Genre: -
Spieleranzahl: 1 - 2
Regionalcode: -
Auflösung / Hertz: -
Onlinefunktion: -
Verfügbarkeit:
Vermarkter: Nokia

Wertung

8.2

Userwertung

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Na sowas! Da jagt man unversehens einen Trupp Chaos Space Marines durchs All und meint sie auf einem nahegelegenen Planeten endlich dingfest machen zu können, bis man unten nach der Landung plötzlich von Horden von Orks überrannt wird. Zumindest in der Space Marines Kampagne dürft ihr jetzt mal schauen, wie ihr da wieder lebend raus kommt...

Warhammer-40000-Glory-in-Death-1.gif
Liebhaberstück - eine Space Marine Miniaturfigur..


Ich kann mich noch an die Überraschung erinnern, als man uns auf der letztjährigen Games Convention bei Nokia plötzlich in ein kleines Hinterzimmerchen führte, um dort einen ersten Blick auf das noch nicht angekündigte Warhammer 40000 zu werfen. Entwickler Jason von Razorback stellte uns damals eine frühe Version des Titels vor und wer unseren damaligen Bericht verfolgt hat, der weiß das wir bereits seinerzeit schon ganz heiß auf das Strategiespiel waren.

Dabei bietet der Titel eigentlich nichts wirklich neues. Schließlich durften N-Gage Besitzer mit der Pathway to Glory Reihe und dem Karibikabenteuer High Seize bereits qualitativ hochwertige Strategiekost auf ihrem N-Gage begrüssen. Dennoch ist uns beim Testen niemals langweilig geworden. "Schuld" daran ist womöglich auch ganz einfach der stattliche Umfang mit seinen vier storytechnisch zusammenhängenden Kampagnen. Denn wem der oben geschilderte Überlebenskampf der Space Marines weniger zusagt und wer lieber mit dem mysteriösen Chaos Space Marines spielen möchte findet ebenso eine Kampagne, wie die für das alte Alienvolk Eldar oder aber die grobschlächtigen Orks.


Warhammer-40000-Glory-in-Death-2.jpg Warhammer-40000-Glory-in-Death-3.jpg
Links:Orks sammeln sich...
Rechts: Auch wenn es hier nicht so aussieht - man spricht auch Deutsch!


Wie auch nicht anders erwartet, laufen alle Missionen innerhalb einer Kampagne dabei strikt linear hintereinander gereiht ab. Die Pause zwischen den zwangsläufigen Gefechten wird dabei oft durch Konversationen und Animationen aufgelockert, welche die Hintergrundstory stets vorantreiben und so den passenden Rahmen für die Kampfhandlungen schaffen. Danach gehts dann zur Sache - mit einem von Mission zu Missionen schwankenden Budget stellt ihr euch eure Truppe zusammen, wobei hier nicht zum ersten Male auffällt wie viel Mühe man sich bei Razorback machte der großen Vorlage zu genügen. So ziemlich alles mit Rang und Namen aus dem Warhammer 40000 Universum ist hier vertreten, was von einfachen Ork-Trupps bis hin zu Predator Panzer auf Seiten der Space Marines reicht. Fans kommen hier also so richtig auf ihre Kosten.

Wer bei derlei großer Auswahlmöglichkeit dennoch irgendwann seinen Wunschtruppp zugesammengestellt hat und selbstsicher auf den "Fertig" Button klickt, bekommt nun das in kleine quadratische Felder aufgeteilte Spielfeld vorgesetzt. Hier dürft ihr dann eure Einheiten aus dem eigenen Truppenpool nach eigenen Vorstellungen platzieren und für den Kampf rüsten. Sind dann schließlich alle Haudegen aufgestellt, gehts los...


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Hübsch animiert - Orks und ein Predator Panzer beim Feuergefecht..


Das rundenbasierte System wurde der Originalvorlage nachempfunden. Erst bewegt ihr eure Einheiten, dann wird geschossen und falls es ganz brenzelig wird, könnt ihr noch in den unsauberen Nahkampf gehen. Danach ist der Gegner am Zug und versucht seinerseits eure Mission zu vereiteln. Selbige reichen in ihren Aufträgen vom simplen Auslöschen aller Gegner über Rückzug zum Fluchtpunkt bis hin zur Eroberung und Kontrolle diverser Sektoren. Leider sind die meisten Missionen streng limitiert in ihrer Rundenzahl, was den ohnehin schon fordernden Schwierigkeitsgrad noch weiter nach oben treibt. Denn unter dem knappen Zeitlimit (meist nur 6 Züge) bleibt leider nicht viel Zeit für taktische Finessen und so hinterlassen viele Aufträge ein etwas unsättigendes "Rush & Attack" Gefühl in der Magengegend.

Wen das allerdings nicht stört, der wird von einer durchaus detaillierten Grafiken und sehr schicken Kampfanimationen verwöhnt, wobei sich letztere auch jederzeit im Optionsmenü abschalten lassen, sofern man sich daran "sattgesehen" hat.Ebenfalls voll in Ordnung geht der Sound, der das kriegerische Treiben mit passend martialischen Tönen untermalt und seinen Teil zur gut vermittelten Warhammer 40000 Atmosphäre beiträgt.


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In diesem Handgemenge sind unberechenbare Nahkämpfe zu Hause...


Abschließend sei vielleicht noch angemerkt das auch Warhammer 40000 wieder die wenigen Multiplayerfreunde mit N-Gage zufriedenstellen dürfte. Denn sowohl sind abwechselnde Hot Seat Duelle zwischen zwei Spielern möglich, als auch das ebenfalls kabellose Gefecht mit einem Freund über Bluetooth. Zudem winkt Nokia mit weltweiten Ranglisten und freischaltbaren Einheiten in der N-Gage Arena.
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