Box Pixel
Slider Stop

Logo

The Legend Of Zelda: A Legend Of Its Own


Das ultimative Ende

Beide Spiele stellen dabei ein eigenständiges Abenteuer dar, welches von Anfang bis Ende viele spannende Stunden verspricht. Doch ist es kein Zufall, dass zwei Versionen des Spiels auf den Markt kommen. Spielt man eines der Abenteuer zu Ende, erhält man ein 20-steliges Passwort. Gibt man dieses nun im jeweils anderen Spiel ein, erhält man zusätzliches Material in Form eines neuen Handlungsstranges. Verbindet man beide Spiele auf die Art und Weise, erfährt man, dass sowohl Onox, als auch Veran ein gemeinsames Ziel verfolgen. Beide Antagonisten wollen nämlich Ganon erwecken und mit ihm zusammen über Labrynna und Holodrum herrschen. Auch Prinzessin Zelda kommt in der Handlung vor, vorausgesetzt, der Spieler benutzt das Passwort. Dabei ist es gleich, welches Spiel ihr zuerst durchspielt. Der Bonusinhalt wird einfach an das noch ausstehende Spiel gehängt, wirkt sich aber nicht auf die Hauptquest aus.

Special-The-Legend-Of-Zelda-A-Legend-Of-Its-Own-32.jpg

Ein gescheiterter Plan

Ursprünglich sind die Gameboy Color Spiele als Trilogie gedacht. Nintendo plant, die ersten beiden Zelda Spiele als Remake zu veröffentlichen und das ganze mit einem brandneuen Abenteuer abzuschließen. Jedes Spiel soll dabei ein Drittel des Ganzen abgeben, so wie die drei Fragmente des Triforce. Das im Endeffekt nur zwei Spiele erscheinen würden, wird klar, als man Probleme bei der Konnektivität der Spiele bekommt. Von Anfang an will man die Spieler alle drei Titel mit einem Passwort verbinden lassen, um so neue Inhalte freizuspielen. Das extra dazu entworfene Passwort-System stellt sich aber bei drei verschiedenen Spielen als äußerst komplex und in der Praxis nicht realisierbar heraus. So beschließt man, die Verbindungsmöglichkeiten nur bei zwei Spielen einzuführen und schmeißt das komplette Story-Board nochmal um. Oracle Of Ages und Oracle Of Seasons entstehen. Im April 2008 taucht eine Karte auf, die darauf hinweist, dass es sich um die Weltkarte des dritten Oracle of-Spieles handelt. Leider stellt sich das Kartenmaterial bald als böser Aprilscherz heraus.

Special-The-Legend-Of-Zelda-A-Legend-Of-Its-Own-31.jpg

Mehr Abenteuer abseits Hyrule

Sieht man Oracle Of Ages und Oracle Of Seasons jeweils als eigenständiges Spiel und zählt Links Abenteuer auf der Insel Cocolint und im Reich Termina dazu, kommt man auf den Schluss, dass vier der acht bis 2001 veröffentlichten Zelda Spiele jenseits von Hyrule spielen und nichts mit dem Schicksal der namensgebenden Prinzessin zu tun haben, vom Bonusinhalt der Gameboy Color Spiele mal abgesehen. Auch handelt es sich bei den Zelda Zwillingen um die am wenigsten gespielten Titel der Reihe. Nur 4 Million Mal verkaufen sich die beiden Abenteuer zusammen und werden von vielen unterschätzt. Trotzdem erlangen sie über die Jahre einen ansehnlichen Wert und werden unter Fans als Geheimtipps gehandelt.

Copyright © 2010 neXGam
Top