Genre: Action-Adventure
Spieleranzahl: 1
Regionalcode: PAL
Auflösung / Hertz: -
Onlinefunktion: Ja
Verfügbarkeit: 01. November 1987
Vermarkter: Nintendo

Wertung

8.4

Userwertung

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9.1 1 Stimmen
Das menschliche Gehirn kann sein Wissen auf ungeheure Weise vernetzen. So brauchen wir nur ein Wort hören oder lesen und schon überschütten uns die Synapsen mit Informationen, Emotionen und Querverweisen zu ähnlichen Themen. Für Videospieler gibt es eine Reihe von Wörtern, bei denen die Synapsen schnell an die Grenzen ihrer Belastbarkeit stoßen. Da wären z.B. Atari, Mario, Doom oder Tetris. In dieser Königsliga der Videospielbegriffe darf ein Wort mit Sicherheit nicht fehlen: Zelda. Dieser Test befasst sich mit dem Beginn der Legende von Zelda, dem NES-Urahn von 1987.
Link.pngSchlimme Dinge geschehen im Königreich Hyrule. Ganon, der Prinz der Dunkelheit, hat ein Fragment des Triforce geraubt und damit dieser nicht weiteres Unheil anrichten kann, zerbricht die schöne Prinzessin Zelda ihr Triforce-Fragment in acht Teile und verteilt sie im ganzen Land. Nun scheint die Zeit des jungen Link gekommen, um die Prinzessin und ganz Hyrule vor dem Bösen zu bewahren. Mit Schwert und Schild bewaffnet stellt er sich mutig seinem Schicksal.

Bereits im ersten The Legend of Zelda sind alle essentiellen Zelda-Momente der Zelda Serie enthalten. Es gilt fummelige Rätsel zu lösen, fiese Bosse zu erledigen, Kompass und Karte in jedem Tempel zu finden und schließlich das Böse zu bezwingen. Dazu gibts eine wunderbare Musik, die jede Situation perfekt unterstreicht. Man ist geradezu überrascht, wie viele bekannte Gegnertypen bereits im ersten Teil ihren Auftritt haben. Ihr beginnt euer Abenteuer auf der Oberwelt und werdet ohne Umschweife ins Spiel geworfen. Pompöse Intros war zu jener Zeit noch fehl am Platz. ;)

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Die Oberwelt in The Legend of Zelda besteht aus 128 zusammenhängenden Arealen, die ihr auf eurem Weg zu Ganon alle aufsucht. Dabei reist ihr von Tempel zu Tempel. Diese sind teils leichter, teils schwieriger zu finden. In den Dungeons kämpft ihr euch dann von Raum zu Raum und bekommt häufig ein neues Item fürs Inventar spendiert. Nach dem achten Tempel könnt ihr euch mit Hilfe der gesammelten Triforce-Teile endlich der ultimativen Herausforderung stellen und den letzten Dungeon betreten, um Prinzessin Zelda zu retten und die Welt zu erlösen.

Die Steuerung ist sehr simpel gehalten. Ihr steuert Link mit dem Steuerkreuz und benutzt mit A- und B-Button eure Items, die ihr per Menü wählen könnt. Die Kollisionsabfrage funktioniert sehr gut und die Kämpfe kommen einem selten unfair vor, obwohl das Spiel teils recht fordernd ist. Gespielt wird aus der bekannten Vogelperspektive, von wo aus ihr alles im Blick habt.

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Technisch ist das Spiel natürlich veraltet und so kann die Grafik im Vergleich zu A Link to the Past oder The Minish Cap heute nicht mehr begeistern. Zu leer und steril wirkt die Spielwelt. Eine technische Außergewöhnlichkeit hat das Modul dennoch zu bieten: Es war das erste NES-Spiel mit Batterie, so dass ihr euren Spielstand jederzeit speichern könnt. Hieran sieht man auch, wie episch das Spiel für damalige Verhältnisse war. Die musikalische Untermalung kann auch nach rund 20 Jahren noch überzeugen. Viele bekannte und geliebte Melodien stammen bereits aus diesem Zelda-Erstling und geben Links Abenteuer den richtigen Rahmen. Die Soundeffekte sind von gleicher Qualität und fast immer stimmig.

Und obwohl The Legend of Zelda vielleicht wirklich unter dem Zahn der Zeit gelitten hat, so trifft diese Behauptung letztlich nur auf die optische Darstellung Hyrules zu. Trotzdem sprüht das NES Abenteuer eine so große Faszination aus, dass das Abenteuer auch heute noch im Zeitalter aufwendiger HD Grafiken gerne gespielt wird. Es ist der beste Beweis, dass Grafik nicht alles ist. Einige Neuauflagen, so auch für den GBA inform der NES Classic Serie oder als Bestandteil der Zelda Collector's Edition zollen dem Spiel Tribut. Und wenn ihr eher auf Download Content steht, könnt ihr euch das Meisterwerk auch bequem per Virtua Console auf eure Wii herunter laden und den Beginn einer großen Legende immer und immer wieder erleben.


Uwe meint:

Uwe

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The Legend of Zelda ist nicht nur ein Stück Videospielgeschichte, es ist zudem ein richtig gutes Spiel! Viele Klassiker verlieren über die Jahre ihren Reiz und es ist schwer nachzuvollziehen, was die Leute damals so fasziniert hat. Bei Zelda ist es anders: Alle wichtigen Serienelemente sind bereits vorhanden, funktionieren gut und machen Spaß wie beim aktuellen Teil.

Positiv

  • Rätsel nach wie vor spannend
  • Umfang für NES-Verhältnisse enorm
  • Design-Legende

Negativ

  • technisch veraltet

Forum:

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Die neuesten Beiträge: insgesamt 120 Beiträge | zum Forum...

  • 30.01.2007 01:19:33 von doppelwhopper:

    The Legend of Zelda: A Link to the Past ist the best auf Super Nintendo!! Geiles Game ...

  • 29.01.2007 02:11:36 von Undead:

    Zitat Original von Luftikus Kann man gut und gerne 100€ für bekommen. Vielleicht auch mehr. fast, lege auf die 100 noch einen Schein drauf und der Preis stimmt(für den Zustand mein ich) habe für meinen mal 89€ bezahlt, was relativ ein schnäppchen war man hast du ein...

  • 29.01.2007 00:30:12 von Mr. M:

    ECHT? ...

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