| Genre: | Strategie |
| Spieleranzahl: | Multiplayer |
| Regionalcode: | - |
| Auflösung / Hertz: | - |
| Onlinefunktion: | Ja |
| Verfügbarkeit: | |
| Vermarkter: | - |
Wertung |
Endlich kommen die Mac-User dieser Welt einmal wieder in den Genuss aktueller Spiele-Software, Blizzard sei's gedankt. Wie schlägt sich Star Craft II auf dem Mac? Nach wochenlangen, harten Testsessions sind wir ein gutes Stück schlauer...
Für alle, die noch nie etwas von einem Spiel namens StarCraft gehört haben, zuerst eine kleine Rückblende... Im Jahre 1998 veröffentlichte Blizzard einen Nachfolger zu den bereits sehr erfolgreichen,beiden WarCraft Titeln. Einige Redakteure rümpften im Vorfeld der Veröffentlichung bereits die Nase über angestaubte Grafik und was man denn bitteschön mit WarCraft im Weltraum wolle, doch alle Zweifler mussten nach der Veröffentlichung kollektiv Abbitte leisten. Mit drei völlig verschiedenen, aber perfekt ausbalancierten Rassen, einer fantastischen Spielbarkeit und einer Spieltiefe, die vom Anfänger, bis zum Vollprofi jeden begeisterte, sicherte sich StarCraft mit Leichtigkeit den Echtzeit-Strategie Thron. Die im selben Jahr nachgereichte Erweiterung „Broodwar“ merzte mit neuen Einheiten dann noch die letzten Schwächen aus. Das Ergebnis war ein nahezu perfektes Strategie-Spiel.(Siehe auch unseren Mac Test)
Wie gut Star Craft war, zeigt sich alleine schon daran, dass es zwölf Jahre lang, DIE Echtzeit-Strategie-Referenz im E-Sport Bereich darstellte. Wenn man die Schnelllebigkeit des Spielemarktes betrachtet wird offensichtlich, mit was für einem Kaliber wir es hier zu tun haben.

Nach zwölf Jahren hat Blizzard nun das Wagnis auf sich genommen, einen Nachfolger zu einem praktisch perfekten Spiel zu veröffentlichen. Eine Situation, in der man eigentlich nur verlieren kann, sollte man meinen. Aber bei Blizzard weis man ja bekanntlich nie. Also schauen wir doch mal, ob den Jungs vielleicht nicht doch das scheinbar Unmögliche gelungen ist und sie einen beinahe perfekten Klassiker noch etwas besser machen konnten.
Wer die Star Craft II Packung in der Hand hält merkt alleine schon durch die Haptik, dass wir es hier nicht mit einem 08/15 Spiel zu tun haben. Die Standard-DvD Packung wird von einer wirklich schönen Papp-Verkleidung umschlossen, die mit Prägedruck und aufklappbarem Schlachtenpanorama einiges daher macht. Schade ist allerdings, dass an einer aufwendigen Spielbeschreibung gespart wurde.. Das enthaltene Heftchen hält nur ein paar Story Informationen parat, über Einheiten, Gebäude oder Ähnliches schweigt es sich dagegen aus. Ein opulentes Manual mit schönen Zeichnungen und ausführlichen Einheitenbeschreibungen, wäre meiner Meinung nach dem Anlass eher angemessen gewesen..

