| Genre: | Action-Adventure |
| Spieleranzahl: | 1 |
| Regionalcode: | PAL |
| Auflösung / Hertz: | 50 Hz |
| Onlinefunktion: | - |
| Verfügbarkeit: | 1984 |
| Vermarkter: | Activision |
Wertung |
Helden braucht das Land und das zur Genüge. Auf dem Atari 2600 sind einprägsame Helden viel zu selten. Da macht unser namenloser Held aus dem Spiel H.E.R.O. eine lobenswerte Ausnahme. Nach dem Erfolg war es natürlich auch an der Zeit, dass Activision eine erweiterte Fassung für den Atari 800XL und das Atari 5200 veröffentlichte, die wir hier unter die Lupe nehmen möchten.
An der Geschichte selbst hat sich nichts geändert: In einem Bergwerk sind die Schächte eingestürzt und somit sind die im Stollen verbliebenen Bergleute verschüttet worden. Nun liegt es an unserem Helden, diese vor dem sicheren Tod zu erretten. Dazu nimmt er sein selbst entwickeltes Backpack, dass aus einem Rucksack und einem Propeller besteht mit dem er fliegen kann. Im Gepäck befinden sich außerdem noch eine gewisse Anzahl an Bomben, die er dazu benutzen kann, die verschütteten Schächte freizusprengen.

Wie im Original beginnt der Spieler an der Oberfläche und bewegt sich von Bildschirm zu Bildschirm tiefer in das Bergwerk vor. Dazu muss man sich auch vor allerlei Ungeziefer in Acht nehmen, die in den unterirdischen Gängen hausen. Neben Spinnen und Fledermäusen gibt es allerlei Kreaturen, die dem Spieler bei einer Berührung das Leben aushauchen. Diese können aber einfach durch Knopfdruck anhand eines Lasers ausgeschaltet werden und man erhält wertvolle Punkte dafür.
Je weiter man in die Tiefen des Stollens vordringt desto aggressiver werden auch die Kreaturen. Auch findet man hier auch viel öfter Lava vor, der man tunlichst aus dem Weg gehen sollte, denn eine Berührung ist hier tödlich. Wer aber schnell ist und auch am Ende eines Levels noch Bomben übrig hat, der bekommt dafür zusätzliche Punkte gutgeschrieben. Erreicht man die 20.000 Punkte Grenze, wird das mit einem zusätzlichen Leben belohnt. Da die Stollen zunehmend komplexer und verwundener werden, wird dieses Unterfangen im späteren Spielverlauf deutlich anspruchsvoller, motiviert dennoch zum wiederholten Spielen.

Wer die Version für das Atari 2600 bereits kennt und sein Eigen nennt, wird aber die Veränderungen mit der Lupe suchen müssen. Einzig die Optik wurde etwas verändert. So stammen die Sprites und die Soundeffekte 1:1 aus der Atari 2600 Version, nur die verschütteten Gänge wurden einem optischen Lifting unterzogen. Hier hat die Atari-Fassung ein wenig Nachsehen gegenüber der C64 Fassung, die ein etwas deutlicheres Facelifting erhalten hat. Die 5200 und Atari Computerfassung unterscheidet im Grunde nur ein Merkmal: Die Steuerung. Hier hat wie so üblich der Atari Rechner die Nase vorne, da ein sich selbst zentrierender Joystick bei H.E.R.O. anzuraten ist, da man sich durchaus präzise durch die Levels lenken muss.

Je weiter man in die Tiefen des Stollens vordringt desto aggressiver werden auch die Kreaturen. Auch findet man hier auch viel öfter Lava vor, der man tunlichst aus dem Weg gehen sollte, denn eine Berührung ist hier tödlich. Wer aber schnell ist und auch am Ende eines Levels noch Bomben übrig hat, der bekommt dafür zusätzliche Punkte gutgeschrieben. Erreicht man die 20.000 Punkte Grenze, wird das mit einem zusätzlichen Leben belohnt. Da die Stollen zunehmend komplexer und verwundener werden, wird dieses Unterfangen im späteren Spielverlauf deutlich anspruchsvoller, motiviert dennoch zum wiederholten Spielen.

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