Genre: Shoot’em’up
Spieleranzahl: 1 - 2
Regionalcode: regionlock
Auflösung / Hertz: -
Onlinefunktion: -
Verfügbarkeit: 15. July 2011
Vermarkter: Namco Bandai

Wertung

5

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Es gibt Spiele, die versuchen, den Spagat zwischen Kunstwerk und Massengeschmack zu meistern. Wenn dies funktioniert, sind sie in aller Munde. Titel wie Rez oder Child of Eden sind jedem Gamer wohlbekannt. Klappt das nicht, fallen sie schnell dem Vergessen anheim. Wie beispielsweise „Dream Trigger 3D“.

Dream_Trigger_3D_11.jpgNoch nie ist diesem Redakteur ein Spiel untergekommen, welches so viel Potential hat und es schafft, dieses schon sofort zu Beginn zu verpulvern. Dream Trigger hätte ohne Probleme einen ähnlichen Kultstatus erreichen können, wie die oben genannten Titel. Stattdessen ruft es Emotionen wie Frust und Verzweiflung hervor.

Dream Trigger ist ein Shoot’em Up der eher ungewöhnlichen Art. Du steuerst zum einen kein Raumschiff, sondern einen Schmetterling. Dann ist es zum anderen so, dass du zwar schießen kannst, aber deine Feinde davon nicht betroffen werden. Wieso? Weil du sie zuvor auffinden und schwächen musst. Dazu wird der Touch Screen des 3DS benutzt. Dieser stellt deinen Sonar dar. Du platzierst sogenannten Pings, die beim Aktivieren Wellen auslösen. Wenn ein Gegner davon getroffen wird, taucht er auf dem oberen Bildschirm auf und kann erledigt werden.

Das hört sich allerdings einfacher an, als es in der Realität ist. Fängt man an zu spielen, ohne vorher in die Anleitung zu gucken, steht man vor einem riesigen Rätsel. Zwar gibt es ein Tutorial, doch dieses erklärt nur die Oberfläche der Weltkarte. Und so vertieft man sich notgedrungen in das dem Spiel beiliegenden Heftchen. Doch selbst dann scheitert man.

Dream_Trigger_3D_16.jpgEs bedarf mehrerer Anläufe, um die Zeit in der man überlebt, von zehn Sekunden auf maximal drei Minuten zu verlängern. Und noch mehr Versuche sind nötig, um das Game wirklich zu meistern. Denn der Schwierigkeitsgrad ist höllisch. Man fühlt sich ein wenig an die berüchtigten Bullet-Hell-Shooter erinnert, in denen die Gegner so viele Geschosse ausstoßen, dass man vom Stage-Design fast nichts mitkriegt. Dabei handelt es sich bei dem Titel um eines der schönsten Spiele für Nintendos neuen Handheld.

Die Stages, soweit man dies anhand der Trailer und Screens erahnen kann, sind unterschiedlich gestaltet. Die Effekte zeigen deutlich, wie großartig der 3D-Effeckt sein kann. Wenn Objekte langsam aus der Tiefe näher kommen und dabei immer schärfer und klarer werden - großartig.

Aber auch die Musik ist klasse. Genauso wie bei Rez oder Child of Eden ist sie ein integraler Teil des Titels. Sie gibt den Rhythmus vor, anhand dessen man reagieren muss. Und das schöne ist, sie geht einem nicht auf die Nerven.

Götz meint:

Götz

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Dream Trigger 3D hätte für den 3DS ein absolutes Spitzengame sein können, sogar ein Must Have. Aber der hohe Schwierigkeitsgrad, bedingt durch das nur schwer zu durchschauende Spielprinzip macht alle Chancen zunichte. Es ist schon bezeichnend, wenn es heißt, dass selbst der Produzent innerhalb der ersten Minuten gescheitert ist. Da helfen auch die wunderbare Grafik und die gelungene Musik nicht weiter.

Positiv

  • Super Grafik und Sound

Negativ

  • Kaum zu durchschaubares Spielprinzip
  • Höllisch Schwer
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