Aber gut, man kann bekanntlich nicht alles haben, also dann mal schnell die DvD in das Laufwerk geschoben und abgewartet, was sich tut. Und schau mal einer an..sobald die Installation startet, wird mir von einer etwas verfremdeten Frauenstimme die Geschichte von StarCraft I erzählt.. Sehr angenehm.. hat etwas von einem Hörbuch. Allerdings dauert die Installation auch wirklich lang, müssen doch 12 Giga Byte Daten auf die Festplatte geschaufelt werden. Wenn diese Pflichtübung erledigt ist, gilt es, das Spiel an seinen Blizzard-Account zu binden. Hierzu ist eine Registration bei Blizzard erforderlich, in dessen Verlauf man den Cd-Key an seinen Account koppelt.
Viele werden jetzt aufschreien, zumal es sich ja wirklich um eine der leider in letzter Zeit immer mehr in Mode kommenden Zwangsregistrierungen bei Spielen handelt. Allerdings muss man Blizzard zu Gute halten, dass sie dafür auch wirklich etwas bieten. Sollte nämlich die Spiele DvD beschädigt sein, oder man gerade in Amerika unheimlich Lust auf Star Craft II bekommen, seine DvD zwecks Installation aber blöderweise in Deutschland vergessen haben, kein Problem.. Man kann jederzeit das Spiel kostenlos wieder herunterladen. Außerdem wird die Spiel DvD zum Spielen nicht benötigt, das Laufwerk bleibt also still. Hier muss jeder letztendlich selbst urteilen, ob diese Zwangsregistrierung angesichts des Mehrwertes gerechtfertigt ist.
Nächster Schritt der Installation ist daraufhin das Erstellen eines Battle.Net Accounts. War es früher gerade bei StarCraft I Gang und Gebe, dass man sich alle paar Tage aus Spaß eine neue Identität zugelegt hat, ist dies nun Vergangenheit. In Star Craft II wird man alle Schlachten mit einem einzigen Account schlagen müssen, es empfiehlt sich also kurz über die Namenwahl zu sinnieren und es sich am besten auch nicht direkt mit allen Leuten zu verscherzen. Denn ob man sein virtuelles Leben lang als „3245aefger“ durch das Battle.Net geistern und von jedem Gegner auf die „Vollidioten Liste“ gesetzt werden möchte, wage ich doch schwer zu bezweifeln.

Nachdem auch diese Formalität erledigt wurde(ist ja fast schlimmer als auf der Behörde), kann man sich endlich in dem eigentlichen Spielmenü, dem Battle.Net, umschauen.. Ja, ihr habt richtig gehört.. Das zentrale Spielmenü ist tatsächlich das neue Battle.Net. StarCraft II läuft demnach quasi nur online. Es ist zwar möglich auch offline zu spielen, allerdings erhält man in diesem Fall keinerlei Erfolge oder ähnliches und ein Multiplayer fehlt logischerweise ganz.
Jeder, der das alte Battle.Net noch aus StarCraft I kennt, wird von dieser Vorstellung wahrscheinlich zunächst erst einmal wenig begeistert sein, zumal es bekanntermaßen nicht gerade das Komfortwunder himself war. Ich kann euch aber versprechen, sobald ihr das neue Battle.Net das erste mal seht, werdet ihr wahrscheinlich genauso „Wow“ sagen wie ich auch.. Blizzard hat hier wirklich übelst geklotzt, alle Achtung! Alles sieht stylisch ohne Ende aus. Man kann ausführliche Profile anschauen, haufenweise Auszeichnungen, Belohnungen und ähnlichen Krams verdienen, es wurde sogar ein Instant Messaging System integriert.

Dieses System stellt dann auch einen der größten Unterschiede im Vergleich mit dem klassischen Battle.Net dar.(Abgesehen von der tollen Optik und den ganzen Komfortfunktionen natürlich) War es früher üblich, dass man sich in Channels mit allen möglichen Leuten herumgetrieben hat, gibt es diese großen Chaträume in Battle.Net 2.0 nicht mehr. Wenn ihr mich fragt,bedeutet dieser Kurswechsel aber durchaus auch einen gewissen Verlust.
Klar, meistens wurde in den Channeln nur Unsinn von sich gegeben, aber trotz allem hat das Gelaber irgendwie ein Gefühl von „Miteinander“ erzeugt.. Ganz zu schweigen von diversen lustigen Quizbots. So verkehrt man nur mit den Leuten, die sich in der Freundesliste befinden, also durchaus eine gewisse Art von Isolation. Zwar ist es auch möglich, Gruppen zu erstellen, die einen Gruppenchat ermöglichen, dazu muss aber jeder Spieler erst einmal eingeladen werden.. Eine etwas umständliche Angelegenheit. Alles in allem wäre wohl ein Zwischending zwischen alt und neu wahrscheinlich der Königsweg, aber hier kann Blizzard ja noch nachlegen.
Die nächste große Änderung stellt das Matchmaking, oder auf deutsch die Gegnersuche dar. War es früher normal ein Spiel zu erstellen und entspannt abzuwarten, wer alles reingeschneit kommt, so übernimmt das Battlenet heute die Gegnerauswahl. Um das Programm in die Lage zu versetzen die eigene Spielstärke einzuschätzen, müssen jedoch zunächst eine Reihe von Einstufungsspielen absolviert werden, während denen man mit verschiedenen Gegnerstärken konfrontiert wird. Je nachdem, wie ihr hier abschneidet, erfolgt die Einteilung in eine der Ligen, die nach Spielstärke von Kupfer, Bronze, Silber, Gold und Platin bis zu der Profi Liga(auch Diamant-Liga genannt) aufsteigen.

