario langsamer läuft, aber dafür locker an Böden von Seen entlang spazieren kann und eine Mütze, die Mario unsichtbar macht. Ferner, kann Mario sich per menschliche Kanonenkugel durch die Lüfte bewegen um weitentfernte Plattformen sicher zu erreichen oder er nutzt einen Schildkrötenpanzer um leicht und locker über Lavaseen zu gleiten.

Die Steuerung geht hierbei, wie im gesamten Spiel, großartig von der Hand. Der Bewegungen unseres Klempners wurden perfekt für den Analogstick umgesetzt und bescheren uns ein gelungenes Spielgefühl, bei dem man seinen Helden stets uneingeschränkt kontrollieren kann. Auch die Kamera passt sich gut an das Spielgeschehen an. Gelegentlich muss man noch mal nachjustieren, um einen noch besseren Überblick zu haben.


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Unterwegs trifft Mario auf alte Bekannte wie diese Bob-ombs


Grafisch konnte Nintendos Vorzeigetitel auch voll und ganz überzeugen. Mit heutigen Standards kann man das Spiel jedoch nicht vergleichen. Schwache Texturen und einzelne Grafikfehler fallen auf, beeinflussen den großartigen Spielspass aber in keiner Weise, dafür versprüht die knuddlige Welt von Mario einfach viel zu viel Charme, welcher bei jung und Alt gleichermaßen ankommt.
Der Sound ist, wie aus den Vorgängern bekannt, recht gelungen und passt sich sehr gut dem Spielgeschehen an und gehen schnell ins Ohr. Auch nett sind die Animationen von Mario selbst, wie er gähnt und ächzt.
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Forum
  • von Shinji:

    Geh in den vorgarten vom schloss. Dort ist ein Gitter im Boden. Da kannste rein und dann wirst hochgeschossen. Ob das bei deiner DS Fassung auch so ist, weis ich leider net....

  • von Pankratz:

    Wenn du alle Sterne hast, sollte sich das bis dahin verschlossene Kanonen-Loch geöffnet haben. Findest du beim Wasser.

  • von VickyMaus:

    ... Ic hab jetzt 124 Sterne, aber wie komm ich aufs Dach? Wusst des garnicht dass man aufs Dach kann!

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