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Bulls vs. Lakers (us.)

Mega Drive
Basketballspiele für den SEGA Mega Drive gibt es nun wirklich in rauhen Mengen. Dennoch denkt man in der Regel nahezu ausschließlich immer nur an Acclaims populäres NBA JAM. Doch wie steht es mit den anderen Konkurrenten - taugt da das eine oder andere Modul nicht vielleicht auch heute noch zum spaßigen Zeitvertreib?
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In diesem Fall haben wir vom letzten Trödelbesuch das Modul "Bulls vs. Lakers" mitgebracht und gleich darauf einem Intensiv-check unterzogen. Anders als es der Name vermuten lässt, bietet diese Basketball neben den zwei genannten Teams auch noch 14 weitere Mannschaften aus der nordamerikanischen NBA. Allesamt basierend auf der Saison 1990/91, wodurch man noch einmal Größen wie Jordan, Pippen oder Grant über den Court schicken kann.

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Selbiger wird dabei aus einer Seitenperspektive präsentiert, was in Punkto Übersicht sicherlich die beste Wahl war. Wer dennoch mal ein Detail nicht mitbekommen sollte, der darf per Startmenü sogar einen damals verschwenderischen Replay Modus (!) bemühen und sich geschehene Aktionen noch einmal in Zeitlupe zu Gemüte führen.

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Erfreulich auch weitere Details - dank dreier Schwierigkeitsgrade kommen hier sowohl geübte Mega Drive Spieler als auch ausgefuchste Profis zum Zuge, ein Paßwortsystem erlaubt den späteren Wiedereinstieg in die Play-offs einer Saison und ihr dürft in den Optionen zwischen Arcade & Simulation wählen, wobei letzterer virtuelle Basketballprofis nach etwas Spielzeit dann merklich ermüden lässt. Wer möchte, darf hier sogar kooperativ mit einem Freund an der Seite gegen CPU-Mannschaften Körbe werfen, was selbstverständlich für den größten Spielspaß sorgt.

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Leider hat Bulls vs. Lakers aber auch einige Macken, mit denen EA-Spiele der frühen 90er Jahre allesamt oft ihre Probleme hatten. Zwar sind die Basketballer alle ansehnlich animiert und darüber hinaus sehr individuell gestaltet, dafür ruckelt das Modul aber auch höchst unanständig. Mit etwas Spielzeit gewöhnt man sich zwar daran, schön ist aber dennoch etwas anderes. Der zweite dicke Kritikpunkt betrifft die Steuerung, denn die ist einfach zu hakelig ausgefallen und verlangt Mega Drive Besitzer doch relativ viel ab, zumindest im direkten Vergleich mit dem Genreprimus NBA JAM.
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