Innerhalb der eigenen Liga werden dann Gegner mit ähnlicher Spielstärke ausgewählt und mit euch in ein Spiel geworfen. Erstaunlich bei diesem System sind allerdings zwei Tatsachen.
Erstens ist es bei mir auch schon vorgekommen, dass ich Gegner aus der Silberliga hatte, obwohl ich eigentlich in der Goldliga residiere und zweitens ist es frappierend, dass bei eigentlich jedem Charakterprofil, dass ich mir angeschaut habe, der Sieg/Niederlage Quotient bis auf kleine Abweichungen 1:1 war.
Anscheinend wird man nach einem Sieg mit immer stärkeren Gegnern konfrontiert, bis man wieder verliert. Dieser Level wird dann gehalten oder wieder etwas reduziert. Genaues über dieses System hält Blizzard aber leider unter Verschluss..Daher kann ich hier auch nur Mutmaßungen anstellen.
Außerdem ist es natürlich möglich von einer Liga in eine andere aufzusteigen, oder eben auch abzusteigen. Die Modalitäten hierzu sind aber ebenfalls eher intransparenter Natur. So ist es in meinem Bekanntenkreis vorgekommen, dass Leute ewig auf dem ersten Ranglistenplatz ihrer Liga standen und trotzdem nicht aufgestiegen sind. Die Logik ist wie gesagt etwas unlogisch..um es mal so auszudrücken..
Große Änderungen hat es seit dem ersten Teil aber nicht nur in an dem Interface, sprich dem Battle.Net sondern vor allen Dingen auch an den drei Rassen gegeben.

Besonders frappierend ist der Unterschied zu dem ersten Teil bei unseren Freunden, den Terranern. Waren sie im klassischen StarCraft immer so etwas wie die Dampflokomotive unter den Völkern: träge, unbeweglich, schwer zu kontrollieren, aber wenn sie mal Dampf hatten, dann gings ab, so hat sich dieses Spielgefühl deutlich gewandelt. Durch jede Menge neue Einheiten sind die Terraner zu einer hochmobilen und trotzdem verdammt schlagkräftigen Rasse geworden. Als Beispiel hierfür seien nur die Rächer genannt, eine Art Infrantrie mit Sprüngdüsen, die sich äußerst schnell durch die Landschaft bewegen können und auch vor Klippen keinen Halt machen. Bei wem so ein Rächerverein mal in der Mineraliensammelzone vorbeigeschaut hat, der wird, was die Mobilität von Terranern angeht eine ganz neue Einstellung gewinnen. Dazu kommen dann noch tarnbare Bomber die einem in Null komma nichts die ganze Basis zusammen schießen können und natürlich der Thor. Ein gigantischer Kampfläufer der im englischen Original mit einem österreicher Akzent spricht und permanent Phrasen wie „I‘ll be Back“ von sich gibt.. Die Frage nach der Durchschlagskraft dürfte sich damit erübrigt haben. (Die deutsche Synchronisation fällt hier leider etwas ab, was den Schwarzenegger-Charme angeht).
Mindestens ebenso deutlich wurde leider auch an meinen Lieblingsschleimern, den Zerg herumgeschraubt. Wichtigste Neuerung in diesem Kontext ist die neue Königin-Einheit. Waren Königinnen im ersten Teil nur eine Support-Einheit, so kommt ihnen in StarCraft II eine absolut zentrale Bedeutung zu. Königinnen sind gerade im Early-Game nicht nur, eine relativ starke Verteidigungseinheit, die sowohl Boden, als auch Lufteinheiten angreifen kann, sondern sie besitzen auch äußerst mächtige Fähigkeiten. Am wichtigsten dürfte dabei die Möglichkeit sein, Brutstätten mit weiteren Larven zu impfen, so verdreifacht sich fast die Zahl der Einheiten, die gleichzeitig gebaut werden können. Ebenso zentral ist die Fähigkeit, den Schleimboden, auf dem alle Zerg-Gebäude stehen stark ausweiten zu können. Hintergrund hiervon ist unter anderem, dass sich alle Zerg-Einheiten auf diesem Schleim wesentlich schneller bewegen.

