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Final Fantasy Crystal Chronicles: The Crystal Bearers Review
Mit „Crystal Bearers“ wagt Square-Enix zum ersten Mal in der Geschichte des Final Fantasy Franchise den Sprung ins Action-Adventure Genre. Ein gelungener Versuch?
Final Fantasy Spiel als Action-Adventure zu präsentieren. Bislang war das berühmte Franchise eigentlich eher für seine Rollenspiele bekannt. Doch wenn man sich mit den bisherigen Crystal Chronicles Spielen beschäftigt, ist die Entscheidung von Square-Enix durchaus nachvollziehbar. Denn die Spiele dieses Nintendo exklusiven Sub-Franchise glänzten hauptsächlich dadurch, das bei ihnen der Rollenspiel-Charakter stark zurückgefahren wurde - oder auch gar nicht vorhanden war. Der erste Teil, seinerzeit für den GameCube erschienen, legte mehr Wert auf spannende Multiplayer-Partien, denn auf einen gelungenen Einzelspieler-Modus. Und die Teile My Life as a King und My Life as a Dark Lord waren eher Simulations- und Strategiespiele und hatten außer dem Namen “Final Fantasy” im Titel recht wenig mit dem Genre der Core-Reihe gemein.
Held des Spiels ist Layle, ein sogenannter Crystal Bearer. In seiner rechten Wange befindet sich ein Kristall, der es ihm ermöglicht, die Schwerkraft zu manipulieren. Eines Tages wird ein riesiges Flugschiff angegriffen, mit dessen Schutz er beauftragt wurde. Angreifer ist die Yuke Amidatelion, und nach einem Kampf zwischen ihr und Layle kann sie entkommen. Er kann das Schiff gerade so noch retten und macht sich dann auf die Suche nach ihr, um sie aufzuhalten. Doch ist sie wirklich eine Bedrohung oder steckt mehr hinter ihren Aktionen? Um es nochmal zu betonen: Es handelt sich bei Crystal Bearers um kein Rollenspiel, sondern um ein Action-Adventure! Wer mit der Erwartung rangeht, hier ein Spiel a la Final Fantasy XII vorzufinden, dürfte bitter enttäuscht sein. Denn im Spiel gibt es keine Party, kein Aufleveln und keine Waffen. Man spielt nur die ganze Zeit Layle. Aber dies ist alles andere als ein Manko! Dabei sind die Gegenspieler sich auch untereinander nicht gerade grün. So bekämpfen Kobolde auch mal gerne Bomber - ein Umstand, den man zu nutzen wissen sollte. Um jetzt zu siegen, kann man entweder die Feinde in der Gegend herumwerfen (was jedoch bei Flugeinheiten wenig effektiv ist) oder aber, was die bessere Methode ist, man schleudert Gegenstände auf sie oder sogar andere Gegner. Hat man alle erledigt und den Miasma-Strudel geschlossen, erhält man meistens eine Belohnung in Form von Lebensenergie. Zwar verliert es auch dadurch auch an Lebensenergie, doch wenn man es eigentlich nutzen wollte um einen anderen Gegner zu plätten, ist dies doch etwas nervig. Ebenso ärgerlich ist auch die Kamerasteuerung, die man per Digital-Kreuz bedient. Da der Punkt der Beobachtung meistens etwas ungeschickt gewählt ist, sieht man sich oftmals genötigt, per Hand zu korrigieren. Jedoch reagiert die Kamera etwas träge und schwerfällig. Der allgemeine Spiel-Fluss wird immer wieder durch Mini-Games aufgelockert. Dabei ist die thematische Spannweite und Abwechslung enorm. Mal muss man ein Luftschiff erfolgreich durch eine Schlucht steuern, mal ein Wiesel jagen, das etwas Wichtiges gestohlen hat und wiederum ein anderes Mal gilt es, erfolgreich eine Flucht durchzuziehen. Der Schwierigkeitsgrad variiert dabei sehr stark und es kann vorkommen, dass man manche Herausforderungen mehrmals wiederholen muss. Doch nie hat man das Gefühl, das es zu unfair vorgeht. Ein bisschen schade ist, dass bei der deutschen Version auf eine entsprechende Sprachausgabe verzichtet wurde. Es gibt zwar deutsche Untertitel aber nur eine englische Synchro, die zwar gut ist, aber halt nicht die hiesige Native ist. Goetz meint:Du magst diesen Artikel? Dann tu dem Redakteur doch etwas Gutes! Forum:Diskutiere mit anderen über diesen ArtikelDie neuesten Beiträge: insgesamt 61 Beiträge | zum Forum...
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