iMac G3 aufrüsten
Ob es nun der gebrauchte iMac G3 von Tante Helga oder vom Bruder aus der Werbeagentur ist - derzeit werfen viele Benutzer ihre alten G3 "Knutschkugeln" aus Büros und Arbeitszimmern. In der Tat sind allesamt beinahe schon fast zehn Jahre alten Designklassiker mittlerweile doch für Internet & Games zu langsam. Und frische Software ist ohnehin Mangelware. Doch ein Grund, die stylishen Geräte mit festverbautem CRT-Monitor auf den nächsten Müllhaufen zu befördern? Mitnichten! Denn kaum ein anderer Mac eignet sich so perfekt als platzsparende Retro-Gaming Maschine, läuft neben neueren OS X Versionen doch auch noch das gute alte OS 9 auf der klassischen Hardware. Unser Guide zeigt euch, wie ihr euren gebrauchten iMac G3 aufrüstet und welche Applikationen sich dafür eigenen.
Als der iMac G3 im Jahr 1999 auch bundesdeutsche Apple-Läden erreichte, war das Staunen groß - wirkte das kompakte Design doch nicht nur extrem futuristisch, sondern überzeugte auch mit seinem flotten G3 Prozessor, der die damalige Pentium II Konkurrenz im Regen stehen ließ.
Seitdem ist allerdings viel Zeit ins Land gegangen, die Standards ungeheuer gestiegen und damit auch die Ansprüche der User. Wirkte eine 12 GB Festplatte seinerzeit noch astronomisch groß und 64 MB Arbeitsspeicher für gewöhnliches Arbeiten ausreichend, so will damit heutzutage keine Freude mehr aufkommen. Insbesondere für OS X muss ein Update her, doch auch unter OS 9 will ob der zahlreichen out-of-memory Meldungen irgendwann keine rechte Freude mehr aufkommen. Also wechseln wir zunächst den RAM unseres iMacs. Als Beispiel dient uns ein iMac G3 SE DV 400 Mhz:
Der iMac frisst dabei standardmäßig PC100 SDRAM (168 pol.) Riegel bis 512 MB RAM. Auch PC133 SD RAM soll funktionieren, allerdings nur Low Density RAM. Da zwei Slots zur Verfügung stehen, lassen sich die Geräte bis maximal 1 GB aufrüsten. Will man OS X nutzen und mit dem Rechner ins Netz, empfehlen sich hier mindestens 512 MB (2x 256 MB RAM Riegel) einzusetzen, um zügiges surfen zu ermöglichen.
1.) Dazu drehen wir den iMac zunächst mit dem Bildschirm nach unten auf eine flache Oberfläche. Um unschöne Kratzer und Beschädigungen zu verhindern, hier unbedingt zuvor z. B. eine weiche Decke unterlegen. Danach mit einem kleinen Geldstück den Verschluss an der Rückseite auf "offen" stellen.

Sesam iMac G3 öffne dich! - Click to enlarge
2.) Nun kann der Deckel nach oben umgeklappt werden und gibt die beiden RAM-Slots zum Vorschein. Die Riegel werden dabei jeweils links und rechts von zwei weißen Haltern fixiert. Klappt diese nach außen weg und zieht den RAM aus seinem Zuhause.

Weiße Halter wegklappen und RAM entfernen - Click to enlarge
3.) Als nächstes könnt ihr nun den richtigen RAM einsetzen. Da die Öffnung am Gehäuse recht klein ist, empfiehlt es sich zunächst den etwas schwerer zugänglichen unteren Slot zu bestücken. Achtet dabei unbedingt darauf, dass die "Zähne" an der Unterseite mit jenen im Slot übereinstimmen und ihr den Riegel folglich richtig herum einsetzt. Nach der Platzierung und etwas sanftem Druck von oben sollten die Halter links und rechts begleitet von einem *klick* automatisch einschnappen.

