Genre: Action
Spieleranzahl: 1
Regionalcode: PAL
Auflösung / Hertz: 50 / 60 Hz
Onlinefunktion: Ja
Verfügbarkeit: 2000
Vermarkter: Interplay

Wertung

7.8

Userwertung

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Vor zwei Jahren bescherte uns Shiny mit dem 3rd-Person Shooter MDK einen Überraschungserfolg, der nicht zuletzt wegen seines spektakulären Leveldesigns und des abgedrehten Ideenreichtums sich eine große Fangemeinde schaffte. Nun wurde es endlich Zeit, den Kultstatus weiter zu heben und daher einen Nachfolger zu präsentieren. Der Nachfolger MDK2 stammt diesmal nicht von Shiny, sondern von der kanadischen Software-Schmiede BioWare.
Im Stile von Comics aus den goldenen 60ern präsentiert sich die Story, die mit dem ersten Teil des Spieles beginnt. Kurt, der Hausmeister des exzentrischen Wissenschaftlers Dr. Fluke Hawkins, fliegt mit seinem Arbeitgeber auf einen anderen Planeten, da dort der Wissenschaftler sein Genie unter Beweis stellen will und erst dann auf die Erde zurückkehren will, wenn dieses anerkannt wurde. In seinem Exil schuf der Doktor den vierarmigen Wachhund Max, der eine Vorliebe zu fetten Zigarren und schweren Waffen hat.

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Doch eines Tages fallen Aliens auf die Erde ein und wollen diese vernichten. Kurt wird in einen Kampfanzug gesteckt und ausgesandt, die Aliens und ihren Führer zu vernichten. Nachdem ihm das gelingt, wollen die Helden auf ihren Sieg anstoßen, doch der Frieden währt nicht lange. Nachdem man das Comic-Intro bestaunt hat, geht es auch schon zum Abschnitt des ersten Level, das eine reine Übungsmission ist. Dr. Hawkins erklärt Schritt für Schritt alle möglichen Aktionen und die Benutzung der Sniper.
Schon jetzt bemerkt man, dass die Steuerung der von Quake 3 Arena ähnelt, da man sich durch X, Y, A, und B fortbewegen muss. Was sich anfangs als schwierig herausstellt, stellt sich nach einiger Eingewöhnungszeit als die perfekte Lösung heraus. Nach diesen Einweisungen beginnt man nun mit dem eigentlichen Level, der schon jetzt mit einigen schwierigen Gegnern aufwartet.

Grafisch kann MDK2 sich auf der kraftvollen Dreamcast durchaus sehen lassen. Allein an den Explosionen, die sich farbvoll präsentieren, lässt sich sehen, auf welchen Detailreichtum die Programmierer Wert gelegt haben. Die Farbwahl ist gelungen und die Justierung der Helligkeit ist gut getroffen.
Die Musik besteht aus einigen Technotracks, die gut zum Geschehen passen, aber nichts sonderlich Neues bieten, daher vergisst man diese nach einigen Stunden des Spielens.

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Wenn man nun das Spiel ganz authentisch betrachtet, stellt man fest, dass das Spiel verdammt schwer ist und auf Profis zugeschnitten wurde, die keinen Frust kennen. Wer zu emotional ans Werk geht, schleudert schon nach einer halben Stunde das Pad verärgert in die Ecke. Man stirbt während des Spielverlaufes hundert Tode und erst hier wird einem klar, dass die Entscheidung, den Spieler mit unendlich Leben auszustatten, die beste Lösung ist.
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