Genre: Strategie
Spieleranzahl: 1
Regionalcode: codefree
Auflösung / Hertz: -
Onlinefunktion: Ja
Verfügbarkeit: 06. Juni 2012
Vermarkter: Konami

Wertung

8.2

Userwertung

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Und wieder ein ZOE-Game! The Fist of Mars spielt im selben Universum wie die beiden großen PS2-Brüder und ist als Prequel in die Timeline eingesiedelt. Im Gegensatz zum ersten Teil bzw. The Second Runner handelt es sich hier jedoch nicht um Mech-Action im herkömmlichen Sinne sondern um ein waschechtes Strategie-Game - Advance Wars-Fans werden auf ihre Kosten kommen.
Wir schreiben das Jahr 2173, ein Jahr vor den Geschehnissen aus Zone of the Enders für PS2. Die Menschheit hat die Sphären der Erde längst hinter sich gelassen, Monde, Mars und sogar der Juppiter sind mittlerweile besiedelt und kolonisiert. Leider hat die Menschheit nicht aus der Geschichte gelernt, so dass Marsianer bald als minderwertig angesehen und als "Enders" (Was soviel bedeutet wie Hinterwäldler) beschimpft werden. Zwar untersteht der Mars formell immernoch der Erdenregierung, im Untergrund regt sich jedoch Wiederstand: Die BIS (Born in Space) Rebellentruppe setzt sich für Freiheit und Gleichberechtigung ein. Cage, ein Schiffsjunge an Bord eines Raumtransporters gerät unerwartet zwischen die Fronten und versucht im Super Mech Testament für Frieden im Sonnensystem zu Sorgen! Ein spannende Storyline nimmt ihren Lauf...


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Der übliche Smalltalk


Das Kampfsystem erinnert teils frappierend an die brillante Advance Wars-Konkurrenz. Grundlage ist ein verschachtelter Kartenbildschirm auf der ihr strikt rundenbasiert eure Vehikel und Orbital Frames bewegen könnt. Dabei spielen Untergrund und Terrain eine Rolle, auf Straßen kommt ihr logischerweise schneller voran, als wenn ihr vermeintliche Abkürzungen über Berge und Häuserschluchten unternehmt.


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Das Lichtsaber in Aktion!


Nach der Movephase wählt ihr vernichtende Attacken aus, die sich je nach Kampfmech unterscheiden. Je nach Abstand zum Enemy habt ihr die Wahl zwischen Nahkampf (Der typischerweise am meisten abzieht), Schusswaffengebrauch und diversen Spezialmoves. Ein übersichtliches Menü gibt euch über Power und Art des Angriffes Auskunft. Greift ihr einen Bösewicht an wechselt das Geschehen in den IAS-Modus (interactive action sequence). Aus der Cockpitsicht müßt ihr jetzt mit dem Fadenkreuz auf den feindlichen Cyborg zielen, der wiederum eurer Attacke auszuweichen versucht. Je nach Trefferradius zieht eurem Counterpart nach erflogreichem Triggern ordentlich HP ab. Danach ist der Gegner am Zug, der im Grunde dieselben Optionen hat wie ihr. Werden eure Kampfvehikel bedroht erscheint erneut der IAS-Mode und gibt euch die Option dem feindlichen Geschoss auszuweichen. Geübte Zocker können durch konsequentes Steuerkreuzrudern nahezu JEDEM Gegenangriff ausweichen wodurch die spannenden Kämpfe etwas zur Farce werden. Strategiepuristen ohne Actionanleihen können den IAS-Modus jedoch jederzeit abstellen.


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Der konventionelle Kartenschirm


Nach einer erfolgreichen Schlacht folgt die Nachbesprechung in Form von Zwischensequenzen mit Textboxen und Standbildern. Hier wird die spannende und wendungsreiche Story weitergesponnen - schick präsentiert durch schmucke Animebildchen. Dann investiert ihr gewonne EXp und Geldeinheiten in bessere Einzelteile für eure Robotruppe, speichert oder schaut euch nett präsentierte Zusatzinfos über Charaktere und Kampfcyborgs an!

Die Präsentation weiß für Handheldverhältnisse zu gefallen. Besonders die Zwischensequenzen sind mit vorgerenderten Hintergründen ein echter Hingucker. Das eigentliche Kartenfeld gibt sich spartanisch und zweckmäßig, eure Einheiten werden als winzige Symbole in einer recht monotonen Landschaft präsentiert - immerhin gibts keine Übersichtsprobleme. Sobald es in den Echtzeit-Kampf wechselt zeigt der GBA was in ihm steckt - schnell scrollende Parallaxebenen und Mode 7 Effekte samt Kampfanimationen!


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Mode 7 in Perfektion


Auch die Kompositionen reizen den GBA-Soundchip angemessen aus, bieten aber nichts wirklich akustisch hervorstechendes wie die großen DVD-Brüder, vor allem die Soundeffekte wirken etwas uninspiriert.
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