| Genre: | Geschicklichkeit |
| Spieleranzahl: | 1 - 2 |
| Regionalcode: | Regionfree |
| Auflösung / Hertz: | - |
| Onlinefunktion: | Ja |
| Verfügbarkeit: | |
| Vermarkter: | Bandai |
Wertung |
Als Gunpey (zu Ehren des verstorbenen Designers Gunpei Yokoj) im März 1999 auf den Markt kam, fand der Puzzleklassiker auch unter der geringen Schar westlicher WonderSwan Besitzer regen Zuspruch. Dies ist nicht zuletzt auf das eingängige Spielprinzip des Geschicklichkeitsspiels zurückzuführen, das auch ohne Japanischkenntnisse binnen weniger Minuten verinnerlicht war. Knapp 20 Monate später veröffentliche Bandai schließlich seinen neuen WonderSwan Color und auch hier sollte sich das neue Gunpey EX wieder als Zugpferd erweisen. Wir haben uns den Titel besorgt und ausgiebig angespielt.
Die ersten Glückshormone setzen sich beim Importfreund schon nach dem Einschalten frei - schließlich begrüßt ihn ein komplett englisches Hauptmenü mit allerlei leichtverständlichen Begriffen. So lässt sich etwa bei einem zweiten WonderSwan mit Gunpey EX eine 2-Player Partie starten oder einer der zahlreichen Singleplayermodi ausprobieren. Auch wenn das Spiel letztlich stets aufs gleiche hinausläuft, so haben sich die Programmierer mit einem Endless, Time Attack, Stage, Free oder Puzzle Modus doch allerhand verschiedene Variationen einfallen lassen.

Hurra - endlich ein komplett englisches Spiel!
Doch worum geht es überhaupt? Eine grobe Story zum Geschicklichkeitsspiel schenkte sich Bandai dieses Mal, was durchaus kein Verlust ist. Gleich geblieben ist jedoch das Spielprinzip, bei dem ihr auf einem 5 Feld breiten und 10 Felder hohem, schachbrettartigen Spielfeld Verbindungen von links nach rechts knüpfen müsst. Hier gilt es die verstreuten und stets am unteren Bildschirmrand nachrutschenden Teile geschickt zu verschieben, um eine durchgehende Kombination zu ermöglichen. Hier kommt nun auch noch die Farbe mit ins Spiel, denn die Leitungen sind auch noch in den Farben grün, rot und blau vorzufinden. Prinzipiell lassen sich zwar alle farbigen Stücke miteinander kombinieren, den dicken Punktebonus streicht man allerdings nur bei einfarbigen Verbindungen ein. Es ist auch möglich in einer bereits vollendeten Verbindung noch schnell ein anderes Verbindungsstück anzukoppeln, dies muss allerdings sehr schnell geschehen.
Ohnehin ist hier kein Trödeln angesagt. Was noch in den ersten Stages etwas bedächtig wirkt, wird spätestens ab den zweistelligen Stages immer hektischer. Braucht ihr bei eurer Arbeit nämlich zu lange, setzt eine hektische Melodie ein, die euch auf das bevorstehende Game Over vorbereitet. Ebenfalls eine Besonderheit ist der nun enthaltene Batteriespeicher von Gunpey EX, der es euch erlaubt während des laufenden Spiels zu pausieren und euren Stand dann nach einigen Minuten Unterbrechung wieder fortzusetzen.

Wir basteln uns eine Leitung...
Die Steuerung klappt dabei erfreulich gut und präzise, natürlich wird wie schon beim Vorgänger auch hier der WonderSwan wieder zwecks Übersicht hochkant in den Händen gehalten, so daß ihr lediglich auf die beiden Steuerkreuze zurückgreift. Binnen Sekunden habt ihr die Bedienung geschnallt, so daß auch ohne Try & Error problemlos ins Spiel eingestiegen werden kann.
Etwas weniger euphorisch darf man hingegen bei Grafik & Sound sein. Gerade letzteres klingt für meine verwöhnten Ohren doch etwas zu stark nach 16-Bit Retorte, ohne jetzt deutliche Schwächen zu offenbaren. Trotzdem wirkt er einfach etwas uninspiriert. Auch die Grafik ist für WonderSwan Verhältnisse ordentlich, bringt den kleinen Japaner aber nicht ins Schwitzen. Einige der Hintergründe sehen ganz schick aus und vorallem die farbliche Unterscheidung der einzelnen Teile klappt problemlos, dennoch hätte es gerne noch etwas mehr Eyecandy sein dürfen. Sei´s drum, Puzzlefans werden das sicherlich zu verschmerzen wissen.