Auch die Protoss wurden mit neuen, zum Teil sehr starken Einheiten aufgerüstet. So verfügen sie z.B über die Übereinheit des Spieles schlechthin: Das Mutterschiff. Ein riesiges, fliegendes Monstrum, dass irre um sich ballern kann, dazu noch ein alle eigenen Einheiten in der Nähe tarnt und mehr Schaden aushält, als so manches Gebäude. Aufällig ist dazu, dass auch die Protoss starken Einheitenzuwachs zu verzeichnen haben, die Klippen überwinden können. Der extremst schlagkräftige Koloss kraxelt besagte Steilwände z.B einfach hinauf, um oben angekommen, dann übelst Tabularasa zu veranstallten. Die Hetzer, quasi die Dragoner-Variante der Dunklen Templer haben es da sogar noch einfach. Sie teleportieren sich einfach nach oben.
Alles in allem wird durch diese vermehrten Kletterfähigkeiten deutlich, dass die Entwickler die Möglichkeit, sich einzubunkern und langsam aber sicher eine schlagkräftige Armee aufzubauen stark einschränken wollten. Eine weitere Folge davon ist natürlich ein erhöhters Kampfaufkommen und somit mehr Action. Insgesamt ein sehr positiver Effekt.
Blizzard hat nicht nur einfach die Grafik aufgehübscht, sondern wirklich ein ganz neues Spiel auf die Beine gestellt. Altgediente StarCraft Veteranen werden sich an das neue Spielgefühl allerdings erst gewöhnen müssen.

Obwohl der Kern von Star Craft II natürlich die Online Spiele sind, verfügt das Spiel auch über eine Kampagne.. und was für eine. Spannend ohne Ende, abwechslungsreich und richtig toll inszeniert ist das ganze. So lauft ihr jetzt z.B zwischen den Missionen auf eurem Battlecruiser herum und könnt ganz in Wing Commander Manier mit anderen Charaktern sprechen. Außerdem könnt ihr das Geld, dass ihr in den Missionen verdient, in die Forschung investieren und so Upgrades zu erforschen, die die ganze Kampagne über bestehen bleiben - ein nicht unerheblicher Motivationspunkt. Die Missionen selbst glänzen ebenfalls durch tolle Ideen und fast perfektes Design. Hierfür gibt es ganz klar 6 Fleißsternchen.
Was die Grafik und den Sound betrifft, gibt es auch nichts zu meckern. Was die Systemanforderungen angeht dafür umso mehr. War es früher übliche Blizzard Firmenpolitik, die Anforderungen an die Rechner eher gering zu halten, so sieht die Sache bei StarCraft II deutlich anders aus. Wer keinen brandaktuellen Mac sein eigen nennt, sollte erst per Demo ausprobieren, ob das Spiel auch bei ihm läuft.
Wie gut Star Craft war, zeigt sich alleine schon daran, dass es zwölf Jahre lang, DIE Echtzeit-Strategie-Referenz im E-Sport Bereich darstellte. Wenn man die Schnelllebigkeit des Spielemarktes betrachtet wird offensichtlich, mit was für einem Kaliber wir es hier zu tun haben.

