| Genre: | Geschicklichkeit |
| Spieleranzahl: | 1 |
| Regionalcode: | PAL |
| Auflösung / Hertz: | 50 Hz |
| Onlinefunktion: | - |
| Verfügbarkeit: | |
| Vermarkter: | Spectravision |
Wertung |
Wer von euch hat als kleines Kind wohl nicht gerne mit Bauklötzchen gespielt? Niemand! Auch wenn ihr es nicht zugeben mögt! Und dann am Ende, das ganze Bauwerk wieder - zum Schrecken der lieben Mama - auf spektakuläre Art zusammenstürzen zu lassen. Das hat euch auch am meisten gefallen, oder? Nun, wenn dem so ist, dann muss ich euch enttäuschen: in Master Builder dürft ihr nur das Aufbauen übernehmen. Ob dies die einzige Enttäuschung an diesem Titel ist, erfahrt ihr im folgenden Test.
Ganz anders als auf'm Bau, fangen wir jetzt gleich mal richtig an und stürzen uns auf das was vor uns liegt! Als Oberbaumeister des unheimlich innovativen Städtchens Spectraville, habt ihr die Aufgabe, mehrere Gebäude zu errichten. Zu Anfang eines jeden Levels wird euch kurz gezeigt, wie das fertige Bauwerk auszusehen hat. Dann seid ihr auf euch allein gestellt - ihr, eure Leiter und zwei Haufen Steine auf der rechten und linken Bildschirmseite. Von letzterem nehmt ihr bis zu acht Steine mit und legt sie mit Hilfe des Knopfes eures Controllers und einer Richtungstaste in einer schönen Reihe quer über das Spielfeld. Habt ihr eine Reihe fertig, beginnt ihr mit der nächsten darüber, welche ihr mit Hilfe eurer Leiter erreichen könnt. Aber aufgepasst! An jeder Ecke lauern Gefahren, die der böse Hund, welcher euch ans Leder will, der böse Junge, der eure Leiter klaut und das noch viel bösere Gewitter, welche gleich die ganze oberste Reihe eures schönen Gebäudes vernichtet. Habt ihr es, trotz aller Widrigkeiten geschafft, das Gebäude zu errichten, geht's auch schon los zum nächsten Level und abgesehen von einer anderen Architektur wiederholt sich der Vorgang aufs Neue.

Master Builder (Atari 2600)
Das Spiel verfügt über ganze zwei Spielvariationen. In einer davon ist die Zeit, in welcher ihr euer Gebäude errichten müsst begrenzt. In der anderen Variation verfügt ihr nur über einen begrenzten Steinvorrat. Was nun wie ein relativ spaßiges, wenn auch kurzweiliges Gameplay klingt, entpuppt sich schnell als Frust in Backsteinform. Hund und Kind sind mit normalen menschlichen Reflexen nur dann wirklich effektiv auszuweichen, solltet ihr euch in der Mitte des Bildschirmes befinden. So sorgen diese Herausforderungen lediglich für Frust und nicht für die Abwechslung, die das sonst so trockene Gameplay so dringend brauchen würde.
Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Steuerung des Spiels extrem ungenau ist. Eure Spielfigur bewegt sich viel zu schnell und lässt sich nur mit viel Übung und Mühe dort platzieren, wo der nächste Stein liegen soll. Bei komplexeren Strukturen kann dies euch mehr Nerven kosten, als das Spiel es im Grunde Wert ist.
Wer nun denkt, dass das Spiel zumindest schön anzusehen ist, den muss ich leider auch enttäuschen. Auch wenn der Atari VCS technisch doch sehr limitiert war, so ist für ein Spiel von 1983 einfach zu viel verschenkt worden. Die Entwickler haben sich nicht einmal die Mühe gemacht, die von euch errichteten Gebäude in unterschiedlichen Farben darzustellen. Eine triste Wohnhaussiedlung, welche dringend eine Renovierung bräuchte, schaut wahrscheinlich um einiges interessanter aus, als dieses Spiel es tut.