Schlicht & zweckmäßig - die Optik
Eine Besonderheit bot Gunpey EX dann noch im Bezug auf das WonderGate. Wer schon ein bißchen in unserer Zubehörabteilung gestöbert hat, wird sich entsinnen hier von dieser Handy <--> WonderSwan Verbindung gelesen zu haben. Natürlich ist dieser Service mittlerweile selbst in Japan vollkommen nutzlos geworden, nach dem Release ließ sich über diese Internetverbindung aber der eigene Highscore zum Vergleich mit anderen Gamern in eine Rankingliste ins www hochladen.

Hurra - endlich ein komplett englisches Spiel!
Doch worum geht es überhaupt? Eine grobe Story zum Geschicklichkeitsspiel schenkte sich Bandai dieses Mal, was durchaus kein Verlust ist. Gleich geblieben ist jedoch das Spielprinzip, bei dem ihr auf einem 5 Feld breiten und 10 Felder hohem, schachbrettartigen Spielfeld Verbindungen von links nach rechts knüpfen müsst. Hier gilt es die verstreuten und stets am unteren Bildschirmrand nachrutschenden Teile geschickt zu verschieben, um eine durchgehende Kombination zu ermöglichen. Hier kommt nun auch noch die Farbe mit ins Spiel, denn die Leitungen sind auch noch in den Farben grün, rot und blau vorzufinden. Prinzipiell lassen sich zwar alle farbigen Stücke miteinander kombinieren, den dicken Punktebonus streicht man allerdings nur bei einfarbigen Verbindungen ein. Es ist auch möglich in einer bereits vollendeten Verbindung noch schnell ein anderes Verbindungsstück anzukoppeln, dies muss allerdings sehr schnell geschehen.
Ohnehin ist hier kein Trödeln angesagt. Was noch in den ersten Stages etwas bedächtig wirkt, wird spätestens ab den zweistelligen Stages immer hektischer. Braucht ihr bei eurer Arbeit nämlich zu lange, setzt eine hektische Melodie ein, die euch auf das bevorstehende Game Over vorbereitet. Ebenfalls eine Besonderheit ist der nun enthaltene Batteriespeicher von Gunpey EX, der es euch erlaubt während des laufenden Spiels zu pausieren und euren Stand dann nach einigen Minuten Unterbrechung wieder fortzusetzen.

Wir basteln uns eine Leitung...
Die Steuerung klappt dabei erfreulich gut und präzise, natürlich wird wie schon beim Vorgänger auch hier der WonderSwan wieder zwecks Übersicht hochkant in den Händen gehalten, so daß ihr lediglich auf die beiden Steuerkreuze zurückgreift. Binnen Sekunden habt ihr die Bedienung geschnallt, so daß auch ohne Try & Error problemlos ins Spiel eingestiegen werden kann.
Etwas weniger euphorisch darf man hingegen bei Grafik & Sound sein. Gerade letzteres klingt für meine verwöhnten Ohren doch etwas zu stark nach 16-Bit Retorte, ohne jetzt deutliche Schwächen zu offenbaren. Trotzdem wirkt er einfach etwas uninspiriert. Auch die Grafik ist für WonderSwan Verhältnisse ordentlich, bringt den kleinen Japaner aber nicht ins Schwitzen. Einige der Hintergründe sehen ganz schick aus und vorallem die farbliche Unterscheidung der einzelnen Teile klappt problemlos, dennoch hätte es gerne noch etwas mehr Eyecandy sein dürfen. Sei´s drum, Puzzlefans werden das sicherlich zu verschmerzen wissen.

Schlicht & zweckmäßig - die Optik
Eine Besonderheit bot Gunpey EX dann noch im Bezug auf das WonderGate. Wer schon ein bißchen in unserer Zubehörabteilung gestöbert hat, wird sich entsinnen hier von dieser Handy <--> WonderSwan Verbindung gelesen zu haben. Natürlich ist dieser Service mittlerweile selbst in Japan vollkommen nutzlos geworden, nach dem Release ließ sich über diese Internetverbindung aber der eigene Highscore zum Vergleich mit anderen Gamern in eine Rankingliste ins www hochladen.
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