| Genre: | Geschicklichkeit |
| Spieleranzahl: | 1 - 2 |
| Regionalcode: | Regionfree |
| Auflösung / Hertz: | - |
| Onlinefunktion: | Ja |
| Verfügbarkeit: | |
| Vermarkter: | Nintendo |
Wertung |
Etwas ältere Zocker werden jetzt mit Wehmut zurück an die Zeiten denken, als all ihr Kleingeld in einen kleinen Automaten wanderte, bei dem ein runder Held mit vier Geistern im Rücken seinen Appetit stillte. Das war im Jahr 1980 und ich wette mit euch, dass viele Gamer von heute gerne in diese Epoche der Videospiele eintauchen würden. Für diejenigen, die entweder zu klein für dieses Großereignis oder zu faul waren, um eben die Spielhalle zu besuchen, kam 1991 die handliche GameBoy Variante des Kultspiels Pac-Man auf eine handliche Cartridge.

Inhaltlich hält sich die Handheld-Version genaustens an die Arcadevorlage - inklusive Kultsound und Grafik. Als Pac-Man (in Japan anfangs „Puck-Man“ genannt) habt ihr eure Geliebte und dessen missratenen Sohn zu Hause gelassen und begebt euch auf eine Videospielodysee, die schon vor über 25 Jahren Millionen an Spielern begeisterte. Euer Ziel? Drops mampfen bis der Arzt kommt!
Zum Leidwesen des drolligen Helden befinden sich die kleinen sowie großen Drops in einem Labyrinth, dass von den Geistern Blinky, Pinky, Inky und Clyde bewacht wird. Mit der Zielstrebigkeit einer Ameisenkolonie wandern die vier (eigentlich bunten) Gespenster durch die engen Gänge und wachen über die kostbare Nahrung. Ihr als Spieler habt jetzt die Aufgabe, euren Protagonisten durch die verstrickten Gänge zu steuern. Solltet ihr in das Blickfeld einer der vier Geister gelangen, beginnt die wilde Hatz. Um hier wieder der Herr der Situation zu werden, solltet ihr einen der großen Drops essen, welche Blinky, Pinky, Inky und Clyde verwundbar machen.

Erkennbar ist dies an ihren ängstlichen Gesichtern. Jetzt habt ihr die Wahl, ob ihr weiter auf Dropssuche geht oder alle vier Geister mampft, was eurem Highscore sehr gut tun wird. Das Problem hierbei - sobald ihr einen Geist verspeist habt, wandern seine Augen in das Zentrum des Labyrinths. Dort bekommt er wieder seine normale Form, womit die Hatz dann wieder von vorne anfängt.
Äußerst nützlich sind die beiden Tunnel auf der linken- bzw. rechten Seite, die ihr benutzen könnt, um den Feind zu irritieren. Solltet ihr nach der wilden Jagd alle Drops eingesammelt und nebenbei auch noch die leckeren Früchte gemampft haben, geht es in das nächste Level. Hier vollführt ihr wieder dieselbe Aufgabe, wobei der Schwierigkeitsgrad von Stufe zu Stufe immer schwerer wird. Das macht sich dann bemerkbar, wenn die Geister euch in Sachen Geschwindigkeit im Staub stehen lassen und gemeinsam im Teamverband einkesseln. Sollten sie euch erwischt haben, wird einer eurer Leben dran glauben, die ihr bei einem gewissen Punktestand aber auch wieder zurückgewinnen könnt.

Das Spielgeschehen blieb bei der Game Boy Version also unangetastet und das ist auch gut so. Dasselbe gilt der Grafik sowie dem Sound. Bis auf den Unterschied mit der Farbe, wurde das Spiel fast originalgetreu auf den GameBoy umgesetzt. Leider ist der Spielausschnitt dank der rechten grauen Lebens- bzw. Punkteanzeige nicht ganz optimal, was aber nach kurzer Spielzeit nicht mehr ins Gewicht fällt. Steuerungstechnisch gibt es eigentlich nichts zu bemängeln und Pac-Man gehorcht ohne groß zu meckern euren Steuerbefehlen.
Dominic meint:
Du magst diesen Artikel?
Dann tu dem Redakteur doch etwas Gutes!
SOCIAL
neXGam YouTube Channel
Anzeige
Amazon
Positiv
Negativ