Heiko meint:
| Genre: | Shoot’em’up |
| Spieleranzahl: | 1 - 2 |
| Regionalcode: | codefree |
| Auflösung / Hertz: | - |
| Onlinefunktion: | - |
| Verfügbarkeit: | 1996 |
| Vermarkter: | Atari |
Wertung |
Diese unsere Welt wurde schon von so Vielem bedroht. Doch meistens müssen wir uns seit den 80ern in Videospielen einer unbekannten Spezies erwehren - den Außerirdischen. Ob kleine grüne Männchen oder anderes Getier, sie erscheinen in allen mögliche Formen und Farben. Auch beim Klassiker Defender und dessen nicht minder erfolgreichen Nachfolger Defender II hat man es mit den extraterrestrischen Bösewichtern zu tun. Mal sehen, ob das Jaguar-Remake diese Erfolgsgeschichte fortführen kann..
Die Story des Spiels lässt sich bereits aus der Einleitung ableiten. Aliens greifen die Erde an und man muss sich als strahlender Held in ein hypermodernes Raumschiff schwingen, um den fiesen Gegnern heftigst den Hintern zu rösten. Nach dem Startbildschirm hat man wie schon bei Tempest 2000 die Wahl zwischen drei Spielvarianten. Zur Wahl stellen sich das klassische Defender, das grafisch etwas aufgewertete Defender Plus und die komplette Neuinterpretierung Defender 2000.
Für diejenigen, die die ursprüngliche Fassung noch nicht kennen sollten, hier ein kleiner Überblick: Mit unserem Raumschiff, das mit einem Laser und einer gewissen Anzahl Smart Bombs bestückt wurde, muss man die gegnerischen UFOs abschießen, bevor sie die Menschen von der Erde entführen können. Der Spieler sieht das Spiel in der Seitenansicht und zur besseren Übersicht findet sich am oberen Bildrand ein Radar in dem Gegner und Zivilisten markiert sind. So kämpft man sich von Level zu Level mit steigendem Schwierigkeitsgrad und aggressiveren Gegnermassen.
Bei Defender Plus präsentiert und Entwickler Jeff Minter eine sehr psychedelisch angehauchte Version des Urahns. Das liegt vor allem am Farbenspiel des Bodens, der durch seine psychedelische Farbgebung etwas an einen Drogenrausch erinnert. Die Gegner erhielten ein neues Design und auch das eigene Raumschiff wurde einer Frischzellenkur unterzogen. Ansonsten kann man gegenüber der ursprünglichen Fassung nicht viel Neues entdecken.
Die Steuerung selbst ist etwas gewöhnungsbedürftig, da das eigene Schiff noch eine Weile nachgleitet, wenn man das Steuerkreuz im Flug loslässt. Das kann zu ungewollten Kollisionen führen, welche durch das hohe Grundtempo des Raumschiffes noch einmal begünstigt werden.
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Die Wiederbelebung des Klassikers ist leider nicht ganz geglückt. Einzig und allein die Ur-Version des Spiels fesselt mich an die Konsole durch das einfache Spielprinzip und dem knackigen Schwierigkeitsgrad. Die neue Version hinkt dem direkten Konkurrenten Protector hinterher, vor allem spielerisch. Kurzweilig, aber dennoch solltet ihr nach Möglichkeit zu Protector greifen, wenn ihr dessen hohen Preis zahlen wollt.
Positiv
Negativ