| Genre: | Funsport |
| Spieleranzahl: | 1 - 4 |
| Regionalcode: | PAL |
| Auflösung / Hertz: | - |
| Onlinefunktion: | - |
| Verfügbarkeit: | 18. Oktober 2002 |
| Vermarkter: | Infogrames |
Wertung |
Die ersten Bilder sah ich Ende 2001. Als Dreamcast Besitzer verfolgte ich aufmerksam die ersten Schritte von SEGA als neuer Multiplattform-Publisher. Die Screenshots zum bis dato völlig unbekannten SEGA Soccer Slam machten mich neugierig. Hier kam keine Fußballsimulation auf uns zu, sondern ein Fungame mit Arcadeflair.
Ursprünglich nur für GameCube angekündigt, entschloss sich SEGA nach dem geglückten US-Release den Europäern auch Versionen für PS2 und Xbox zu spendieren. Die Veröffentlichung übernahm wie gehabt Infogrames/Atari. Lassen wir das Blabla und werfen die Mini-DVD ins Laufwerk. Nach einem netten Intro (das einen unterhaltsamen Ersteindruck vermittelt) lande ich im bunten Menü des Games - und bin erstmal etwas erschlagen von so viel Auswahl. Jeder Modus lässt sich mit bis zu vier menschlichen Spielern daddeln, die sich frei auf die antretenden Mannschaften aufteilen können.
Am besten unterhielt mich der Arcade-Modus (inkl. Modi „Quick Start“, „Exhibition“) - denn hier wird ohne große Umschweife einfach gedaddelt. Ideal für zwischendurch oder Multiplayerpartien. Unter „Arcade“ gibt es auch noch 2 Minispiele zu bestreiten: Unter dem Namen „Hot Potato“ verbirgt sich das Partyspiel „Bombe“. Passt einen Ball immer wieder zwischen den Spielern hin und her - läuft die Uhr ab, explodiert der Ball. Wer in unmittelbarer Entfernung steht - tja. Bei „Brawl“ geht hingegen der Sport-Gedanke total unter. Hier geht es einfach nur ums Prügeln… jeder Spieler verfügt über eine Energieleiste, wie bei einem Beat´em Up. Der Letzte, der auf dem Platz steht, ist der Sieger. Diese Minispiele werden immer zu viert ausgetragen. Seid ihr alleine oder nur zu zweit/dritt, übernimmt der GameCube die anderen Spieler.
Wer sich nach einer Rahmenhandlung neben dem Arcade Modus sehnt, wählt im „Quest“-Modus ein Team aus und spielt eine Saison. Auf einer Weltkarte reist die Mannschaft von Partie zu Partie. Erspieltes Geld nach Erfolgen lässt sich zudem in diverse Extras investieren. Vom virtuellen Abziehbild bis hin zu den Fähigkeiten der Spieler - so hält man Gamer bei der Stange. Gewinnt ihr die Saison, schaltet ihr das Heimstadion eures Teams frei. Zu Beginn lassen sich nur drei Austragungsorte anwählen, insgesamt gibt es derer aber neun Stück. Wer jetzt flink rechnet, bemerkt, dass es demnach sechs Gruppen geben muss. Und das ist korrekt, wobei auch noch drei Mannschaften freigespielt werden.
Um diese drei geheimen Teams freizuschalten, geht es in den nächsten Modus: „Challenge“. Hier stellt ihr aus allen Spielern euer eigenes Team zusammen und gewinnt damit eine Reihe von Matches. Bei Erfolg regnet es Goodies. Im vierten Spielmodus „Tourney“ verbirgt sich... *spannung* ... ein Turniermodus. Mir gefiel dabei, dass ich mich nicht für eine Gruppe entscheiden, sondern quasi jedes Spiel zocken konnte, egal mit welcher Mannschaft. Nennenswert ist noch der „Practice“-Modus, in dem ihr vor 16 kleine Aufgaben gestellt werdet und dabei mehr zur Steuerung und Spielführung erfahrt. Selbst wer sich nicht drauf einlässt, hat die simple Steuerung nach wenigen Minuten raus.
Was SEGA Soccer Slam natürlich prädestiniert für Multiplayerpartien macht! Und genau da scheint das abgedrehte Game gegenüber anderen Funsport Games! Gegenseitig mit Killer-Kicks und Fouls zudröhnen, dazu die bizarren Charaktere mit ihren Sprachkommentaren oder irgendwelchen akrobatischen Einlagen ... super! Zwei Kumpels waren anfänglich skeptisch, ob sie so bunten Kinderkram denn mögen würden, antworteten später am Abend auf meine Frage, ob wir noch was anderes daddeln wollen mit „komm, eine Partie noch“. Soviel dazu :-)
Bleibt mir als Schlusswort noch ein kurzes Resümee zur Technik, auch wenn die Grafik eigentlich so richtig unwichtig ist, da SEGA Soccer Slam seinen Reiz aus der abgedrehten Handlung und dem unkomplizierten, schnellen Gameplay zieht. Aber for the Records: It‘s nice, würde der Engländer sagen. Ordentlich, aber ohne Pomp.
Die comicartige und superschrille Darstellung passt aber zum Spiel. Begleitet werden die Matches übrigens von einem englischsprachigen Kommentator, der sich für mich zu sehr im Hintergrund hält. Andere mögen das anders sehen. Ein paar mehr flotte Sprüche während des Spielgeschehens wären wünschenswert gewesen.
Sebastian meint:
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24.05.2006 14:44:44 von DavidDC:
Wie viele SCHLÄGE schafft Ihrt so pro Spiel? Ich habs gestern mit Kumpels gezockt wir haben 7XX Schläge ausgeteilt Die Charakter Designer von SOCCER SLAM haben sich an einer neuen Fussballserie beteiligt, sie heißt GALACTIC FOOTBALL. Superschüsse sind zum Teil 1:1 übernommen EDIT: Ein...
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17.01.2006 17:41:01 von Sengaya:
Zitat Original von Atomspion Oh man, ich habs am Samstag für 10 Euro in Hamburg gesehen und liegengelassen, so`n Scheiß. Wusste gar nicht das es so spaßig ist. Dachte es sei ne richtige Gurke, da es das Spiel schon vor über 2 Jahren für 10 Euro bei uns gab... Sag dann...
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17.01.2006 15:18:50 von Tsubasa:
Zitat Original von Atomspion Oh man, ich habs am Samstag für 10 Euro in Hamburg gesehen und liegengelassen, so`n Scheiß. Wusste gar nicht das es so spaßig ist. Dachte es sei ne richtige Gurke, da es das Spiel schon vor über 2 Jahren für 10 Euro bei uns gab... Dan hols...
Actionreicher Arcade-Fußball + viele Modis + atmosphärische Grafik / Sound + grandioser Multiplayer-Funfaktor. Fertig ist SEGA Soccer Slam. SEGA versteht sein Arcade-Handwerk. Nichts für Freunde von realistischen Fußballsimulationen - und einen etwas kranken Humor solltet ihr auch besitzen.
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