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Super Asteroids & Missile Command
| Genre: | Action |
| Spieleranzahl: | 1 |
| Regionalcode: | - |
| Auflösung / Hertz: | - |
| Onlinefunktion: | - |
| Verfügbarkeit: | |
| Vermarkter: | Telegames |
Wertung |
Quizfrage - was tun mit zwei Umsetzungen von Uralt-Klassikern, die zwar kultig sind, spielerisch aber keine große Investition mehr rechtfertigen? Klare Sache - man packt sie auf eine Cart verscherbelt sie als Duo! So geschehen im Jahre 1995, beim britischen Lynx-Softwarelieferanten Telegames...
Super Asteroids & Missile Command nannte sich dann diese Schöpfung und ließ vor Softwareknappheit darbende Lynx-Besitzer endlich mal wieder das Sparschwein plündern. Allerdings eben für keine wirklich Neuentwicklung, sondern vielmehr nur die Portierung zweier Urgesteine der Branche. Missile Command dürfte die Mehrzahl der älteren Semester unter euch auf alle Fälle kennen, und selbst wenn nicht, irgendeinen der zahlreichen nachempfunden Klone hat man defintiv schon einmal gespielt. Eure Aufgabe damals wie heute: Beschützt die Erde vor der heranrückenden Alienbrut!

Wer behauptet da noch, alles Gute käme von oben?
Zu diesem Zweck dürft ihr über den roten Koffer die drei vorhandenen Raketensilos bedienen und per Knopfdruck abfeuern. Kenner werden hierbei allerdings die Möglichkeit vermissen, die Silos jeweils einzeln abfeuern zu können, was erst so richtig Hektik ins Gameplay brachte und den Könner vom Anfänger unterschied. Hier hingegen funktioniert das alles vereinfacht per Knopfdruck, zudem lassen sich auch noch Power-ups einsetzen, die ihr zuvor durch einen bestimmten High-Score erspielt habt - beispielsweise ein Schutzschild, Doppelraketen usw. usw.
Leider verliert die Neuauflage trotzdem durch das geänderte (und in meinen Augen verstümmelte) Gameplay schon nach wenigen Minuten seinen Reiz. Auch die für den Atari-Lynx rundum erneuerten Grafiken wissen daran nichts mehr zu ändern, zumal auch ein (unterhaltsamer) Begleitsound abermals vermisst wird. (der liegt vermutlich noch irgendwo bei Telegames im Safe)

Get ready for impact!
Es kommt wie es kommen muß - nach spätestens ein paar Minuten Erdverteidigung kehrt man dem Dienst an der Waffe den Rücken zu und entscheidet sich für den zweiten Kandidaten der Cart (Asteroids) nicht wissend, dass damit alles noch viel schlimmer wird. Denn die Umsetzung dieses zeitlosen Klassikers hat den Gang auf den Atari Lynx in meinen Augen nicht überlebt.
Eine große Schuld trägt daran der kleine Lynx Screen, der es euch nun erlaubt mit einem Schuß bis ans Ende des Bildes zu feuern. Dementsprechend muß weitaus weniger als noch beim Original gezielt werden, um die heranbrausenden Asteroiden aufzuhalten. Vielmehr malträtiert ihr einfach nur den Feuerbutton und dreht euch im Uhrzeigersinn. Auch das Triebwerk zum ausweichen vor dem Weltraumgestein ist eigentlich unnütz, da selbiges niemals wirklich in eure Nähe gelangt. Zumindest, sofern ihr nicht mittendrin irgendwann einschlafen solltet.

Sieht es nicht auch schon unglaublich schnarchig aus?
Denn neben zu der spielerischen Ödnis gesellt sich bei Super Asteroids auch noch die optische. Eine triste grau-schwarz-weiße Farbmixtur sorgt hierbei auf dem Screen für Monotonie, Animationen wurden komplett eingespart und Sounds gibts wie schon bei Missile Command auf der gleichen Cart auch wieder nicht. Nein danke, wenn schon den Klassiker Asteroids, dann lieber ordentlich umgesetzt auf dem VCS 7800!

Wer behauptet da noch, alles Gute käme von oben?
Zu diesem Zweck dürft ihr über den roten Koffer die drei vorhandenen Raketensilos bedienen und per Knopfdruck abfeuern. Kenner werden hierbei allerdings die Möglichkeit vermissen, die Silos jeweils einzeln abfeuern zu können, was erst so richtig Hektik ins Gameplay brachte und den Könner vom Anfänger unterschied. Hier hingegen funktioniert das alles vereinfacht per Knopfdruck, zudem lassen sich auch noch Power-ups einsetzen, die ihr zuvor durch einen bestimmten High-Score erspielt habt - beispielsweise ein Schutzschild, Doppelraketen usw. usw.
Leider verliert die Neuauflage trotzdem durch das geänderte (und in meinen Augen verstümmelte) Gameplay schon nach wenigen Minuten seinen Reiz. Auch die für den Atari-Lynx rundum erneuerten Grafiken wissen daran nichts mehr zu ändern, zumal auch ein (unterhaltsamer) Begleitsound abermals vermisst wird. (der liegt vermutlich noch irgendwo bei Telegames im Safe)

Get ready for impact!
Es kommt wie es kommen muß - nach spätestens ein paar Minuten Erdverteidigung kehrt man dem Dienst an der Waffe den Rücken zu und entscheidet sich für den zweiten Kandidaten der Cart (Asteroids) nicht wissend, dass damit alles noch viel schlimmer wird. Denn die Umsetzung dieses zeitlosen Klassikers hat den Gang auf den Atari Lynx in meinen Augen nicht überlebt.
Eine große Schuld trägt daran der kleine Lynx Screen, der es euch nun erlaubt mit einem Schuß bis ans Ende des Bildes zu feuern. Dementsprechend muß weitaus weniger als noch beim Original gezielt werden, um die heranbrausenden Asteroiden aufzuhalten. Vielmehr malträtiert ihr einfach nur den Feuerbutton und dreht euch im Uhrzeigersinn. Auch das Triebwerk zum ausweichen vor dem Weltraumgestein ist eigentlich unnütz, da selbiges niemals wirklich in eure Nähe gelangt. Zumindest, sofern ihr nicht mittendrin irgendwann einschlafen solltet.

Sieht es nicht auch schon unglaublich schnarchig aus?
Denn neben zu der spielerischen Ödnis gesellt sich bei Super Asteroids auch noch die optische. Eine triste grau-schwarz-weiße Farbmixtur sorgt hierbei auf dem Screen für Monotonie, Animationen wurden komplett eingespart und Sounds gibts wie schon bei Missile Command auf der gleichen Cart auch wieder nicht. Nein danke, wenn schon den Klassiker Asteroids, dann lieber ordentlich umgesetzt auf dem VCS 7800!
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