Autor: Renke Richter
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Längst ist es nicht mehr neu - seit einiger Zeit schon kann man sich für bereits gekaufte Spiele im Nachhinein entwickelte, sogenannte "Downloadable Contents" herunterladen, um seine Software, um den ein oder anderen Inhalt zu erweitern. Nach "Schlacht um Forli" kommt mit "Fegefeuer der Eitelkeiten" nun bereits der zweite DLC für das hochkarätige Action-Adventure Assassin's Creed 2 - ersteres war aufgrund seiner Kürze etwas enttäuschend, ob der zweite Ableger in diesen Hinsichten erfreulicher ist, lest ihr in folgenden Zeilen.


Fegefeuer der Eitelkeiten, auch "Sequenz 13" genannt startet in Florenz, Ezio trifft seinen Kontakt Niccolo Macchiavelli, man beginnt also quasi am Ende von Sequenz 12, des ersten DLCs "Schlacht um Forli". Beim Durchstreifen der fiorentinischen Gemäuer fällt schnell auf, dass es zu Unruhen gekommen ist: Überall finden Kämpfe statt, die Bewohner der Stadt sind sich gegenseitig nicht wohl gesonnen. Warum das Ganze? Das gilt es rauszufinden...
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Unterdessen müsst ihr den feinen Herren Macchiavelli eskortieren und darauf achten, dass er den Unruhen nicht versehentlich zum Opfer fällt. Dies geschieht in einem vorher nicht da gewesenen Viertel Florenz'. Hier bietet sich ein noch schrecklicheres Bild: Die Einwohner haben ihre blutrünstige Ader entdeckt und schlachten sich gegenseitig regelrecht ab. Berge von Leichen zieren die Wegesränder, es werden öffentlich Schriftstellungen und Gemälde verbrannt.

Der DLC bietet auch ein neues Feature: Auf bestimmten Sprungbrettern kann ein großer Sprung ausgeführt werden, die vom Spiel entsprechend cinematisch in Szene gesetzt wird. Wirkt allerdings etwas lieblos und erzwungen, das Ganze. In einer nächsten Mission müssen 9 hochbetuchte Soldaten ausschalten, um den sich in Florenz befindlichen Edensplitter wiederzubekommen. Leider sind die Wachen angehalten, Ausschau nach euch zu halten, sodass ihr nicht einfach durch Florenz spazieren müsst. In bester Sneaking-Manier heißt es nun also, sich einen strategisch klugen und unauffälligen Weg zu suchen, die Zielpersonen schnellstmöglich und ungesehen zu erledigen.
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Insgesamt erwarten euch neun verschiedene Attentate, die storytechnisch überzeugend sind und ebenfalls gestaltungsmäßig abwechlungsreich sind, da man immer vor anderen Situationen steht, in welchen man jeweils anders agieren muss.

Fazit:
So kann man zu dem Urteil kommen, dass sich die Investition in "Fegefeuer der Eitelkeiten" auf jeden Fall lohnt. Man sollte "Schlacht um Forli" vorher allerdings gespielt haben, um die Story ein für alle Mal abzuschließen und jede Lücke zu füllen. Für Assassinen-Fans ein Muss!
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