Den RAM-Riegel mit sanftem Druck in den Slot drücken
Voilá - der iMac ist nun mit neuem Speicher bestückt. Dreht das Baby um und schliesst es an - piept der iMac nun mehrmals beim starten, stimmt etwas mit dem RAM nicht. Um einen Defekt auszuschliessen solltet ihr nochmal zu Schritt 2.) zurückkehren und überprüfen, ob der RAM auch wirklich fest im Slot sitzt und die Halter links und rechts den Riegel fixieren.
Je nach Größe eures Upgrades solltet ihr nun bereits eine merklich bessere Performance beim Start von OS 9 oder OS X bemerken. Doch sein ganzes Potenzial wird der iMac G3 erst mit einer neueren Festplatte ausschöpfen können. Dazu mehr auf Seite 2.
Hardware - oder wie man den G3 zukunftsfähig macht
Als der iMac G3 im Jahr 1999 auch bundesdeutsche Apple-Läden erreichte, war das Staunen groß - wirkte das kompakte Design doch nicht nur extrem futuristisch, sondern überzeugte auch mit seinem flotten G3 Prozessor, der die damalige Pentium II Konkurrenz im Regen stehen ließ.
Seitdem ist allerdings viel Zeit ins Land gegangen, die Standards ungeheuer gestiegen und damit auch die Ansprüche der User. Wirkte eine 12 GB Festplatte seinerzeit noch astronomisch groß und 64 MB Arbeitsspeicher für gewöhnliches Arbeiten ausreichend, so will damit heutzutage keine Freude mehr aufkommen. Insbesondere für OS X muss ein Update her, doch auch unter OS 9 will ob der zahlreichen out-of-memory Meldungen irgendwann keine rechte Freude mehr aufkommen. Also wechseln wir zunächst den RAM unseres iMacs. Als Beispiel dient uns ein iMac G3 SE DV 400 Mhz:

Der iMac frisst dabei standardmäßig PC100 SDRAM (168 pol.) Riegel bis 512 MB RAM. Auch PC133 SD RAM soll funktionieren, allerdings nur Low Density RAM. Da zwei Slots zur Verfügung stehen, lassen sich die Geräte bis maximal 1 GB aufrüsten. Will man OS X nutzen und mit dem Rechner ins Netz, empfehlen sich hier mindestens 512 MB (2x 256 MB RAM Riegel) einzusetzen, um zügiges surfen zu ermöglichen.
1.) Dazu drehen wir den iMac zunächst mit dem Bildschirm nach unten auf eine flache Oberfläche. Um unschöne Kratzer und Beschädigungen zu verhindern, hier unbedingt zuvor z. B. eine weiche Decke unterlegen. Danach mit einem kleinen Geldstück den Verschluss an der Rückseite auf "offen" stellen.

2.) Nun kann der Deckel nach oben umgeklappt werden und gibt die beiden RAM-Slots zum Vorschein. Die Riegel werden dabei jeweils links und rechts von zwei weißen Haltern fixiert. Klappt diese nach außen weg und zieht den RAM aus seinem Zuhause.

Weiße Halter wegklappen und RAM entfernen - Click to enlarge
3.) Als nächstes könnt ihr nun den richtigen RAM einsetzen. Da die Öffnung am Gehäuse recht klein ist, empfiehlt es sich zunächst den etwas schwerer zugänglichen unteren Slot zu bestücken. Achtet dabei unbedingt darauf, dass die "Zähne" an der Unterseite mit jenen im Slot übereinstimmen und ihr den Riegel folglich richtig herum einsetzt. Nach der Platzierung und etwas sanftem Druck von oben sollten die Halter links und rechts begleitet von einem *klick* automatisch einschnappen.

Den RAM-Riegel mit sanftem Druck in den Slot drücken
Voilá - der iMac ist nun mit neuem Speicher bestückt. Dreht das Baby um und schliesst es an - piept der iMac nun mehrmals beim starten, stimmt etwas mit dem RAM nicht. Um einen Defekt auszuschliessen solltet ihr nochmal zu Schritt 2.) zurückkehren und überprüfen, ob der RAM auch wirklich fest im Slot sitzt und die Halter links und rechts den Riegel fixieren.
Je nach Größe eures Upgrades solltet ihr nun bereits eine merklich bessere Performance beim Start von OS 9 oder OS X bemerken. Doch sein ganzes Potenzial wird der iMac G3 erst mit einer neueren Festplatte ausschöpfen können. Dazu mehr auf Seite 2.
