Genre: Strategie
Spieleranzahl: Multiplayer
Regionalcode: codefree
Auflösung / Hertz: -
Onlinefunktion: Ja
Verfügbarkeit:
Vermarkter: SEGA

Wertung

7.1

Userwertung

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SEGA kann mal wieder eine kleine Innovation für sich verbuchen und bringt mit Pocket Kingdom: Own the World das erste Massive-Multiplayer-Online-RPG (MMORPG) für die Hosentasche auf den Markt. Pocket Kingdom erinnert dabei von den Artworks her gravierend an die Shining Serie, hat spielerisch allerdings gar nichts mit ihr gemein.
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Die Geschichte von Pocket Kingdom könnte dabei kaum realistischer sein: Hier wurde das Online Konto von "Lamer" Ulgress gesperrt. Jetzt hat es jedes "Pocket Kingdom" von Finnland bis Australien auf einen Platz im "All-Time-Owner-Board" abgesehen. Der Spieler übernimmt das Provinznest "Elynotis" und muss jetzt gegen die anderen Pocket Kingdoms in den Kampf ziehen.

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Im Menü kann man festlegen, wie sich die Einheiten postieren...


Ziel des Spiels ist es, alle anderen Pocket Kingdoms (Spieler aus der ganzen Welt) zu besiegen. Für einen schnellen Einstieg stehen dem Spieler hilfreiche Charaktere, die "Fabbis" genannt werden, zur Verfügung. Im Spielverlauf sammelt man Einheiten und beschafft sich "Loot" (Währung) und Objekte. Man kann bei seinen Einheiten den Rang verändern und sie dadurch stärker machen oder sie sogar in völlig andere Einheiten verwandeln.

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Wer nach Gegner sucht, der findet auch meistens welche...


In Pocket Kingdom navigiert man eigentlich nur durch die Menüs und stattet seine Truppen für den Kampf aus. In den Kämpfen selber wird man komplett zum Zuschauer degradiert. Der eigentliche Hauptbestandteil des Spiels besteht darin, im so genannten "Lab" aus Schalen, Erzen und Juwelen neue Objekte zu erschaffen und so die Truppen noch schlagkräftiger werden zu lassen. Insgesamt gibt es fast unendlich viele Kombinationsmöglichenkeiten der ca. 50.000 verschiedenen Objekte, mit denen die 100 unterschiedlichen Einheitsarten ausgestattet werden können.

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Im Shop bekommt man Nachschub für seine Einheiten...


Im Shop kauft man dann weitere Objekte und neue Einheiten wie Soldaten, Magier, Drachen oder sonstiges Ungetüm. Online sind dann sogar Auktionen mit seltenen Waffen, Rüstungen etc. möglich.
Man kann sein kleines, fliegendes Schloss aber auch gehörig aufmotzen. Das geht über Größe, Art des Antriebs (schwebt ja in der Luft) bis Farbe und kleine Details (Bäume, Fahnen etc.).

Der Kern des Spiels ist natürlich der Online Modus. Um diesen spielen zu können, muss man allerdings erst den "Onlinegipfel" im Offline Modus gefunden haben, um nicht gleich als gänzlich unerfahrener "Noob" ins Gras beißen zu müssen. Online kann man dann mit potenziellen Verbündeten und Gegnern chatten, eine weltweite Rangliste einsehen, an den Auktionen teilnehmen und aktuelle Nachrichten rund um das Game erhalten.

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In den Kämpfen zählt nur die richtige Strategie...


Die Kämpfe laufen ähnlich wie in einem Prügelspiel ab, beide Seiten haben oben eine Energieleiste eingeblendet, die sich während des Kampfes reduziert. Findet sich bis zum Ablauf der Zeit kein Gewinner, entscheiden die drei Schiedsrichter über den Ausgang. Im Kampf selber können besiegte Einheiten entweder "geowned" oder halt getötet werden. Wenn eine Einheit "geowned" wurde, kann man sie im Schloss heilen und wieder in den Krieg schicken. Wenn sie allerdings getötet wurde, ist sie komplett verloren, inklusive aller Ausstattungsgegenstände, die zuvor teuer erkauft werden mussten.

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Nach Ablauf der Zeit entscheiden die Schiedsrichter...


Aber kommen wir zum Skurrilsten im ganzen Game: "Der Umgangssprache" im Königreich. Diese entspricht dem gängigen Internet-Slang. Begriffe wie "Noob" oder "Lamer" sind hier noch leicht verständlich, später wird es dann noch schwieriger. Zum Glück erklären einem die "Fabbis", was die verschiedenen Begriffe bedeuten. Aber auch die Truppen selber sprechen diesen Slang und so verwundert es nicht mehr wenn auf einmal: "Cool sein ist nich easy. Aber wichtig." auf dem Bildschirm steht.

Grafisch gibt sich Pocket Kingdom keine Blöße. Die Menüs bestehen komplett aus Standbildern und langweiligen Buttons. Einzig die Kämpfe können mit schönen Sprites und tollen Hintergründen etwas begeistern. Erwähnung sollten aber noch die Artworks finden, denn die sind sehr gelungen und geben dem Spiel den gewissen SEGA-Touch.

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Per Chat findet man schnell Freund und Feind...


Soundtechnisch bekommt man belangloses Instrumentalgedudel zu hören, was sich glücklicherweise auch komplett deaktivieren lässt. Anscheinend haben die Beta-Tester das auch so gemacht, denn nur so ist es zu erklären, wie es zu den kompletten Soundaussetzern kommt, die sich erst mit einem Neustart wieder beheben lassen.
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