Wer die Star Craft II Packung in der Hand hält merkt alleine schon durch die Haptik, dass wir es hier nicht mit einem 08/15 Spiel zu tun haben. Die Standard-DvD Packung wird von einer wirklich schönen Papp-Verkleidung umschlossen, die mit Prägedruck und aufklappbarem Schlachtenpanorama einiges daher macht. Schade ist allerdings, dass an einer aufwendigen Spielbeschreibung gespart wurde.. Das enthaltene Heftchen hält nur ein paar Story Informationen parat, über Einheiten, Gebäude oder Ähnliches schweigt es sich dagegen aus. Ein opulentes Manual mit schönen Zeichnungen und ausführlichen Einheitenbeschreibungen, wäre meiner Meinung nach dem Anlass eher angemessen gewesen..

Viele werden jetzt aufschreien, zumal es sich ja wirklich um eine der leider in letzter Zeit immer mehr in Mode kommenden Zwangsregistrierungen bei Spielen handelt. Allerdings muss man Blizzard zu Gute halten, dass sie dafür auch wirklich etwas bieten. Sollte nämlich die Spiele DvD beschädigt sein, oder man gerade in Amerika unheimlich Lust auf Star Craft II bekommen, seine DvD zwecks Installation aber blöderweise in Deutschland vergessen haben, kein Problem.. Man kann jederzeit das Spiel kostenlos wieder herunterladen. Außerdem wird die Spiel DvD zum Spielen nicht benötigt, das Laufwerk bleibt also still. Hier muss jeder letztendlich selbst urteilen, ob diese Zwangsregistrierung angesichts des Mehrwertes gerechtfertigt ist.
Nächster Schritt der Installation ist daraufhin das Erstellen eines Battle.Net Accounts. War es früher gerade bei StarCraft I Gang und Gebe, dass man sich alle paar Tage aus Spaß eine neue Identität zugelegt hat, ist dies nun Vergangenheit. In Star Craft II wird man alle Schlachten mit einem einzigen Account schlagen müssen, es empfiehlt sich also kurz über die Namenwahl zu sinnieren und es sich am besten auch nicht direkt mit allen Leuten zu verscherzen. Denn ob man sein virtuelles Leben lang als „3245aefger“ durch das Battle.Net geistern und von jedem Gegner auf die „Vollidioten Liste“ gesetzt werden möchte, wage ich doch schwer zu bezweifeln.

Jeder, der das alte Battle.Net noch aus StarCraft I kennt, wird von dieser Vorstellung wahrscheinlich zunächst erst einmal wenig begeistert sein, zumal es bekanntermaßen nicht gerade das Komfortwunder himself war. Ich kann euch aber versprechen, sobald ihr das neue Battle.Net das erste mal seht, werdet ihr wahrscheinlich genauso „Wow“ sagen wie ich auch.. Blizzard hat hier wirklich übelst geklotzt, alle Achtung! Alles sieht stylisch ohne Ende aus. Man kann ausführliche Profile anschauen, haufenweise Auszeichnungen, Belohnungen und ähnlichen Krams verdienen, es wurde sogar ein Instant Messaging System integriert.

Klar, meistens wurde in den Channeln nur Unsinn von sich gegeben, aber trotz allem hat das Gelaber irgendwie ein Gefühl von „Miteinander“ erzeugt.. Ganz zu schweigen von diversen lustigen Quizbots. So verkehrt man nur mit den Leuten, die sich in der Freundesliste befinden, also durchaus eine gewisse Art von Isolation. Zwar ist es auch möglich, Gruppen zu erstellen, die einen Gruppenchat ermöglichen, dazu muss aber jeder Spieler erst einmal eingeladen werden.. Eine etwas umständliche Angelegenheit. Alles in allem wäre wohl ein Zwischending zwischen alt und neu wahrscheinlich der Königsweg, aber hier kann Blizzard ja noch nachlegen.
Die nächste große Änderung stellt das Matchmaking, oder auf deutsch die Gegnersuche dar. War es früher normal ein Spiel zu erstellen und entspannt abzuwarten, wer alles reingeschneit kommt, so übernimmt das Battlenet heute die Gegnerauswahl. Um das Programm in die Lage zu versetzen die eigene Spielstärke einzuschätzen, müssen jedoch zunächst eine Reihe von Einstufungsspielen absolviert werden, während denen man mit verschiedenen Gegnerstärken konfrontiert wird. Je nachdem, wie ihr hier abschneidet, erfolgt die Einteilung in eine der Ligen, die nach Spielstärke von Kupfer, Bronze, Silber, Gold und Platin bis zu der Profi Liga(auch Diamant-Liga genannt) aufsteigen.

