Fazit & Bewertung
Was war die Warterei für eine Tortur. Ich war kurz davor, mir die japanische Version von Yakuza 3 zu importieren, um sie mit einem Stapel englischer Übersetzungen durchzuspielen. Danke SEGA, das ist jetzt nicht mehr nötig! Auch der dritte Ableger der japanischen Gangster-Geschichte macht richtig viel Spaß und kann durch den typischen Yakuza-Stil begeistern. Die Kämpfe werden, dank der HEAT-Anzeige und deren Finishern, nie langweilig und sich abseits des Hauptplots mit Nebenaktivitäten zu beschäftigen ist ein Muss! Eine Menge Spielzeit ging bei mir in den Arcade-Hallen drauf, doch auch das Golfen konnte mich nicht loslassen. Die Story ist, wie bereits bei den Vorgängern, unheimlich dicht und komplex und wirkt dank den hervorragend animierten Hauptcharaktern sehr lebendig und realistisch. Doch dauert es einige Zeit, bis sie richtig in Schwung kommt. Die ersten fünf Stunden ist man viel mit den Waisenkindern beschäftigt, was oftmals in ständiges von A nach B rennen und langen Gesprächen endet. Die Geschichte lässt sich eben etwas Zeit und stellt jeden einzelnen Charakter ordentlich vor. Neulinge sollten sich übrigens von dem Titel nicht abschrecken lassen, denn ein 45-minütiges Video erzählt die komplette Vorgeschichte der Yakuza-Serie. Wer dem japanischen Stil etwas abgewinnen kann, sollte sich dieses Highlight nicht entgehen lassen! Jetzt geht das Hoffen aus Teil 4 los...
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