The Legend Of Zelda: A Legend Of Its Own
Formiert euch!
Per C-Stick können sich die Links in verschiedene Formationen ordnen. Jede Richtung des Sticks stellt dabei eine Formation dar. So können die Helden ein Quadrat bilden oder in einer Linie marschieren. Nicht nur im Kampf kann die Formation zum Vorteil eingesetzt werden. Auch Rätsel lassen sich auf diese Weise lösen und machen den weiteren Weg frei. Spielt ihr das Spiel kooperativ, steuert jeder Spieler einen der Helden, was den Spielspaß natürlich erheblich nach oben schraubt. Dafür werden aber mehrere Gameboy Advance Systeme benötigt, denn nur so kann das Spiel im Multiplayer gespielt werden. Habt ihr genügend Freunde und Handhelds da, gewinnt das Spiel wirklich an Fahrt und macht doppelt Spaß. Dabei laufen alle Links auf dem TV-Bildschirm rum. Wenn man aber ein Haus oder eine Höhle betritt, verschwindet Link und taucht auf dem Bildschirm des Gameboy Advance auf. Der Handheld zeigt dann das Innere des Gebäude oder der Höhle. Eure Handlungen bleiben dabei den anderen Spielern verwehrt, solange sie nicht auch in das gleiche Gebäude treten.

Ein Wettkampf sondergleichen
Neben der Kampagne, die entweder solo oder kooperativ mit drei weiteren Freunden gespielt werden darf, bietet Four Swords Adventures einen Multiplayer-Modus. Hier gehts dann wirklich um die Wurst. Ihr tretet in Leveln der Hautpquest gegen die anderen Links an und müsst dabei versuchen, soviele Forcekristalle wie möglich zu erhalten. Natürlich versuchen eure Mitstreiter das Gleiche und so darf munter gekämpft, gebombt und gejagt werden. Voraussetzung ist aber auch hier, dass alle Mitspieler einen eigenen Gameboy Advance dabei haben.

A Link To The SNES
Grafisch und stilistisch orientiert sich die Four Swords-Saga an dem SNES--Knaller A Link To The Past. Auch der Gamecube Titel setzt die Tradition fort und präsentiert sich im schicken 2D-Gewand. Fans fühlen sich sofort wohl und beglücken sich an den Licht- und Specialeffekten, die natürlich schärfer und farbenfroher daherkommen und besser aussehen als auf dem Gameboy Advance, der Cube-Power sei Dank. Und obwohl die Präsentation des Spiels wieder einmal super ist, erntet der Titel nicht mäßige Kritik. Viele bemängeln die kurze Spieldauer und das lineare Spielgeschehen. Die meisten Beschwerden prasseln aber auf die Konnektivität nieder. Beklagt wird, dass vier Handhelds vorausgesetzt werden und Nintendo so eher Preispolitik betreibt, da sie sich erhoffen, mehr GBA-Systeme zu verkaufen. Nach Meinung vieler hätte es gereicht, einfach weitere Controller anzustecken, anstatt den Handheld zu gebrauchen.
