Genre: Musikspiel
Spieleranzahl: 1 - 2
Regionalcode: -
Auflösung / Hertz: 50 / 60 Hz
Onlinefunktion: -
Verfügbarkeit:
Vermarkter: Activision

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Die Guitar Hero-Serie ist der Vorreiter der modernen Musikspiele. Konami traute sich mit Guitar Freaks leider nicht den großen Schritt nach Amerika und Europa, also nahm das Harmonix in die Hand und landete einen Hit. Nach Entwickler- und Publisherwechsel steht nun bald Guitar Hero 5 im Regal, doch Publisher Activision hat noch nicht genug und bringt neben Band Hero noch DJ Hero raus. Wir haben für Euch auf der diesjährigen GamesCom das Turntable gedreht und verraten, wie sich der neue DJ-Ableger spielen lässt.

Am Guitar Hero Grundprinzip hat sich nicht viel getan. Nach wie vor kommen bunte Punkte auf den Spieler zu, die im richtigen Augenblick passend zur Musik gedrückt werden müssen. Gespielt wird DJ Hero mit einem sogenannten Turntable-Controller. Dieser besteht aus einem drehbaren „Teller“, auf dem sich drei bunte Knöpfe befinden, ein Cross-Fader, einen Drehknopf für Effekte und einen Euphorie-Button, der die in  Guitar Hero bekannte StarPower auslöst. Der Drehteller kann dabei vom Cross-Fader, Effect- und Euphorie-Button getrennt und auf der anderen Seite eingesteckt werden, um Linkshändern entgegen zu kommen. Der Turntable-Controller machte auf mich einen sehr robusten und qualitativ hochwertigen Eindruck und lag prima in der Hand, was selbstverständlich auf die Höhe des Tisches ankommt, auf dem er liegt.


Wie gesagt kommen weiterhin bunte Kreise auf den Spieler zu: Grüne, rote und blaue. Die grüne Spur steht für den ersten Song des Mixes, die blaue Spur für den zweiten Song, während die rote Linie für Effekte steht, die man mit dem Effekt-Drehknopf verändern kann. Diese bunten Punkte werden mit den drei Knöpfen auf dem Drehteller gespielt. Auf langgezogenen Punkten befinden sich gelegentlich Pfeile, die zeigen, in welche Richtung man nun das Turntable „scratchen“, also hoch und runter drehen muss. Auf niedrigen Schwierigkeitsgraden ist es noch egal, in welche Richtung zuerst gescratcht wird, doch auf Höheren ist es genau vorgegeben. Das Scratchen macht riesig Laune und bringt sehr gut das DJ-Spielgefühl herüber. Man wartet die ganze Zeit nur darauf, wieder den Teller drehen zu dürfen. Der schwierige Teil für mich in Sachen Gameplay war der Cross-Fader. Auf den Screenshots sieht man eine durchgehende Linie bei den Punkten, diese wandert gelegentlich nach links und nach rechts. Genau dahin muss dann auch der Cross-Fader geschoben werden. Koordination ist hier gefragt, was nach einigen Songs kein Problem mehr darstellen sollte. Der Effekt-Drehknopf ist dazu da, den roten Noten eine andere Frequenz zu verschaffen, quasi wie das Tremolo der  Guitar Hero Gitarre, während der Euphorie-Button, wie schon erwähnt, die StarPower auslöst, um noch mehr Punkte zu ergattern.


DJ Hero wird natürlich einen Singleplayer-Modus, sowie einen kompetiven und kooperativen Multiplayer bieten. Zehn Songs sind sogar darauf ausgelegt, zu zweit mit jeweils einem DJ-Controller und einer  Guitar Hero Gitarre zu spielen. Ein Jukebox Modus soll den Fähigkeiten des Spielers entsprechend Songs automatisch abspielen und die Möglichkeit bieten, ein- und auszusteigen wann man will. Vorallem Letzteres klingt doch nach einer netten Weiterentwicklung der „Hero“-Franchise. Leider durfte ich mich nur im Singleplayer-Modus austoben, so dass Ihr auf den Multiplayer Part leider bis zum fertigen Review warten müsst.

Mit 94 Mix-Songs aus über 100 Master-Recordings bietet DJ Hero ein sehr großes Spektrum an Musik. Angefangen bei 50 Cent und Gwen Stefani, bis hin zu Nirvana und den Gorillaz ist ein sehr bunter Mix vertreten. Sogar ein Queen vs. Beastie Boys Mix ist vorhanden, auf den ich persönlich schon sehr gespannt bin. Eminem gab bereits bekannt nach Release des Spieles noch mehr Songs als DLC anzubieten. Der Grafikstil erinnert sehr an die  Guitar Hero Serie. Die bunte und dennoch dunkle Club Atmosphäre weiß zu gefallen und versetzt den Spieler richtig hinter das virtuelle Mischpult. Natürlich sind auch reale DJ’s als spielbare Charaktere dabei wie DJ Shadow, DJ Z-Trip und DJ AM, doch auch eigene Spielfiguren können erstellt werden. Die Charaktere werden dabei sehr comic-haft dargestellt.


Erscheinen soll DJ Hero am 27. Oktober für PlayStation 3, PlayStation 2, Xbox 360 und Nintendo Wii zusammen mit dem DJ-Controller. Ob dieser auch einzeln erhältlich sein wird, ist noch nicht klar, doch kann man davon ausgehen.

DJ Hero hat mich auf der GamesCom sehr schnell süchtig gemacht und ich wollte den Turntable-Controller garnicht mehr weggeben. Im Prinzip ist es dasselbe Spielprinzip wie  Guitar Hero, doch gerade wegen dem Controller und seinen Möglichkeiten wirkt das Gameplay unheimlich frisch. Ich freue mich schon riesig auf die finale Version.

Forum:

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Die neuesten Beiträge: insgesamt 281 Beiträge | zum Forum...

  • 08.04.2012 15:28:37 von Slainte:

    Verdammt,wollte eben nach einiger Zeit mal wieder den Einser spielen.Jetzt sehe ich das meine ganzen Spielstände gelöscht sind.Warum?

  • 04.03.2012 00:55:33 von Slainte:

    Finde auch den ersten anspruchsvoller als den zweiten.Kommst du aufs ZT?Würde da gern mal zuschauen. ...

  • 04.03.2012 00:17:53 von Freddy Krueger:

    Noisa ist meiner Meinung nach ganz gut machbar; hab im zweiten Versuch die fünf Sterne geschafft. Ich finde auch, dass alle scratchlastigen Lieder schwerer sind, allen voran das von allen geliebte "Beats and Pieces" von den Scratch Perverts. Dort die Rewinds zu bekommen ist wirklich sehr...

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