Die "Freundin" kommt zurück!? Commodore USA vertreibt in Kürze auch Amiga Computer, allerdings keine Amiga 1200 / 4000...

Über ein Jahrzehnt nach dem ursprünglichen Konkurs macht sich das wiedergeborene Unternehmen Commodore USA bereits seit geraumer Zeit am Markt für PC-Hardware zu schaffen. Seitdem werden wieder mehr oder weniger moderne PCs mit Commodore-Logo als All-in-One Tastaturcomputer im Stil der alten Homecomputer vertickt. Nun geht man noch einen Schritt weiter und erwarb zusätzlich die Lizenz zur Nutzung des Amiga-Markennamens.

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Der Commodore Phoenix - laut Commo USA der C-64 Nachfolger

Außerdem geht man beim Betriebssystem neue Wege: War bisher stets Linux (Ubuntu) das Betriebssystem der Wahl für die neuen Commodore Rechner, so schwenken die Verantwortlichen nun um und wollen künftig AROS voll unterstützen. Bei AROS handelt es sich um eine auf x86 CPUs basierende Open Source Variante des originalen Amiga OS 3.1. Es läuft damit theoretisch auf jedem System mit x86 CPU, wie z. B. den meisten handelsüblichen PCs, ist momentan aber noch nicht über den Alpha-Status hinaus.

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Beispiele für AROS-Desktops - click to enlarge

Mit Leo "BigBentheAussie" Nigro stellte man zudem kürzlich ein bekanntes Mitglied der Amiga-Community als "Chief Technology Officer" ein, der sich speziell um die neue Amiga Linie kümmert und in einer Pressemitteilung die vollständige AROS-Kompatibilität der neuen Rechner verspricht. Außerdem habe man nun erkannt, wie wichtig es sei, die Weiterentwicklung von AROS auch finanziell zu unterstützen.

Ob es Commodore USA damit gelingen wird, sich eine kleine aber feine Nische im hartumkämpften Computermarkt zu sichern?
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