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Alex Kidd in Shinobi World
| Genre: | - |
| Spieleranzahl: | 1 |
| Regionalcode: | - |
| Auflösung / Hertz: | 50 Hz |
| Onlinefunktion: | Ja |
| Verfügbarkeit: | 1990 |
| Vermarkter: | SEGA |
Wertung |
Alex Kidd in Shinobi World - ob man es nun als den vierten Teil der Alex Kidd Reihe oder aber einfach als Shinobi-Parodie auf dem Master System sehen möchte - Fakt ist, dass dieses Abenteuer von Alex Kidd mit zu den besten gehört.

'Alex verbringt einen schönen Tag mit seiner Freundin...'
Alex verbringt einen schönen Tag zusammen mit seiner Freundin, doch das Glück währt nicht lange, denn der dunkle Ninja, welcher von einer guten Macht vor 10.000 Jahren verbannt wurde, ist zurück. Und er nimmt sich Alex' Freundin als Gefangene! Alex hat nicht lange Zeit, dem Verlust nachzutrauern, denn die gute Macht, die den Ninja damals verbannte, kommt ihm zur Hilfe und schenkt ihm die Kraft, um es gegen den dunklen Ninja und seine Gefährten aufzunehmen.

'...doch der dunkle Ninja schnappt Alex' Freundin weg!'
Genau hier beginnt Alex sein Abenteuer in Shinobi World. Es führt ihn durch 4 unterschiedliche Welten mit jeweils 3 Abschnitten, wobei man sich nur durch die Levelabschnitte 1 bis 2 kämpfen muss. Im dritten Abschnitt steht einem dann immer der Endgegner gegenüber. Hier hätte es ruhig etwas mehr sein können, denn das Spiel hat man relativ schnell durchgespielt.
Auf dem Weg zum Ziel begegnen einem zahlreiche Gegner mit den unterschiedlichsten Attacken, die es zu besiegen gilt. Vom normalen Ninja bis zum hüpfenden Ninja samt Ninjasternen und sogar Bazooka-schießenden Widersachern ist alles vertreten. Später muss man sich auch unter Wasser beweisen, was wiederum tauchende Ninjas und Haiangriffe mit sich bringt. Für Abwechslung ist also gesorgt.

'Alex trauert seiner Freundin nach, doch die gute Macht hilft ihm...'
Für den Kampf stehen Alex Kidd verschiedene Waffen und Fähigkeiten zur Verfügung. Zu finden sind diese in herumstehenden Truhen, die man mit einem beherzten Schlag öffnet. Darin enthalten sind dann zum Beispiel Pfeile, welche sich sehr gut für Distanzangriffe, nicht aber für das Abwehren von Ninjasternen eignen oder aber eine verbesserte Schwertversion, die sich sehr wohl für das Abwehren von Geschossen eignet. Ab und zu findet man sogar eine Tornado-Attacke, durch die sich Alex Kidd in einen Tornado verwandelt und sämtliche auf dem Bildschirm stehende Gegner auslöscht. Durch diesen Tornado ist es ihm auch möglich, kurze Zeit zu 'fliegen', sprich höhere Ebenen schneller zu erreichen.
Damit Alex nicht die Luft ausgeht, findet man außerdem noch Herzen in den Truhen, die ihm einen weiteren Lebenspunkt sichern. Hat man 6 Lebenspunkte und verliert diese nicht, ist in jeder weiteren Truhe ein Extraleben anstatt einem Herz enthalten. Mit etwas Übung hat man so recht schnell sehr viele Leben zusammen.

'...zum Ninjameister zu werden und Shinobi World aufzumischen!'
Steuerungstechnisch unterscheidet sich 'Alex Kidd in Shinobi World' nicht von anderen Jump´n Runs. Mit Button 1 wird der Angriff ausgeführt, während man beim Betätigen von Button 2 springt. Wo wir gerade beim Springen sind: Alex Kidd hat außerdem noch eine geheime Sprungtechnik drauf, die es ihm erlaubt, Wände empor zu klettern und an Stellen zu gelangen, wo man sonst nicht anders hinkommt. Hierzu muss Alex gegen eine Wand springen und beim Kontakt mit ihr Button 2 drücken - dadurch springt er von einer Wandseite zur anderen. Hier muss nun auch wieder im richtigen Moment Button 2 gedrückt werden - Timing ist hier also wichtig!
Alex' effektivster Angriff allerdings ist der Feuerball. Mit ihm fegt er alles weg, was ihm bei seinem Flug in die Quere kommt. Alex benötigt dazu lediglich einen Laternenmast oder eine Stange, an die er sich hängen kann. Hält man nun Button 1 gedrückt, lädt sich der Feuerball auf und entfacht sich, sobald man die Taste wieder loslässt.

'...uuuuuund Feuer frei!!'
Grafisch gesehen liegt 'Alex Kidd in Shinobi World' in der Mitte von dem, was man auf dem Master System gewohnt ist. Die Charaktere werden detailreich dargestellt und die Effekte im Spiel können sich auch sehen lassen. Lediglich einige Abschnitte in den Levels hätten etwas mehr an Details vertragen können.
Die Musik wird dem einen oder anderen sicherlich ein wenig bekannt vorkommen - teilweise bekommen wir hier abgeänderte Stücke aus dem Spiel 'Shinobi' zu hören, weshalb ich am Anfang des Reviews 'Alex Kidd in Shinobi World' auch als Parodie zu 'Shinobi' bezeichnet habe. Dies war als Gag von SEGA gedacht, der offenbar mehr als aufging: Shinobi-Fans fanden die Idee sehr lustig und "Nicht-Shinobi-Kenner" haben hier ein schönes Action Jump´n Run serviert bekommen.

'Der erste Endgegner Kabuto!'
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