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Assassin's Creed: Bloodlines

Über Assassinen erzählt man bekanntlich viel. Unter anderem, dass sie Haschisch konsumierende, orgiastische Feste feiernde Meuchelmörder sind. Nun, für diesen Artikel sollte uns nur letzteres interessieren. Denn darum geht es beim ersten PSP-Ableger der beliebten Assassin's Creed Franchise. Ob der mobile Stealth-Action-Spaß mit Assassin’s Creed: Bloodlines auch auf der PSP gegeben ist, erfahrt Ihr in unserem Review!
Das Spiel beginnt in der Hafenstadt Akkon im Jahre 1191, einen Monat nach den Ereignissen von Assassin's Creed. Der Spieler übernimmt wieder die Rolle von Altair, ein hoch angesehener Assassine einer vermeintlich atheistischen Organisation. Alle Tempelführer des heiligen Landes wurden eliminiert und unter Armand Bouchart's Führung versammeln sich nun deren Untertanen, um den mysteriösen Edenapfel zu bergen. Die Assassinen werden nicht tatenlos auf einen Angriff warten, sondern gehen unter Altair's Führung in die Offensive. Die Story in Assassin's Creed: Bloodlines verbindet somit die Geschehnisse zwischen Assassin's Creed 1 und 2, bietet einige nette Momente, doch kann sie leider nicht mit denen der großen HD-Brüdern mithalten. Doch schauen wir uns einmal das Gameplay genauer an.

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Assassin's Creed Bloodlines spielt auf Zypern bzw. deren Städte Limassol und Kyrenia. Die große Frage ist natürlich, ob man bei dem portablen Ableger der Stealth-Action-Serie in einer ähnlich großen und belebten Stadt unterwegs ist. Die Antwort ist ein klares Jein. Die Städte sind nach wie vor riesig, doch wurden sie aus Performance-Gründen in verschiedene Bezirke, wie Hafen, Marktplatz und Festung, eingeteilt. Jeder Bezirk verlangt eine dank minimaler, optionaler Installation eine kurze Ladezeit und ist somit absolut zu verkraften. Schnell fällt dem Spieler allerdings auf, dass die Orte nicht so dicht belebt sind, wie in den Konsolen-Versionen. Die Gassen könnte man teilweise als menschenleer bezeichnen, doch ab und zu findet sich die ein oder andere größere Ansammlung von Mitbürgern. Ansonsten lässt sich das PSP-Assassin's Creed genauso spielen, wie man es auf der Konsole bereits kannte. In schicker 3D-Optik rennt Altair durch die Straßen, klettert auf Häuser und Türme, springt über Abgründe und besiegt haufenweise Templer, Piraten und sonstige Gegner in schneller Schwertkampf-Action.

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Die Steuerung ist dabei schnell gelernt und wird dem Spieler in einem optionalen Tutorial beigebracht. Mit dem Analog-Stick bewegt sich Altair langsam und führt mit den Tasten ruhige und unauffällige Bewegungen aus. Mit gedrückter R-Taste schaltet das Steuerungssystem zu den auffälligeren Bewegungen um wie Rennen, Klettern und Schubsen. Dank der bekannten automatischen Kletterfunktionen ist es ein Leichtes Altair schnell und effektiv über die Stadt rennen zu lassen. Ein Wehrmutstropfen ist allerdings der etwas ungenaue Analog-Stick. Häufig springt man knapp an einem vermeintlichen Balken vorbei und muss sich auf die Suche nach einer neuen Kletterstelle begeben. Auch ist Altair leider nicht so flexibel wie Nathan Drake aus Uncharted 2. Er ist nach wie vor der Wahre Kletterkünstler. Der etwas größere Schwachpunkt ist allerdings die Kamera. Bekanntlich besitzt die PSP keinen zweiten Analog-Stick. Gelöst wurde das Problem mit der L-Taste. Hält man diese gedrückt, kann man mit Dreieck, Kreis, Viereck und X die Kamera bewegen. Ein kurzer Druck auf L setzt den Blick wieder hinter Altair. Da man sich öfter nach Wachen und deren Blickwinkel umgucken muss, ist diese Vorangehensweise zwar etwas umständlich, doch hätte man es besser nicht lösen können.

(tk)
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