Genre: -
Spieleranzahl: 1 - 2
Regionalcode: PAL
Auflösung / Hertz: 50 Hz
Onlinefunktion: Ja
Verfügbarkeit:
Vermarkter: Acclaim

Wertung

3.3

Userwertung

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0.3 1 Stimmen
Was lange währt wird endlich gut, sagt man im Volksmund so gern. Gemessen daran hätte Rise of the Robots ein echter Tophit werden müssen. Denn nachdem man brav jedes Jahr auf den Messen mit beeindruckenden Screenshots von einem weiterhin unfertigen Produkt glänzte und alle Welt schon nicht mehr an einen Release rechnete, zauberte Acclaim das was sie für eine Endversion hielten aus dem Hut...
Die Hintergrundgeschichte ist dabei vielleicht noch der beste Teil des Moduls. In der futuristischen Stadt Metropolis 4 laufen die eigentlich für die Arbeit vorgesehenen Androiden praktisch Amok und gehen auf alles los. Dagegen muß jemand einschreiten und weil die Menschen so gar nicht die Hände von Maschinen lassen können, wird flugs ein neuer Android zusammengeschweisst, der wieder für Recht und Ordnung sorgen soll. Und nun ratet mal in wessen Schaltkreise ihr schlüpft?


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Gewohntes Bild im Hauptmenü!


Der Spaß an der Sache - ihr seid damit auch spielerisch absolut festgelegt, da ihr einzig und allein mit eurem Robo spielen dürft! Das sonst in Beat'em'ups so reizvolle Feature der freien Charakterwahl entfällt damit vollkommen. Doch es kommt noch alles viel viel schlimmer...

So merkt ihr schon nach den ersten Sekunden, daß die Beta-Tester hier offenbar mal wieder beide Augen zudrückten. Die Spielbarkeit ist nämlich ungelogen unter aller Sau, vernünftige Blocks der gegnerischen Angriffe sind praktisch nutzlos, da ihr trotzdem weiterhin fleißig Schaden nehmt. Zudem schaltet euer Kämpfer in dem Moment auf Stur, in dem der Gegner eine Attacke ausführt...tief beeindruckt davon rührt sich euer blockender (bringt aber eh nix!) Charakter nun nicht mehr von der Stelle, was zu einem äußerst verhängnisvollen Ergebnis führen kann.


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Vom mehrsekündigen Rendervorspann nicht blenden lassen..


Wo wir übrigens noch bei den Charakteren sind - die Robos sind so herzlich schlecht designt, daß man fast lachen könnte, wenn es nicht so traurig wäre. Ich spreche weniger auf das Äußere, als vielmehr die inneren Werte an. Während der Bauroboter "Loader" sich beispielweise als völlig unfähiger Gegner erweist, wischt der gigantische Sentry-Robo mit jedem Gegner den Boden auf. Und wer nach so einer Niederlage immer noch nicht genug vom Roboter-K(r)ampf hat, ärgert sich dann bestimmt auch über die fehlenden Continues...

Ihr könntet schon was wegstecken meint ihr? Wartet - noch habe ich die Steuerung nicht erwähnt, vor deren Belegung sich der zuständige Programmierer wohl vorher erstmal zwei Flaschen Wodka gegeben. Genauso spielt es sich damit nämlich auch und von der äußerst begrenzten Move-Palette wollen wir hier erst gar nicht anfangen...


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Ich gieß dir Cola in die Schaltkreise!.


Auch die im Vorfeld hochgelobte Optik muß federn lassen. Zwar sehen die gerenderten Kämpfer für Mega Drive Verhältnisse wirklich hübsch aus, dafür wirken aber viele der Animationen (gerade eures Helden) mehr als hölzern und lächerlich aus. Die Drei-Phasen Animationen aus vergangenen VCS Tagen lassen grüßen. Wofür jetzt hier 32MBit verbraten wurden, bleibt wohl bis in alle Ewigkeit ein Geheimnis der Programmierer.

Leider tut sich auch beim Sound nichts aufregendes. Laut Packung und Intro soll Queen Gitarrist Brian May sich für die Musik verantwortlich zeichnen, viel hört man davon aber nicht. Zudem fangen die ewigen "Hammer auf Metall" Soundeffekte bei Treffern schon nach kurzer Zeit zu nerven an. Alles leider mehr als dürftig!
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