Außerdem ist es natürlich möglich von einer Liga in eine andere aufzusteigen, oder eben auch abzusteigen. Die Modalitäten hierzu sind aber ebenfalls eher intransparenter Natur. So ist es in meinem Bekanntenkreis vorgekommen, dass Leute ewig auf dem ersten Ranglistenplatz ihrer Liga standen und trotzdem nicht aufgestiegen sind. Die Logik ist wie gesagt etwas unlogisch..um es mal so auszudrücken..
Große Änderungen hat es seit dem ersten Teil aber nicht nur in an dem Interface, sprich dem Battle.Net sondern vor allen Dingen auch an den drei Rassen gegeben.

Mindestens ebenso deutlich wurde leider auch an meinen Lieblingsschleimern, den Zerg herumgeschraubt. Wichtigste Neuerung in diesem Kontext ist die neue Königin-Einheit. Waren Königinnen im ersten Teil nur eine Support-Einheit, so kommt ihnen in StarCraft II eine absolut zentrale Bedeutung zu. Königinnen sind gerade im Early-Game nicht nur, eine relativ starke Verteidigungseinheit, die sowohl Boden, als auch Lufteinheiten angreifen kann, sondern sie besitzen auch äußerst mächtige Fähigkeiten. Am wichtigsten dürfte dabei die Möglichkeit sein, Brutstätten mit weiteren Larven zu impfen, so verdreifacht sich fast die Zahl der Einheiten, die gleichzeitig gebaut werden können. Ebenso zentral ist die Fähigkeit, den Schleimboden, auf dem alle Zerg-Gebäude stehen stark ausweiten zu können. Hintergrund hiervon ist unter anderem, dass sich alle Zerg-Einheiten auf diesem Schleim wesentlich schneller bewegen.

Alles in allem wird durch diese vermehrten Kletterfähigkeiten deutlich, dass die Entwickler die Möglichkeit, sich einzubunkern und langsam aber sicher eine schlagkräftige Armee aufzubauen stark einschränken wollten. Eine weitere Folge davon ist natürlich ein erhöhters Kampfaufkommen und somit mehr Action. Insgesamt ein sehr positiver Effekt.
Blizzard hat nicht nur einfach die Grafik aufgehübscht, sondern wirklich ein ganz neues Spiel auf die Beine gestellt. Altgediente StarCraft Veteranen werden sich an das neue Spielgefühl allerdings erst gewöhnen müssen.

Was die Grafik und den Sound betrifft, gibt es auch nichts zu meckern. Was die Systemanforderungen angeht dafür umso mehr. War es früher übliche Blizzard Firmenpolitik, die Anforderungen an die Rechner eher gering zu halten, so sieht die Sache bei StarCraft II deutlich anders aus. Wer keinen brandaktuellen Mac sein eigen nennt, sollte erst per Demo ausprobieren, ob das Spiel auch bei ihm läuft.
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12.05.2012 09:21:31 von Allrightythen:
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21.04.2012 20:09:46 von khaos:
Zumindest so in der Art, genau das wars nicht Finds aber mit Kameraschwenks besser als mit doppelter Geschwindigkeit, wie ständig bei den BW Videos....
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21.04.2012 19:04:10 von AmFreak:
Das Video ist schon super gemacht, nur sind die Spielszenen teilweise 08/15. Zitat von »khaos« Erinnert mich an ein älteres Video zu BroodWar indem solche besonders coolen "Moves" von Profis, zusammengeschnitten wurden. Nur kann man das alles mit...
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