Genre: -
Spieleranzahl: 1
Regionalcode: PAL
Auflösung / Hertz: 50 Hz
Onlinefunktion: Ja
Verfügbarkeit:
Vermarkter: SEGA

Wertung

8.5

Userwertung

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Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft im Jahre 1992 brachte SEGA das von der Entwicklerschmiede 'Climax' entworfene Action-Adventure "LandStalker" unter die Spieler. Climax bewies sein Geschick schon mit Titeln wie Shining in the Darkness oder Shining Force. In das 16MBit-Modul packte man zudem erstmals eine isometrische 3D-Perspektive.
Niels, ein kobold-artiger Schatzsucher, verkauft gerade seine neueste Errungenschaft, die 'Statue von Jypta', an einen Händler und erhält dafür 2000 Goldmünzen, als just in diesem Moment böse Schurken auftauchen und die Herausgabe der Elfe Flora fordern, die sich flugs in Niels´ Rucksack versteckt hatte.

Als Edelmann, aber vor allem auch durch die Tatsache, dass die Elfe ihm den Weg zum sagenumwobenen Schatz des Königs Nolo zeigen will, lässt er das beflügelte Mädchen natürlich nicht allein und flieht mit ihr. Mit dem gerade erworbenen Geld macht er sich in Begleitung Flora´s auf zur Insel Merkator, wo sich der lang gesuchte Schatz befinden soll.

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'Das Abenteuer beginnt...'


Die gesamte Geschichte spielt sich ab nun auf dieser Insel ab. Zur Übersicht könnt ihr jederzeit eine Karte einblenden. Zunächst nur mit einem einfachen Schwert ausgerüstet, geht es auch schon in die erste der vielen Städte, in denen ihr euch mit den Einwohnern oder Geschäftsmännern unterhalten solltet, um die Story weiterzuführen. In den Ortschaften kann man sich in etlichen Läden auch mit Gegenständen ausrüsten oder seine Lebensenergie in Form von Herzen erhöhen. Erfreulich, dass es bei der gesamten Geschichte nicht nur um den Schatz geht, sondern auch einige Nebengeschichten entstehen.

Auf der Rundreise über die Insel trefft ihr standesgemäß nicht nur auf freundliche und gesprächsbereite Zeitgenossen. Vielfältig gestaltete Monster und fiese Schurken machen euch das Leben schwer.
Bei den dann anstehenden Kämpfen ist es vor allem ratsam, sich richtig zu positionieren, damit man nicht aufgrund der isometrischen Perspektive ins Hintertreffen gerät.

Im Laufe des Spiels kann man sein Schwert auch noch zeitweise "aufrüsten" und somit magische Spezialangriffe anwenden. Die zwischen den Städten oder in Dungeons geplätteten Gegner bringen euch nicht nur Geld zum weiteren Einkaufen, sie hinterlassen auch oft wichtige Gegenstände, die ihr zum weiteren Spielverlauf, zur Heilung/Wiederbelebung oder zur Verbesserung der Angriffs- und Defensivpunkte gut gebrauchen könnt.

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'Auf der Insel Merkator geht´s rund...'


In den Dungeons gilt es ausserdem, meist kleinere Rätsel (Kisten verschieben, Timing-Tests, etc.) zu lösen oder Schlüssel/Gegenstände zu finden, welche an anderer Stelle weiterhelfen. Zum Geldverdienen für zwischendurch bieten sich Minigames, wie z.B. ein Hühnerrennen an.

Zur einfachen Übersicht der gefundenen oder gekauften Items dient ein übersichtliches Menü, welches selbstverständlich jederzeit aufgerufen werden kann. Das kann man leider vom Abspeichern nicht behaupten, dies ist meist nur in den örtlichen Kirchen möglich und somit ab und zu einfach nur frustrierend.

Die Grafik ist detailliert, abwechslungsreich und sehr schön anzusehen, geizt aber mit Effekten vergleichbarer Titel. Die gegnerischen Monster sind abwechslungsreich und teilweise auch recht groß. Der isometrische 3D-Effekt gibt dem Spiel eine gewisse Eigendynamik und kann durch seine fehlende Tiefenwirkung den Spieler auch an bestimmten Stellen in den Wahnsinn treiben, da er kaum erkennen kann, wo sich eine Plattform befindet,,, ein Ableben ist dann unvermeidlich.

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'Eure Gegenstände in der Übersicht...'


Die Musikstücke sind völlig in Ordnung und passend zu den Situationen, wiederholen sich nur zu oft in den Städten und Dungeons. Die Soundeffekte können ebenfalls nur teilweise überzeugen, bieten aber dennoch insgesamt gute Kost.

Die Steuerung des Schatzsuchers ist, nicht nur aufgrund der Perspektive, kompliziert gestaltet und bedarf einiger Übung. Das Klettern an Stricken oder balancieren auf teils beweglichen Plattformen fordert Geschick und Glück - aber Übung macht den Meister und Meister sind die besseren Spieler. ,,,-)

Sehr positiv ist die sehr gute und komplette Übersetzung ins Deutsche, was zu dieser Zeit nur selten zu finden war.

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'Monsterkloppen ist angesagt...'
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