Master Builder (Atari 2600)
Was die Vertonung betrifft, so haben es Atari VCS Spiele oft schwerer als in Sachen Grafik. Master Builder versucht mit ein wenig Intromusik zu glänzen und verspielt diesen Charme wieder ganz schnell indem 99% der Soundeffekte, welche ihr hören werdet, die Laufgeräusche eurer Figur und die des Steinelegens sind. Ein weiterer Faktor, der die Nerven erneut bis zum zerreissen spannt.
Ein echtes Haus zu errichten definitiv interessanter und produktiver als Master Builder zu spielen. Das Grundprinzip des Spiels ist auf eine Art und Weise interessant, doch wurden hier an allen Ecken und Enden Fehler gemacht. Das Gameplay ist frustrierend und langweilig zugleich, die Steuerung reiner Murks und der Rest rundet das Elend nur noch ab. Der wahrscheinlich erste virtuelle Baupfusch, welcher nicht nur im übertragenden Sinne so gesehen werden kann.

Master Builder (Atari 2600)
Das Spiel verfügt über ganze zwei Spielvariationen. In einer davon ist die Zeit, in welcher ihr euer Gebäude errichten müsst begrenzt. In der anderen Variation verfügt ihr nur über einen begrenzten Steinvorrat. Was nun wie ein relativ spaßiges, wenn auch kurzweiliges Gameplay klingt, entpuppt sich schnell als Frust in Backsteinform. Hund und Kind sind mit normalen menschlichen Reflexen nur dann wirklich effektiv auszuweichen, solltet ihr euch in der Mitte des Bildschirmes befinden. So sorgen diese Herausforderungen lediglich für Frust und nicht für die Abwechslung, die das sonst so trockene Gameplay so dringend brauchen würde.
Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Steuerung des Spiels extrem ungenau ist. Eure Spielfigur bewegt sich viel zu schnell und lässt sich nur mit viel Übung und Mühe dort platzieren, wo der nächste Stein liegen soll. Bei komplexeren Strukturen kann dies euch mehr Nerven kosten, als das Spiel es im Grunde Wert ist.
Wer nun denkt, dass das Spiel zumindest schön anzusehen ist, den muss ich leider auch enttäuschen. Auch wenn der Atari VCS technisch doch sehr limitiert war, so ist für ein Spiel von 1983 einfach zu viel verschenkt worden. Die Entwickler haben sich nicht einmal die Mühe gemacht, die von euch errichteten Gebäude in unterschiedlichen Farben darzustellen. Eine triste Wohnhaussiedlung, welche dringend eine Renovierung bräuchte, schaut wahrscheinlich um einiges interessanter aus, als dieses Spiel es tut.

Master Builder (Atari 2600)
Was die Vertonung betrifft, so haben es Atari VCS Spiele oft schwerer als in Sachen Grafik. Master Builder versucht mit ein wenig Intromusik zu glänzen und verspielt diesen Charme wieder ganz schnell indem 99% der Soundeffekte, welche ihr hören werdet, die Laufgeräusche eurer Figur und die des Steinelegens sind. Ein weiterer Faktor, der die Nerven erneut bis zum zerreissen spannt.
Ein echtes Haus zu errichten definitiv interessanter und produktiver als Master Builder zu spielen. Das Grundprinzip des Spiels ist auf eine Art und Weise interessant, doch wurden hier an allen Ecken und Enden Fehler gemacht. Das Gameplay ist frustrierend und langweilig zugleich, die Steuerung reiner Murks und der Rest rundet das Elend nur noch ab. Der wahrscheinlich erste virtuelle Baupfusch, welcher nicht nur im übertragenden Sinne so gesehen werden kann.
SOCIAL
neXGam YouTube Channel
Anzeige
Amazon