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Jimmy Connors Tennis
| Genre: | Sport |
| Spieleranzahl: | 1 - 2 |
| Regionalcode: | Regionfree |
| Auflösung / Hertz: | - |
| Onlinefunktion: | Ja |
| Verfügbarkeit: | |
| Vermarkter: | Atari |
Wertung |
Was den Deutschen ihr Bobele, ist den Amerikanern ihr Jimmy Connors. Mit über 8 Grand Slam Siegen in den 70er und 80er Jahren zählte er zu den ganz Großen im Tennissport - populär genug für Atari, um dem damals schon alternden Tenniscrack ein eigenes Atari Lynx Spiel zu spendieren. Interessanterweise ist Jimmy Connors Tennis auf dem Lynx nicht mit den gleichnamigen NES & GameBoy Titeln verwandt, sondern weitgehend eine Eigenentwicklung. Doch begeben wir uns auf den Centercourt und sehen uns die Sache selbst an..
Die Jungs von Hand Made Software wussten damals, wie sie die technikversierte Lynx-Anhängerschaft erstaunen konnten. Direkt nach dem Start eures Lynx begrüsst euch mämlich das digitalisierte Konferei von Tennislegende Jimmy Connors, der doch dann tatsächlich den Mund öffnet und euch ein verständliches "Hi, I'm Jimmy Connors. Welcome to the Bella Country Club" entgegenschlägt. Beeindruckend - vorallem im Jahr seiner Veröffentlichung 1993, als selbst die etablierten 16-Bit Konsolen von SEGA und Nintendo ihre großen Probleme mit Sprachausgabe hatten.

Vor Spielbeginn legen wir die Umstände fest..
Bei einem Satz bleibt es übrigens nicht. Nachdem ihr euch einen verlässlich wirkenden Spieler ausgegraben habt, stürmt ihr den Court und freut euch über die gesprochenen Kommentare zum Spielverlauf und dem Spielstand. Ebenfalls auf den ersten Blick sehr erfreulich ist die klare Grafik mit einem schönen 3D-Effekt, aber das Können hat der Lynx ja bereits bei zahlreichen anderen Titeln unter Beweis gestellt.
Auch in Punkto Umfang muss sich Jimmy Connors Tennis auf dem Atari Lynx nicht vor seiner damaligen Konkurrenz verstecken. Sowohl im Einzel als auch im Doppel könnt ihr mit einem CPU-Partner (oder über comlynx gar mit drei Freunden!) gegen CPU Tennissportler antreten. Dabei arbeitet ihr euch nach Wahl des Schwierigkeitsgrades in einer Tabelle kontinuierlich nach oben und könnt dank integriertem Passwortsystem auch nach einer Unterbrechung (leere Lynx Batterien) das sportliche Gefecht wieder aufnehmen.

Beim Aufschlag ist höchste Konzentration gefordert!
Wo es euch Jimmy Connors Tennis dann nicht ganz einfach macht, ist leider das Gameplay selbst. Schon der Aufschlag ist eine Koordinationssache, die etwas Training und gutes Augenmaß vonnöten macht. So werft ihr den Ball zunächst per A-Knopf nach oben in die Luft, um ihn dann bei seiner Rückkehr Richtung Boden mit A (im richtigen Moment!) über das Netz zu befördern. Puh - aufgrund des kleinen Zeitfensters und mangels irgendwelcher Hilfsleisten kann es schon eine Weile dauern, ehe man allein die Aufschläge richtig hinbekommt. Ein spezieller Trainingsmodus wäre hier eine äußerst lohnenswerte Sache gewesen, die aber leider nicht ihren Weg auf die Cart gefunden hat.
Bei den Ballwechseln wird es dann leider kaum besser. Zwar hilft euch eine Anzeige mit der Einschätzung des vermutlichen Aufschlagpunktes des Balls, dass hilft euch aber auch nicht so 100% weiter. Denn in der Regel ist euer Problem weniger den Ball optisch zu verfolgen, sondern vielmehr euren Spieler für die nötige Vor bzw. Rückhand richtig zu positionieren. Viele Tennissimulationen quälten Spieler gerade Anfang der 1990er Jahre mit derlei trockenem Simulationscharakter, worunter dann allerdings oft die Spielbarkeit litt, da längere Ballwechsel kaum zustande kamen. Und flott waren sie dann meistens auch nicht...

Dieser Ball dürfte knapp ins Aus gehen

Vor Spielbeginn legen wir die Umstände fest..
Bei einem Satz bleibt es übrigens nicht. Nachdem ihr euch einen verlässlich wirkenden Spieler ausgegraben habt, stürmt ihr den Court und freut euch über die gesprochenen Kommentare zum Spielverlauf und dem Spielstand. Ebenfalls auf den ersten Blick sehr erfreulich ist die klare Grafik mit einem schönen 3D-Effekt, aber das Können hat der Lynx ja bereits bei zahlreichen anderen Titeln unter Beweis gestellt.
Auch in Punkto Umfang muss sich Jimmy Connors Tennis auf dem Atari Lynx nicht vor seiner damaligen Konkurrenz verstecken. Sowohl im Einzel als auch im Doppel könnt ihr mit einem CPU-Partner (oder über comlynx gar mit drei Freunden!) gegen CPU Tennissportler antreten. Dabei arbeitet ihr euch nach Wahl des Schwierigkeitsgrades in einer Tabelle kontinuierlich nach oben und könnt dank integriertem Passwortsystem auch nach einer Unterbrechung (leere Lynx Batterien) das sportliche Gefecht wieder aufnehmen.

Beim Aufschlag ist höchste Konzentration gefordert!
Wo es euch Jimmy Connors Tennis dann nicht ganz einfach macht, ist leider das Gameplay selbst. Schon der Aufschlag ist eine Koordinationssache, die etwas Training und gutes Augenmaß vonnöten macht. So werft ihr den Ball zunächst per A-Knopf nach oben in die Luft, um ihn dann bei seiner Rückkehr Richtung Boden mit A (im richtigen Moment!) über das Netz zu befördern. Puh - aufgrund des kleinen Zeitfensters und mangels irgendwelcher Hilfsleisten kann es schon eine Weile dauern, ehe man allein die Aufschläge richtig hinbekommt. Ein spezieller Trainingsmodus wäre hier eine äußerst lohnenswerte Sache gewesen, die aber leider nicht ihren Weg auf die Cart gefunden hat.
Bei den Ballwechseln wird es dann leider kaum besser. Zwar hilft euch eine Anzeige mit der Einschätzung des vermutlichen Aufschlagpunktes des Balls, dass hilft euch aber auch nicht so 100% weiter. Denn in der Regel ist euer Problem weniger den Ball optisch zu verfolgen, sondern vielmehr euren Spieler für die nötige Vor bzw. Rückhand richtig zu positionieren. Viele Tennissimulationen quälten Spieler gerade Anfang der 1990er Jahre mit derlei trockenem Simulationscharakter, worunter dann allerdings oft die Spielbarkeit litt, da längere Ballwechsel kaum zustande kamen. Und flott waren sie dann meistens auch nicht...

Dieser Ball dürfte knapp ins Aus gehen
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